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ZSC Lions gelingt Befreiungsschlag in Lugano +++ Biel neuer Leader

Lugano's player Kris Bennett, during the preliminary round game of the National League 2022/23 between HC Lugano against ZSC Lions at the ice stadium Corner Arrena, Tuesday, September 20, 2022. ( ...
Die ZSC Lions feiern in Lugano den ersten Saisonsieg.Bild: keystone

ZSC Lions gelingt Befreiungsschlag in Lugano – Biel neuer Leader

Den ZSC Lions gelingt der erste Saisonsieg in Lugano und beenden damit die Negativserie. Die Lakers müssen gegen Fribourg eine deutliche Niederlage hinnehmen und Kloten bleibt nach Heimniederlage gegen Lausanne auf dem letzten Platz.
20.09.2022, 22:5821.09.2022, 06:26
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Biel – Bern 4:3 n.P.

Biel feiert mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den neunten Sieg in Serie gegen den SC Bern und ist wieder Leader. Der SCB ist dagegen auch nach dem Einstand von Chris DiDomenico nach drei Spielen noch sieglos.

Biel machte im Schlussdrittel einen 1:3-Rückstand wett. Guillaume Maillard und Doppeltorschütze Jesper Olofsson sorgten für den Gleichstand. Olofsson hatte bereits den 1:1-Ausgleich im Startdrittel erzielt.

Biels Yannick Rathgeb, links, schiesst ein Tor gegen Berns Torhueter Daniel Manzato, rechts, an die Shootout, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Be ...
Der entscheidende Treffer von Rathgeb im Penalty-schiessen.Bild: keystone

Auch SCB-Verteidiger Romain Loeffel traf doppelt; er war im Mitteldrittel zum 2:1 und 3:1 der Gäste erfolgreich. Das 2:1 von Loeffel war Berns erster Powerplaytreffer im zwölften Überzahlspiel der bisherigen Meisterschaft.

Neben DiDomenico befand sich erstmals DiDomenicos Landsmann im Line-Up, der verletzt gewesene Verteidiger Eric Gélinas. Dazu stand beim SCB erstmals in dieser Saison Goalie-Veteran Daniel Manzato (38) zwischen den Pfosten.

Biel - Bern 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 0:0) n.P.
5736 Zuschauer. SR Tscherrig/Mollard, Gnemmi/Stalder.
Tore: 6. Moser (DiDomenico) 0:1. 11. Olofsson (Haas) 1:1. 33. Loeffel (Powerplaytor) 1:2. 36. Loeffel 1:3. 43. Maillard 2:3. 45. Olofsson (Hofer) 3:3.
Penaltyschiessen: Rajala -, Sceviour -; Brunner 1:0, Lindberg 1:1; Olofsson -, DiDomenico -; Rathgeb 2:1, Loeffel -; Hofer -, Vermin -.
Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kessler; Moser.
Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Schneeberger, Forster; Stampfli; Maillard, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Kessler; Tanner, Froidevaux, Schläpfer; Reinhard.
Bern: Manzato; Untersander, Zgraggen; Goloubef, Colin Gerber; Loeffel, Gelinas; Beat Gerber; Bader, Baumgartner, Scherwey; Vermin, Lindberg, Sven Bärtschi; DiDomenico, Sceviour, Moser; Näf, Fahrni, Fuss; Ritzmann.
Bemerkungen: Biel ohne Hischier und Künzle (beide verletzt), Bern ohne Henauer, Kahun und Lehmann (alle verletzt).

Kloten– Lausanne 1:2 n.P.

Sechs Tage nach dem Saisoneröffnungsspiel steht kein National-League-Team mehr mit dem Punktemaximum da. Und auch Aufsteiger Kloten gewann bei der 1:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Lausanne seinen ersten Punkt.

Kloten - Lausanne 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0) n.P.
4406 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Fuchs/Meusy.
Tore: 8. Kovacs (Audette/Powerplaytor) 0:1. 49. Ang (Aaltonen) 1:1.
Penaltyschiessen: Aaltonen -, Audette -; Ang 1:0, Sekac 1:1; Altorfer -, Kovacs -; Bougro -, Salomäki 1:2; Simic 2:2, Fuchs 2:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Ang; Kovacs.
Kloten: Metsola; Kellenberger, Ekestahl-Jonsson; Steiner, Capaul; Peltonen, Nodari; Reinbacher, Randegger; Simic, Aaltonen, Ruotsalainen; Marchon, Faille, Ang; Spiller, Bougro, Altorfer; Obrist, Ness, Loosli.
Lausanne: Punnenovs; Marti, Gernat; Jelovac, Frick; Glauser, Genazzi; Sidler, Douay; Kovacs, Audette, Kenins; Hügli, Jäger, Salomäki; Riat, Fuchs, Sekac; Emmerton, Almond, Pedretti.

