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Voller Einsatz bei Lakers-Topskorer Roman Cervenka.
Voller Einsatz bei Lakers-Topskorer Roman Cervenka.Bild: keystone

Rappi hält Ambri auf Distanz – SCB nach Sieg gegen ZSC wieder auf einem Playoff-Platz

Der SC Bern belegt erstmals seit dem 20. Februar wieder einen Playoff-Platz. Sie siegten bei den ZSC Lions 5:2. Derweil setzten sich die Rapperswil-Jona Lakers im Direktduell um einen der letzten Playoff-Plätze gegen Ambri mit 3:1 durch.
13.03.2021, 23:23

SCRJ Lakers – Ambri 3:1

Das wichtigste Spiel der Runde, das Duell am unteren Playoff-Strich, gewinnen die Rapperswil-Jona Lakers gegen den HC Ambri-Piotta 3:1. Da der SC Bern den Rank doch noch zu finden scheint, sieht es danach aus, als würden die Lakers und Ambri den letzten Platz in den Playoff-Achtelfinals unter sich ausmachen. Insofern kam dem Direktduell eine grosse Bedeutung zu.

Die Rapperswiler, die in dieser Woche sieben von neun möglichen Punkten holten, liegen nun bei einem Mehrspiel sechs Zähler vor Ambri-Piotta, das hinter den SCB auf den 11. Tabellenplatz zurückfiel.

Es war zu sehen, dass es in dieser Partie um viel ging, das spielerische Niveau hielt sich auf beiden Seiten in überschaubaren Grenzen, vielmehr war Kampf Trumpf. Matchwinner der Lakers war Nando Eggenberger, der nach 47 Sekunden im letzten Drittel das 2:1 und in der 59. Minute das 3:1 erzielte. Er hat nun elf Saisontore auf dem Konto. Somit gewannen die Rapperswiler auch das dritte Heimspiel in der aktuellen Spielzeit gegen die Tessiner.

Das 1:0 der Gastgeber hatte in der 8. Minute Marco Lehmann in Unterzahl erzielt. Es war bereits der neunte Shorthander, den die Leventiner in der laufenden Meisterschaft kassierten. Die Führung der Lakers hielt allerdings nur während 80 Sekunden, dann glich Elia Mazzolini mit seinem ersten Saisontreffer in der National League aus. Die Rapperswiler liessen zum 13. Mal in der laufenden Meisterschaft nach einem erzielten Tor innert zwei Minuten einen Gegentreffer zu, eine Statistik, die zu denken geben muss.

Nando Eggenberger: «Diese Punkte sind sehr wichtig für die Pre-Playoffs.»Video: YouTube/MySports

Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
0 Zuschauer. - SR Hebeisen/Piechaczek, Altmann/Wolf.
Tore: 8. (7:12) Lehmann (Rowe/Unterzahltor!) 1:0. 9. (8:32) Mazzolini 1:1. 41. (40:47) Eggenberger (Rowe) 2:1. 59. Eggenberger (Lehmann) 3:1.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Zwerger.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Randegger; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Clark, Cervenka, Moses; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Schweri, Dünner, Wick; Forrer, Wetter, Loosli; Ness.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hächler, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Ngoy, Pezzullo; Zwerger, Müller, Perlini; Grassi, Novotny, Incir; Trisconi, Kostner, Mazzolini; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Kneubuehler.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Nyffeler, Payr, Profico (alle verletzt) und Rochow (krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Flynn, Goi und Nättinen (alle verletzt).

Bild: keystone

ZSC Lions – Bern 2:5

Enorm effizient präsentierte sich der SC Bern im Hallenstadion. Zwei Wochen nach dem Cupfinal setzte sich Bern erneut souverän gegen die ZSC Lions durch.

Wobei sich die Bezeichnung «souverän» primär auf das Ergebnis reduziert. Die ZSC Lions dominierten den ersten Abschnitt, scheiterten aber immer wieder am finnischen Teufelskerl Tomi Karhunen (40 Paraden).

