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Flavio Schmutz' Frust ist verständlich – kein Team kassiert mehr Gegentore als Fribourg-Gottéron.
Flavio Schmutz' Frust ist verständlich – kein Team kassiert mehr Gegentore als Fribourg-Gottéron.Bild: KEYSTONE

Heute geht's weiter mit der NLA – ohne diese Fakten bist du nicht mehr als ein Hockey-Noob

Wer hat bisher am meisten Spiele gedreht? Bei welchem Team fliegen am häufigsten die Fäuste und welche Mannschaft hat das beste Boxplay? Diese Infos und viele mehr gibt's in unserem Statistiküberblick.
20.12.2016, 11:4920.12.2016, 13:15

Topscorer

Der beste Scorer kommt ausgerechnet aus den Reihen des dauernd kritisierten HC Lugano. Linus Klasen, der Schwede mit dem dominanten Bart, buchte in 32 Partien bisher 10 Tore und 26 Assists. Dass er dabei von den sechs besten Scorern der Liga als einziger eine negative Plus/Minus-Statistik aufweist (Minus 4), ist ein Detail. 

Der Schwede Linus Klasen ist ein Punktegarant.
Der Schwede Linus Klasen ist ein Punktegarant.Bild: PPR/TI-PRESS

Auf Rang 2 mit der runtergerechnet auf Spiele noch besseren Bilanz folgt der neue SCB-Amerikaner Mark Arcobello. Er buchte in 30 Matches 35 Punkte. In ebenfalls 30 Spielen 34 mal gescort hat Klotens Denis Hollenstein. Der erfolgreichste Schweizer Spieler der NLA liegt derzeit auf Rang drei.

Auffallend: In den Top 10 figurieren gleich drei Akteure der ZSC Lions (Nilsson, Wick, Thoresen).

Die aktuelle Scorerliste in der NLA
1. Linus Klasen (Lugano) 32 Spiele, 10 Tore, 26 Assists
2. Mark Arcobello (Bern) 30 Spiele, 18 Tore, 17 Assists
3. Denis Hollenstein (Kloten) 30 Spiele, 21 Tore, 13 Assists
4. Lino Martschini (Zug) 30 Spiele, 14 Tore, 18 Assists
5. Robert Nilsson (ZSC) 29 Spiele, 8 Tore, 22 Assists
6. Drew Shore (Kloten) 30 Spiele, 18 Tore, 11 Assists
7. Roman Wick (ZSC) 29 Spiele, 14 Tore, 15 Assists
8. Julien Sprunger (Fribourg) 29 Spiele, 13 Tore, 15 Assists
9. Patrick Thoresen (ZSC) 32 Spiele, 11 Tore, 16 Assists
10. David McInytre (EV Zug) 30 Spiele, 8 Tore, 19 Assists

Powerplay

In Sachen Effizienz liegt in dieser Statistik der HC Lugano an der Spitze. Die Tessiner nutzen 23,64 Prozent ihrer Überzahlspiele aus. Rang 2 und 3 gehen an Lausanne (23,28%) und den EHC Biel (20,56%).

Der Ärger von Fribourgs Coach Larry Huras ist verständlich – das Powerplay der Saanestädter ist miserabel.
Der Ärger von Fribourgs Coach Larry Huras ist verständlich – das Powerplay der Saanestädter ist miserabel.Bild: KEYSTONE

Das schwächste Powerplay der Liga hat der EV Zug. Den Innerschweizern gelingt nur in 15,2 Prozent der Überzahlspiele ein Tor, nur minim besser mit einem Mann mehr sind Fribourg-Gottéron und Ambri-Piotta.

Boxplay

Im Powerplay mies, sind die Zuger dagegen in Unterzahl das Mass aller Dinge. Keine andere Mannschaft kassiert weniger Gegentreffer, wenn der Gegner mit einem Mann mehr agieren kann. In 86,6 Prozent aller Fälle kann der EVZ sein Tor im Boxplay reinhalten. Und das, obwohl das Team von Harold Kreis ligaweit pro Partie am meisten Minuten in Unterzahl agieren muss.

Zugs Tobias Stephan kann sich auf seine Vorderleute verlassen.
Zugs Tobias Stephan kann sich auf seine Vorderleute verlassen.Bild: KEYSTONE

Ebenfalls über ein sehr starkes Boxplay verfügen Davos und Lugano, während Fribourg in beinahe jedem dritten Unterzahlspiel ein Tor kassiert.

Der Rückhalt

Der beste Goalie der National League A ist ...

