Schweden-Coach stichelt: «Die Schweiz war zweimal im Final, weil sie nicht auf uns traf»
Nach der perfekten Vorrunde an der Heim-WM steht für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft heute Abend der Viertelfinal gegen das schwedische Team an. In den letzten Jahren kassierten die Schweizer immer wieder bittere Niederlagen gegen die Schweden, wie zum Beispiel in den WM-Finals 2013 und 2018. Nur vier der letzten dreissig Partien konnten die «Eisgenossen» gegen den elffachen Weltmeister gewinnen.
Für die Hockey-Nati sind die Chancen nun so gut wie wohl noch nie, gegen Schweden erstmals ein K.o.-Spiel zu gewinnen. Während das Team von Trainer Jan Cadieux bisher durch das Turnier marschierte, verlor Schweden in der Gruppenphase dreimal und sicherte sich das Viertelfinalticket erst im letzten Spiel gegen die Slowakei.
Für viele Experten sind die Schweizer dementsprechend auch der Favorit in diesem Viertelfinal. Dennoch halten sich die Schweden mit Provokationen nicht zurück . Trainer Sam Hallam, der ab der nächsten Saison bei Genf-Servette an der Bande stehen wird, sagte gegenüber der schwedischen Zeitung Aftonbladet: «Sie haben es wohl in den letzten beiden Jahren ins Finale geschafft, weil sie nicht gegen uns antreten mussten.» Beim zweimaligen Gewinn von WM-Silber in den letzten beiden Jahren bekam es die Nati nicht mit Schweden zu tun.
Zuletzt traf die Schweiz an der WM 2021 in der Vorrunde auf die Tre Kronor und kassierte eine 0:7-Klatsche. «Wir sind schon lange nicht mehr in einem Turnier auf die Schweiz getroffen. Ich weiss, dass wir statistisch gesehen sehr viele Spiele gegen die Schweiz gewonnen haben. Ich hoffe, dass das etwas bedeutet», zeigt sich Hallam selbstbewusst. (riz)
