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Andres Ambuehl of Davos, center, fights for the puck with Paer Lindholm, left, and Arvid Lundberg of Skelleftea, during the Champions Hockey League 1/4 finals ice hockey match between HC Davos and Skelleftea AIK, on Tuesday, December 1, 2015, in the Vaillant Arena in Davos, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das wird ein hartes Stück Arbeit: Davos muss auswärts gegen Skelleftea gewinnen. 
Bild: KEYSTONE

Ambühl, Genoni und mehr Effizienz: Diese Faktoren werden beim HCD heute entscheidend sein

Der HC Davos will in der Champions League nach den Sternen greifen und ins Halbfinale einziehen. Dafür muss beim schwedischen Meister Skelleftea (heute 19 Uhr) ein Sieg her. Um die schwierige Aufgabe zu meistern, braucht der HCD das fast perfekte Spiel: Wir zeigen, was alles funktionieren muss. 

Nik Dömer
Nik Dömer



Es wird definitiv kein Spaziergang für den HCD, der sich heute in die Höhle des Löwen begibt. Wollen die Davoser ins Halbfinale der Champions League vorstossen, muss in Schweden beim amtierenden Meister Skelleftea ein Sieg her. Das Team aus dem hohen Norden gewann zuletzt in der Liga eindrückliche 14 Partien hintereinander. Erst am vergangenen Wochenende riss die Serie. Dennoch: Das Team ist in Topform.

Schafft der HCD den Einzug in das Champions-League-Halbfinale?

Andres Ambuehl of Davos, center, fights for the puck with Paer Lindholm, left, and Arvid Lundberg of Skelleftea, during the Champions Hockey League 1/4 finals ice hockey match between HC Davos and Skelleftea AIK, on Tuesday, December 1, 2015, in the Vaillant Arena in Davos, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Viel Kampf, wenig Lohn: Davos musste sich im Hinspiel mit einem Unentschieden gegen den schwedischen Meister zufrieden geben. 
Bild: KEYSTONE

Im Hinspiel am vergangenen Dienstag ging es rasant zu und her. Davos musste sich nach einer äusserst intensiven Partie mit einem 1:1 zufrieden geben. Ärgerlich: Kurz vor Schluss wurde ein vermeintliches Tor von Davos nicht gegeben, da auf der Wiederholung nicht genau ersichtlich war, ob die Scheibe die Linie überquert hatte. 

«Es wird sehr, sehr schwer»

Arno Del Curto zeigt sich nach dem Spiel begeistert: «Das war extrem hohes Niveau, wäre schön, wenn wir jeden Tag so spielen könnten.»

«Es wäre schön, wenn wir jeden Tag so spielen könnten.»

Del Curto zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft im Hinspiel

Trainer Arno Del Curto von Davos, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Dienstag, 17. November 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto kennt die Baustellen in seinem Team. 
Bild: KEYSTONE

Er sei sich nicht sicher, ob sich sein Team mit dem Unentschieden eine gute Ausgangslage erarbeitet habe, zuhause mache der schwedische Tabellenführer wohl noch mehr Druck. «Jetzt kommt es darauf an, ob wir dies mit schnellen Pässen und guten Kontern ausnützen können. Es ist noch offen, aber es wird sehr, sehr schwer», so Del Curto.  

Man merkt, der HCD-Trainer kennt seine Mannschaft bestens und weiss, dass verschiedene Brennpunkte funktionieren müssen, um Skelleftea heute überhaupt das Wasser zu reichen. Wir haben die wichtigsten zusammengefasst. 

Ein ausgezeichneter Genoni

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Genoni war im Hinspiel eine Mauer und glänzte mit sämtlichen Paraden. Erwischt er erneut einen guten Tag, so kann er die Schweden zur Verzweiflung bringen. 
gif: srf 

Ein Hauch mehr Effizienz

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Solche Chancen dürfen Dino Wieser und Dick Axelsson nicht mehr auslassen. 
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Ambühls Genialität und Spielfreude

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Unglaublich dieser Andres Ambühl. Auch seine Form wird heute entscheidend sein. 
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Etwas mehr Glück

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War die Scheibe drin oder nicht? Die Schiedsrichter konnten auf den TV-Bildern keinen Treffer erkennen und gaben das Tor nicht. 
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Die Kraft der beiden HCD-Schweden

10.11.2015; Davos; Eishockey Champions Hockey League - HC Davos - Bili Tygri Liberec; 
Marcus Paulsson (Davos) Martin Bakos (Liberec) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Dick Axelsson konnte das Hinspiel wegen Knieproblemen nicht zu Ende spielen. Der andere schwedische Schlüsselspieler Marcus Paulsson fiel ganz aus. Am Wochenende standen beide gegen Biel wieder auf dem Eis. Falls sie auch heute einsatzfähig sind, können sie auf jeden Fall den Unterschied machen. 
Bild: freshfocus

Der Taktik-Fuchs

Arno Del Curto weiss zu dem noch, wo sich der HCD taktisch verbessern muss: «Wir müssen schneller spielen, mehr Zug aufs Tor produzieren, mehr den Abschluss suchen und mehr Härte zeigen. Auch was das Forechecking anbelangt, muss ich mir noch etwas überlegen. Es ist enorm schwierig gegen diese Schweden zu pressen.»

«Was das Forechecking anbelangt, muss ich mir noch etwas überlegen.»

Taktik-Fuchs Del Curto nach dem Hinspiel

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS ARNO DEL CURTO BEIM HC DAVOS BLEIBEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Davos' Head coach Arno Del Curto speaks to his players, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Davos, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, October 3, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Arno Del Curto will die Champions League gewinnen. 
Bild: KEYSTONE

Der Trainer gewichtet den Stellenwert des Turniers offensichtlich hoch. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Taktik-Fuchs das Hinspiel nochmals gründlich analysiert und sich eine neue Strategie ausgedacht hat. Der HCD-Coach ist schliesslich bekannt dafür, dass er immer wieder das richtige Rezept findet. 

Del Curto erwähnte in der jüngsten Vergangenheit schon mehrmals, dass er die Champions League gerne gewinnen möchte. Womöglich auch ein Grund dafür, dass er in Davos erneut verlängert hat. Man darf also gespannt sein, ob es seinen Jungs gelingt, ins Halbfinale vorzustossen. Ein grosser Teil der Hockey-Schweiz wird ihnen dabei auf jeden Fall die Daumen drücken. 

Arno del Curto, wie er leibt und lebt

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