Sport
Eishockey

Aufatmen bei den ZSC Lions – Meistertrainer Marc Crawford bleibt

Bild
Bild: Nick Soland/freshfocus
Kein Wechsel in die NHL

Aufatmen bei den ZSC Lions – Meistertrainer Marc Crawford bleibt

Bis am Samstag um Mitternacht hätte ZSC-Meistertrainer Marc Crawford in die NHL wechseln können. Nun ist definitiv: Er bleibt.
21.06.2014, 19:4221.06.2014, 19:42

Die NHL bleibt das Universum des Eishockeys für alle, die mal in der wichtigsten, reichsten, mächtigsten, arrogantesten und besten Liga der Welt tätig waren. ZSC-Meistertrainer Bob Hartley wechselte nach dem Titel von 2012 sogleich zu den Calgary Flames, wo er inzwischen meistens verliert.

Auch Marc Crawford, einst mit Colorado Stanley-Cup-Sieger, hätte die ZSC Lions verlassen und wäre in die NHL zurückgekehrt. Wenn er, wie Bob Hartley, einen Job bekommen hätte. Die Chancen standen nicht so schlecht. Weil bei mehreren NHL-Teams die Cheftrainer-Position neu besetzt wird. Vancouver, Pittsburgh und Florida hatten sich für Marc Crawford interessiert. Die ZSC Lions bangten um ihren Meistertrainer, der eine Ausstiegsklausel für die NHL hat.

Nun gibt Sportchef Edgar Salis nach Ablauf der NHL-Freigabeklausel und einem Telefonat mit seinem Trainer Entwarnung: «Marc Crawford bleibt Trainer der ZSC Lions.» Der Kanadier hat einen Vertrag bis Ende der übernächsten Saison, mit einer NHL-Ausstiegsklausel fürs nächste Frühjahr.

Marc Crawford mit dem Meisterpokal.
Marc Crawford mit dem Meisterpokal.Bild: KEYSTONE

Die ZSC Lions hatten übrigens Ausschau nach Alternativen gehalten. Vier Namen standen auf der Liste der ZSC-Generäle: Claude Noel (Winnipeg Jets, als Spieler beim SCB) Jacques Martin (zuletzt Pittsburgh), Mike Johnston (langjähriger NHL-Assistenztrainer, zuletzt im Juniorenhockey) und Mark Morrison (langjähriger AHL-Coach).

Diese Namen würden auch beim SC Bern ins Spiel kommen, wenn Guy Boucher doch noch in die NHL zurückkehren würde. Doch Gewährsleute aus Nordamerika melden, dass Boucher keinen NHL-Job bekommen wird und in Bern bleibt.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Australien gewährt 5 iranischen Fussballerinnen nach Hilferuf Asyl – Rest reist ab
Nachdem die iranischen Fussballerinnen bei einem Länderspiel in Australien das Singen der Hymne verweigert hatten, drohen ihnen bei einer Rückreise in die Heimat harte Konsequenzen. Nun hat Australien fünf Spielerinnen Asyl gewährt.
Dieser Entscheid sei aufgrund von Befürchtungen erfolgt, dass diese Spielerinnen bei ihrer Rückkehr verfolgt werden könnten, teilte Innenminister Tony Burke am Dienstag mit. Sie könnten in Australien bleiben, hier seien sie in Sicherheit und sollten sich wie zu Hause fühlen. Die fünf Spielerinnen hatten das Teamhotel zuvor verlassen und sich in die Obhut der australischen Polizei begeben.
Zur Story