Lukas Flüeler, der Torhüter der ZSC Lions, konnte von so vielen Paraden nur träumen. Von den ersten sechs Schüssen auf sein Gehäuse musste Flüeler drei (!) passieren lassen. Nach 22 Minuten und Goals von Calle Andersson, Simon Moser und Dustin Jeffrey führte Bern in Zürich 3:0, obwohl die Lions bis zu diesem Zeitpunkt dreimal mehr aufs Tor geschossen hatten.

An Flüeler lag es indes nicht, dass die ZSC Lions schon wieder verloren - zum fünften Mal in den letzten sechs Partien (inklusive Cupfinal). Insbesondere bei den beiden Treffern von Simon Moser (zum 2:0 und 4:1 für Bern) offenbarten die Zürcher ihre aktuellen Probleme. Mit Fehlpassen im Angriff ermöglichte der ZSC dem SCB die entscheidenden Konter.

Zum vierten Mal hintereinander kassierte Zürich fünf Gegentore. Und aus den letzten acht Heimpartien im Hallenstadion resultierten sieben Niederlagen, fünf davon gegen Teams, die in der Tabelle die Plätze 10 bis 12 belegen.

Dustin Jeffrey: «Wir haben jetzt viel Chemie.»Video: YouTube/MySports

ZSC Lions - Bern 2:5 (0:2, 1:1, 1:2)
1 Zuschauer. - SR Stricker/Stolc, Schlegel/Burgy.
Tore: 11. Calle Andersson (Jeffrey) 0:1. 19. Moser (Heim, Scherwey) 0:2. 23. Jeffrey (Olofsson, Conacher/Powerplaytor) 0:3. 26. Riedi (Hollenstein, Phil Baltisberger) 1:3. 44. Moser (Jeffrey) 1:4. 52. Lasch (Andrighetto/Powerplaytor) 2:4. 55. Jeffrey (Moser) 2:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 plus 10 Minuten (Thiry) gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Andrighetto; Jeffrey.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Noah Meier; Hollenstein, Krüger, Andrighetto; Lasch, Sigrist, Bodenmann; Wick, Diem, Prassl; Riedi, Schäppi, Pedretti.
Bern: Karhunen; Untersander, Zryd; Calle Andersson, Mika Henauer; Thiry, Beat Gerber; Burren, Colin Gerber; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Praplan, Pestoni; Bader, Heim, Moser; Berger, Neuenschwander, Sopa.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Morant, Pettersson, Roe und Suter (alle verletzt), Bern ohne Blum, Ruefenacht, Sciaroni (alle verletzt), Jeremi Gerber, Sterchi und Wüthrich (alle krank).

Auf Captain Simon Moser ist auch in Zürich Verlass.
Auf Captain Simon Moser ist auch in Zürich Verlass.Bild: keystone

Servette – Biel 1:4

Einen wichtigen Sieg errang Biel in Genf. Der EHC Biel band Servette mit 4:1 zurück, nachdem die Genfer am Vorabend erstmals diese Saison auf Tabellenplatz 2 vorgerückt waren. Gleichzeitig wahrten die Seeländer alle Chancen auf die direkte Viertelfinal-Qualifikation (Top 6).

Die beiden formstarken Teams lieferten sich ein intensives Duell, in welchem sich Biel früh Vorteilen verschaffte. In der Startphase, in der Servette rabiat losstürmte, hielt Joren van Pottelberghe (26 Paraden) die Bieler im Spiel. Später brachte Toni Rajala den Gast in Führung. Und im zweiten Abschnitt erhöhten Michael Hügli und Marc-Antoine Pouliot innerhalb von sechs Minuten von 1:0 auf 3:0. Die drei ersten Bieler Torschützen kamen alle zum 12. Saisontor; Pouliot erzielte später zum 4:0 noch Goal Nummer 13.

Servette fand in der zweiten Spielhälfte nicht mehr zurück. Die Genfer verloren nach vier Siegen erstmals wieder, derweil Biel seine famose Auswärtsserie verlängerte. Neun der letzten zehn Away-Partien gewann der EHC Biel.