Surprise
Leonardo Genoni.Bild: KEYSTONE

Der Berner Keeper entschärft beinahe 94 Prozent aller Schüsse, die auf sein Tor fliegen. Hinter Genoni folgen Zugs Tobias Stephan (93,2%) und Lukas Flüeler von den ZSC Lions (92,5%).

Der derzeit schwächste Torhüter steht konsequenterweise im Kasten des Tabellenschlusslichts. Fribourgs Benjamin Conz hat in 26 gespielten Partien bereits 81 Tore kassiert, seine Abwehrquote liegt bei nur 89,3 Prozent.

Conz durchlebt mit Fribourg derzeit eine schwierige Phase.
Conz durchlebt mit Fribourg derzeit eine schwierige Phase.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Fun Fact: Der unfairste Goalie der Liga ist Servettes Robert Mayer. Der 27-Jährige hat sich bereits 12 Strafminuten eingefangen.

Spiel gedreht

In 14 von 30 Spielen lag Kloten in dieser Saison nach dem ersten Drittel in Rückstand. Immerhin fünf Partien – also mehr als ein Drittel – hat das Team von Pekka Tirkkonen noch in einen Sieg umgewandelt. Ligaspitzenwert. Eine ebenfalls starke Moral beweist Ambri-Piotta, die Leventiner drehten fünf von 16 Spielen, in welchen sie nach 20 Minuten hinten lagen.

Sieg nach Rückstand – Kloten ist in dieser Disziplin Spezialist.
Sieg nach Rückstand – Kloten ist in dieser Disziplin Spezialist.Bild: KEYSTONE

Wenn es um gedrehte Rückstände nach sogar zwei Dritteln geht, liegen die ZSC Lions obenauf. Wick, Thoresen und Co. haben drei von sieben Partien noch in einen Sieg wenden können.

Eine Macht nach Führungen ist der SC Bern. Liegen die Mutzen nach dem ersten Drittel in Front, resultiert in 93,3 Prozent der Spiele ein Sieg, bei Vorsprung nach zwei Dritteln liegt der Wert sogar bei über 94 Prozent.

Wenn Fäuste fliegen

Den Jungs des EV Zug möchte man nachts in einer dunklen Gasse lieber nicht begegnen – zumindest wenn es nach der Strafenstatistik geht. In 30 Spielen verbrachten die Innerschweizer satte 491 Minuten in der Kühlbox. Deutlich dahinter mit 442 Strafminuten folgt Lugano, der HCD kommt auf 407 Minuten auf der Strafbank.

Wie wir ihn kennen: Zugs Johan Morant nimmt die Fäuste zur Hilfe.
Wie wir ihn kennen: Zugs Johan Morant nimmt die Fäuste zur Hilfe.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS
Nimmst du es mit den Mannen des EV Zug auf?

Die meisten Strafminuten der ganzen Liga hat EVZ-Verteidiger Timo Helbling (73) gesammelt. Auch seine Teamkollegen Josh Holden und Johan Morant figurieren in den Top Ten. Rang 2 geht an Denis Hollstein von Kloten (67), auch auf dem Podest steht Davos' Perttu Lindgren (64).

Das bravste Team in der National League A ist Lausanne, gefolgt von Ambri-Piotta und Biel.

Der Faktor «Rückhalt»

Mit knapp 4500 Zuschauern pro Heimspiel erfährt der HC Davos die niedrigste Unterstützung der gesamten Liga. Rund 400 Nasen mehr sind es pro Heimpartie bei Ambri-Piotta.

Kann sich sehen lassen: Die Heimkurve des SCB.
Kann sich sehen lassen: Die Heimkurve des SCB.Bild: KEYSTONE

An der Spitze thront mit gigantischem Vorsprung der SC Bern, vor den ZSC Lions und – vielleicht etwas überraschend –Lausanne.

Zuschauer pro Spiel
1. Bern 16'292
2. ZSC Lions 9'108
3. Lausanne 6'486
4. Zug 6'312
5. Servette 5'993
6. Lugano 5'934
7. Fribourg 5'730
8. SCL Tigers 5'694
9. Biel 5'299
10. Kloten 5'216
11. Ambri 4'897
12. Davos 4'498

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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exeswiss
20.12.2016 12:02registriert Januar 2015
bei den zuschauerzahlen würde ich eher die stadionauslastung nehmen, als den zuschauerschnitt. in langnau z.b. würde man etwa 500-700 tickets mehr verkaufen, wenn das stadion grösser wäre. die stadion auslastung ist ausschliesslich wegen den gästefans nicht 100%.
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Coliander
20.12.2016 11:59registriert Oktober 2014
Die +/- Statistik ist sowieso überbewertet. Fragt mal den Thomas Roost. :D
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