Zug – Genf 2:5

Der Genève-Servette Hockey Club entzaubert Meister Zug. Die Genfer gewinnen in der Innerschweiz 5:2. Und der EHC Biel erobert von den Rapperswil-Jona Lakers die Tabellenführung zurück.

Gegen die SCL Tigers am Samstag (5:3 nach 1:3-Rückstand) konnte der EV Zug am Samstag eine zweifelhafte Leistung noch korrigieren. Gegen Servette gelang dies dem Meister nicht mehr. Innerhalb von 73 Sekunden brachten Noah Rod (2:1) und Henrik Tömmernes (3:1) die Gäste in der Schlussphase des zweiten Abschnitts auf die Siegesstrasse.

Zug - Genève-Servette 2:5 (0:1, 1:2, 1:2).
6596 Zuschauer. - SR Stolc/Urban, Cattaneo/Obwegeser.
Tore: 19. Hartikainen (Richard, Tömmernes/Powerplaytor) 0:1. 30. Senteler (Gross, Zehnder) 1:1. 39. (38:26) Rod (Vatanen) 1:2. 40. (39:39) Tömmernes (Hartikainen/Powerplaytor) 1:3. 46. (45:09) Miranda (Jooris/Unterzahltor!) 1:4. 47. (46:27) Zehnder (Allenspach, Hansson) 2:4. 59. Tömmernes 2:5 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Cehlarik; Tömmernes.
Zug: Genoni; Geisser, Djoos; Hansson, Stadler; Schlumpf, Kreis; Gross; Klingberg, Kovar, Simion; Zehnder, Senteler, Herzog; Martschini, O'Neill, Cehlarik; Allenspach, Leuenberger, De Nisco; Neumann.
Genève-Servette: Descloux (21. Mayer); Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Chanton; Praplan, Filppula, Rod; Miranda, Pouliot, Bertaggia; Hartikainen, Richard, Omark; Antonietti, Jooris, Smirnovs; Derungs.
Bemerkungen: Zug von 55:36 bis 58:37 ohne Torhüter.

Ambri – Davos 4:3 n.P.

Beinahe ein Märchen hätte der HC Ambri Piotta realisiert. Die Leventiner besiegten in Retro-Shirts fast auf den Tag genau 85 Jahre nach der Gründung den Davos mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Hätte nicht der EHC Biel das Penaltyschiessen gegen den SC Bern ebenfalls gewonnen, Ambri hätte erstmals seit fast neun Jahren, seit dem 13. November 2013, die Tabelle der National League angeführt.

Ambri-Piotta - Davos 4:3 (2:0, 0:2, 1:1, 0:0) n.P.
5922 Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Schlegel/Urfer.
Tore: 4. Kostner (Pestoni, Zwerger) 1:0. 18. Fohrler (Spacek) 2:0. 36. Rasmussen (Stransky, Jung) 2:1. 39. Schmutz (Chris Egli, Knak) 2:2. 45. Zaccheo Dotti (Shore) 3:2. 57. Ambühl 3:3. -
Penaltyschiessen: Nygren -, Heed 1:0; Nussbaumer -, Shore -; Knak -, Chlapik -; Bristedt 1:1, Bürgler 2:1; Nordström -.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Zwerger; Bristedt.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel; Hofer, Spacek, Chlapik; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Shore, Zwerger; Grassi, Kostner, Marchand; Trisconi.
Davos: Aeschlimann; Nygren, Jung; Fora, Dahlbäck; Dominik Egli, Paschoud; Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Rasmussen, Bristedt; Wieser, Prassl, Nussbaumer; Schmutz, Chris Egli, Knak.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Pezzullo (verletzt) und McMillan (überzähliger Ausländer), Davos ohne Barandun, Frehner und Senn (alle verletzt).

Fribourg – Rapperswil 4:1

Den ersten Saisonsieg feierten Fribourg gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Bereits nach dem ersten Drittel führten die Fribourger mit 3:1. Die Lakers waren im zweiten Drittel zwar überlegen, doch den Treffer landeten erneut die Hausherren und erhöhten auf 4:1. Im weiteren Spielverlauf fielen keine weiteren Tore. Die Lakers verlieren durch die Niederlage die Tabellenführung.

