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Schweizer Nati verliert Testpiel gegen die Slowakei – Spieler schweigen

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, looks disappointed as they leave his bench after the second period, during the men's group A preliminary round game between Ca ...
Patrick Fischer wurde am Mittwoch entlassen.Bild: keystone

Die Hockey-Nati verliert die erste Partie nach der Ära-Fischer – Spieler müssen schweigen

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam verliert bei der Premiere von Jan Cadieux als Cheftrainer das erste Vorbereitungsspiel auf die Heim-WM in der Slowakei 1:3. Die Spieler durften rund um die Partie keine Interviews geben.
16.04.2026, 16:4317.04.2026, 11:14

Am heutigen Donnerstag absolviert die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft gegen die Slowakei das erste Spiel nach der Ära Patrick Fischer. Nach dem Fälschungsskandal rund um den entlassenen Nati-Trainer war die Hockey-Nati das dominierende Thema in den Schlagzeilen.

Am Freitag gibt es eine Pressekonferenz

Vor der Partie verkündete der Schweizerische Eishockeyverband, dass es am Freitagmorgen eine Pressekonferenz geben werde, in der Verbandspräsident Urs Kessler Stellung zur aktuellen Situation beziehe.

Urs Kessler, Praesident Swiss Ice Hockey Federation spricht ueber seine Bilanz nach 100 Tagen im Amt an der Medienkonferenz der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) am Mittwoch, 3. Dezember 2025 im Hote ...
Urs Kessler wird sich am Freitagmorgen äussern.Bild: keystone

Rund um das Testspiel in der Slowakei hat sich der Verband auch dazu entschieden, dass weder Spieler noch Staffmitglieder vor der morgigen Pressekonferenz Interviews geben dürfen. Dies verkündete SRF in der Live-Übertragung kurz vor dem Start der Partie. «Um die Spieler zu schützen, gibt es heute keine Interviews für uns», erklärte Moderator Lukas Ninck. «Dies ist auch für uns eine spezielle Situation, welche wir bisher noch nicht erlebt haben.»

Slowakei schlägt die Schweiz

Ein kurioses Goal des Länderspiel-Debütanten Jakub Melisko sorgte in Topolcany für einen Schweizer Fehlstart in die WM-Vorbereitung. Sein Schuss, der weit am Gehäuse vorbeigegangen wäre, wurde von Fabian Heldner unglücklich ins Tor abgelenkt. Das 1:3 folgte dann in der Schlussminute.

Rund 24 Stunden nach der Freistellung von Patrick Fischer zeigten die Schweizer im ersten Spiel mit Jan Cadieux als Chef an der Bande zunächst eine solide Leistung. Nach einem torlosen ersten Drittel erzielte Dario Rohrbach nach nur 20 Sekunden im mittleren Abschnitt und einem gewonnenen Zweikampf an der Bande die Führung.

Danach bauten sie aber deutlich ab. In der 29. Minute hatten sie bei einem Lattenschuss trotz nummerischer Überzahl noch Glück, drei Minuten später erwischte Matus Vojtech mit einem Trickschuss den Schweizer Goalie Leonardo Genoni zwischen den Beinen. Ansonsten war es aber der MVP der letzten WM, der weitere Gegentore mit starken Paraden verhinderte.

Bereits am Freitag steht die Revanche an

Auf Schweizer Seite debütierten der Bieler Verteidiger Niklas Blessing und Ambri-Stürmer Miles Müller, der in der 9. Minute die erste gute Chance hatte. Grosse Bedeutung hat diese Niederlage in der slowakischen Provinz keine. Noch fehlen im Kader die Spieler aus der NHL und von den Playoff-Halbfinalisten. Neun weitere Vorbereitungsspiele stehen noch an, ehe es am 15. Mai an der WM in Zürich gegen die USA ernst gilt. Allerdings gilt es für die Schweizer auch, den Schock mit dem «Fall Fischer» zu verdauen. Erfolgserlebnisse würden dabei helfen.

Weiter geht es am Freitag mit einer zweiten Partie in der Slowakei, kommende Woche trifft man am Donnerstag und Freitag in Biel auf Ungarn.

Slowakei - Schweiz 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
Topolcany - SR Hronsky/Stefik, Durmis/Kacej (SVK).
Tore: 21. (20:20) Rohrbach 0:1. 32. Vojtech (Holesinsky) 1:1. 42. Melisko (Kollar) 2:1. 60. (59:42) Kukuca (Petrovsky, Valach) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 1mal 2 Minuten gegen dieSchweiz.
Slowakei: Rychlik; Petrovicky, Knazko; Radivojevic, Romanak; Melisko, Korencik; Naus, Ziak; Fasko-Rudas, Hrivik, Cehlarik; Marcinek, Myklukha, Faith; Valach, Kollar, Kukuca; Vojtech, Petrovsky, Holesinsky.
Schweiz: Genoni; Loeffel, Geisser; Egli, Aebischer; Heldner, Dionicio; Wüthrich, Blessing; Rohrbach, Thürkauf, Hofmann; Rochette, Jäger, Meyer; Herzog, Haas, Scherwey; Taibel, Senteler, Canonica; Miles Müller.
Bemerkungen: Schweiz ohne Pasche (überzählig) und Waeber (Ersatzgoalie). 1. Länderspiele von Blessing und Müller. - 60. Timeout Schweiz. Schweiz von 58:42 bis 59:42 ohne Torhüter. (riz/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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HenryJames
16.04.2026 19:25registriert Februar 2018
Ehrlich gesagt, als Spieler würde ich mir eher die Zunge abbeissen, als irgend etwas zu diesem Fall zu sagen. Die Meute- ob pro oder kontra Fischer - wartet ja nur darauf.
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c_meier
16.04.2026 23:14registriert März 2015
Zur Info an alle, die sonst nicht so Eishockey verfolgen: bis zum WM-Start wird das Team deutlich anders aussehen. Vom aktuellen Team werden bei der WM vielleicht 3-4 Spieler dabei sein, alle andern werden wie jedes Jahr noch ersetzt durch NHL-Spieler oder Halbfinal/Final-Spieler (von HCD/ZSC/Gotteron/Servette).
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libelula60
16.04.2026 19:18registriert September 2022
es ist halt schon so: fischer erwartete stets disziplin von seinen leuten und nun das. ralf krger und arno del curto hatten auch manchmal recht viel disziplinarischen ärger mit fischer, von arx und consorten.......
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