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Fussball-WM 2026: US-Bundesstaaten ermitteln gegen die FIFA

Seattle Stadium, normally known as Lumen Field, is seen with new signage as preparations continue ahead of the 2026 FIFA World Cup matches, Wednesday, May 27, 2026, in Seattle. (AP Photo/Lindsey Wasso ...
In zwei Wochen startet die Fussball-WM.Bild: keystone

Zu hohe Ticketpreise bei der WM: US-Bundesstaaten ermitteln gegen die FIFA

28.05.2026, 07:0028.05.2026, 09:16

Die Generalstaatsanwältinnen der US-Bundesstaaten New York und New Jersey haben am Mittwoch eine Untersuchung zu den Ticketverkaufspraktiken der FIFA für die Fussball-WM 2026 eröffnet. Auslöser seien Medienberichte, wonach Fans über die Lage ihrer Sitzplätze in die Irre geführt worden sein könnten, teilten die Behörden am Mittwoch mit.

«Jüngste Medienberichte deuten darauf hin, dass öffentliche Aussagen der FIFA sowie der Ticketverkauf selbst zu einem starken Preisanstieg beigetragen haben könnten», erklärten die Generalstaatsanwältinnen Letitia James und Jennifer Davenport in einer Mitteilung.

Die Behörden verlangen vom Weltfussballverband Informationen zum Kartenverkauf, insbesondere zu den acht Spielen im Metlife-Stadion in New Jersey, darunter dem Finale am 19. Juli.

Andere Sitzplätze

Laut den Ermittlerinnen erhielten einige Fans Plätze in einer tieferen Kategorie als ursprünglich ausgewählt und sitzen dadurch schlechter platziert als erwartet.

Bereits Mitte Mai hatte Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta von der FIFA Aufklärung über «möglicherweise irreführende Geschäftspraktiken» verlangt. Grundlage war eine Recherche des Sportmediums «The Athletic». Zudem rief er Kalifornier, die sich getäuscht fühlten, dazu auf, Beschwerde einzureichen.

A worker moves a grow light as turf was being installed on the pitch at Houston Stadium, Wednesday, May 27, 2026, in Houston, ahead of the 2026 FIFA World Cup soccer matches. (AP Photo/Karen Warren)
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Aktuell wird alles für die WM vorbereitet.Bild: keystone

Fans werfen FIFA «Abzocke» vor

Die hohen Ticketpreise an der WM in den USA, Mexiko und Kanada sorgen seit Monaten für Kritik. Die Fanorganisation Football Supporters Europe (FSE) warf der FIFA unter anderem «Abzocke» und «monumentalen Verrat» vor.

Die FIFA hatte im April gegenüber «The Athletic» erklärt, die beim Kauf gezeigten und später angepassten Stadionsituationspläne seien lediglich «zur Orientierung» gewesen.

Die Fussball-WM 2026 wird die bislang grösste Endrunde der Geschichte: Erstmals nehmen 48 statt wie bisher 32 Nationalteams teil. Das Turnier umfasst insgesamt 104 Spiele, beginnt am 11. Juni und dauert gut fünf Wochen. (riz/sda/awp)

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stronghelga
28.05.2026 07:51registriert März 2021
Die FIFA hat es geschafft, die schönste Sportart der Welt zu einem moralisch verwahrlosten Luxusprodukt für Funktionäre, Sponsoren und Superreiche zu machen, während echte Fans nur noch als zahlende Statisten dienen.
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Jodelijo
28.05.2026 08:38registriert Januar 2023
Die Fans hätten es ja in der Hand der ganzen Sache einen Korb zu geben und die Spiele zu boykottieren. Aber die Leute lieben es sich zu beklagen und trotzdem zu zahlen. Die masochistische Veranlagung ist eben doch mehr verbreitet als angenommen. Und (in diesem Fall) die FIFA bedankt sich.
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Quippo
28.05.2026 08:27registriert August 2020
Ist doch kein Problem. Wenn die FIFA verurteilt wird, gibt Infantino einfach wieder eine Fantasie-Trophàe an DT und wird begnadigt. Hauptsache die Taschen werden gefüllt.
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