Fribourg-Gottéron - Rapperswil-Jona Lakers 4:1 (3:1, 1:0, 0:0).
8031 Zuschauer. - SR Borga/Hürlimann, Steenstra (CAN)/Burgy.
Tore: 9. Bertschy 1:0. 14. Dufner (Sutter, Sprunger) 2:0. 18. (17:40) Jensen (Cervenka, Moy) 2:1. 18. (18:00) Sprunger (Kuokkanen, Sutter) 3:1. 33. Desharnais (Gunderson, Mottet/Powerplaytor) 4:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Gunderson; Lammer.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Diaz, Vainio; Sutter, Dufner; Chavaillaz, Scheidegger; Marchon, Desharnais, Mottet; Rossi, Walser, Jörg; Bertschy, De la Rose, Bykov; Sprunger, Schmid, Kuokkanen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Djuse; Baragano, Profico; Sataric, Maier; Bircher; Moy, Cervenka, Lammer; Zangger, Schroeder, Jensen; Wetter, Rowe, Eggenberger; Wick, Albrecht, Dünner; Cajka.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Jobin und Sörensen (beide verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Brüschweiler, Elsener, Forrer, Noreau und Vouardoux (alle verletzt).

Lugano – Zürich 0:1

Den ersten Saisonsieg feierten die ZSC Lions in Lugano (1:0). Willy Rieder erzielte für die ZSC Lions nach 42 Minuten das Siegestor. Eine Minute vorher war ein Treffer Luganos zu Recht wegen Offsides annulliert worden. Die ZSC Lions erzielten in den ersten drei Saisonpartien bloss drei Tore, holten mit dieser Ausbeute aber vier Punkte. Lugano erzielte in seinen ersten beiden (Heim-)Spielen nur ein Tor (1:0 gegen Ajoie und 0:1 gegen die ZSC Lions).

Lugano - ZSC Lions 0:1 (0:0, 0:0, 0:1).
4836 Zuschauer. - SR Kohlmüller/Piechaczek, Wolf/Gurtner.
Tor: 43. Riedi (Chris Baltisberger, Weber) 0:1.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Andersson; Kukan.
Lugano: Koskinen; Alatalo, Riva; Kaski, Mirco Müller; Andersson, Guerra; Gerber, Wolf; Marco Müller, Granlund, Bennett; Fazzini, Arcobello, Morini; Patry, Thürkauf, Josephs; Vedova, Herburger, Stoffel.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann; Lammikko, Wallmark, Andrighetto; Hollenstein, Roe, Bodenmann; Bachofner, Sigrist, Riedi; Chris Baltisberger, Schäppi, Diem; Sopa.
Bemerkungen: Lugano ohne Carr und Walker (beide verletzt). Lugano von 58:50 bis 0:00 ohne Torhüter.

Langnau – Ajoie 1:4

Unerwartet weit vorne in der Tabelle steht auch der HC Ajoie. Die Jurassier dominierten in Langnau nach der ersten Pause und setzten sich verdientermassen mit 4:1 durch. Sie nehmen nun den 3. Platz ein. Ajoies Goalie Tim Wolf parierte 35 Schüsse.

SCL Tigers - Ajoie 1:4 (0:0, 0:1, 1:3).
4091 Zuschauer. - SR Lemelin/Ruprecht, Huguet/Altmann.
Tore: 26. Devos (Bakos, Reto Schmutz) 0:1. 45. (44:49) Brennan (Asselin, Gauthier) 0:2. 46. (45:47) Thiry (Macquat) 0:3. 48. Grenier (Saarijärvi) 1:3. 52. Asselin (Fey) 1:4.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Gauthier-Leduc.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Zryd; Saarijärvi, Schilt; Cadonau, Erni; Grossniklaus; Weibel, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Flavio Schmutz, Saarela; Grenier, Diem, Sturny; Berger, Neuenschwander, Aeschlimann.
Ajoie: Wolf; Gauthier-Leduc, Birbaum; Brennan, Fey; Rouiller, Hauert; Kohler, Thiry; Bakos, Devos, Reto Schmutz; Asselin, Gauthier, Bozon; Sciaroni, Frossard, Romanenghi; Arnold, Macquat, Vouillamoz.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Guggenheim, Lapinskis und Salzgeber (alle verletzt), Ajoie ohne Derungs, Garessus, Hazen, Huber und Pilet (alle verletzt). SCL Tigers von 57:12 bis 58:30 ohne Torhüter.

(mom/sda)

Tabelle

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Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»
18. Juli 2008: Man liebt Carlos Varela oder man hasst ihn – etwas dazwischen geht nicht. Erst recht, seit er sich im Interview zum Saisonauftakt 2008/09 einen der kultigsten Aussetzer aller Zeiten geleistet hat.

Viel hat es nie gebraucht, um Carlos Varela auf die Palme zu bringen. 1995 gibt der spanischstämmige Schweizer mit 18 sein Debüt bei Servette. Die nächsten 15 Jahre tingelt er durch die halbe Liga und sorgt dabei für Schlagzeilen am Laufmeter. Manchmal sogar für positive: In Basel wird er 2002 Meister und feiert rauschende Nächte in der Champions League – auch in La Coruña, der Heimatstadt seiner Familie.

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