Genève-Servette - Biel 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Progin/Steenstra.
Tore: 14. Rajala 0:1. 30. Hügli (Cunti) 0:2. 36. Pouliot 0:3. 49. Pouliot (Brunner, Rajala/Powerplaytor) 0:4. 53. Rod (Richard, Jacquemet) 1:4.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 10 Minuten (Ramon Tanner) gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Omark; Cunti.
Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Smons; Guebey; Rod, Richard, Vermin; Kast, Fehr, Omark; Moy, Winnik, Patry; Vouillamoz, Berthon, Miranda; Smirnovs.
Biel: van Pottelberghe; Kreis, Moser; Lindbohm, Rathgeb; Fey, Forster; Ulmer; Brunner, Pouliot, Rajala; Hofer, Ramon Tanner, Fuchs; Hügli, Cunti, Künzle; Kessler, Gustafsson, Kohler.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer und Mercier (beide verletzt), Biel ohne Hischier, Komarek und Lüthi (alle verletzt)

Biel feiert in Genf einen ungefährdeten Sieg.
Biel feiert in Genf einen ungefährdeten Sieg.Bild: keystone

Lausanne – Fribourg 1:2

Lausanne fand auch im nächsten Heimspiel nicht aus der Krise. Die Waadtländer verloren gegen Freiburg 1:2. Auch die Rückkehr von PostFinance-Topskorer Denis Malgin und ein Torhüterwechsel (Tobias Stephan für Luca Boltshauser) änderten für Lausanne nichts. Der LHC kassierte bereits wieder die dritte Niederlage de suite. Aus den letzten zwölf Partien resultierten nur noch drei Siege. Und in der Heim-Arena gingen sechs der letzten sieben Spiele verloren.

Entsprechend müssen die Lausanner, die lange als seriösester Verfolger von Leader Zug galten, mittlerweile um die direkte Viertelfinal-Qualifikation bangen. Lausanne belegt mittlerweile nur noch Platz 6; der Vorsprung auf Biel (7.) und Davos (8.) ist marginal, aber immerhin dürfen die Lausanner noch drei Spiele nachholen.

Fribourg führte in Lausanne schon nach 25 Minuten und Goals von Mauro Jörg und David Desharnais (in Unterzahl!) 2:0. Goalie Reto Berra sorgte mit 31 Paraden dafür, dass Gottéron den Vorsprung über die Zeit brachte.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
1 Zuschauer. - SR Urban/Nikolic, Cattaneo/Gnemmi.
Tore: 18. Jörg 0:1. 26. Desharnais (Stalberg/Unterzahltor!) 0:2. 33. Almond (Kenins) 1:2.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Almond) plus Spieldauer (Almond) gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Mottet.
Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Schneeberger; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Jäger, Almond, Bozon; Krakauskas, Froidevaux, Douay.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Furrer; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Abplanalp, Jobin; Herren, Schmid, DiDomenico; Stalberg, Desharnais, Mottet; Rossi, Bougro, Jörg; Sprunger, Walser, Bykow.
Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti, Hudacek, Jooris, Maillard (alle verletzt) und Roth (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Brodin und Marchon (beide verletzt). Lausanne ab 58:00 ohne Torhüter. (pre/sda)

Chris DiDomenico wird von Floran Douay ordentlich durchgeschüttelt.
Chris DiDomenico wird von Floran Douay ordentlich durchgeschüttelt.Bild: keystone

Die Tabelle:

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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tösstaler
13.03.2021 22:06registriert September 2019
Was läuft da beim Zett falsch, ist doch nicht mehr normal dieser Schlendrian ...
505
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Blitz
13.03.2021 23:44registriert Juni 2020
Ich habe um den ZSC Angst! Kein gutes Gefühl......
306
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Coolcat
14.03.2021 09:32registriert Februar 2020
Wo bleibt denn Ambri per sempre ?
203
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13
Traum vom Turniersieg geplatzt: Stan Wawrinka muss im Halbfinal aufgeben
Stan Wawrinka bezahlt in seinem ersten Halbfinal seit über zweieinhalb Jahren für die Anstrengungen der letzten Tage. Nach etwas mehr als drei Games und 17 Minuten muss der 37-jährige Waadtländer beim Turnier von Metz aufgeben.

Es war sein sechster Match in den letzten sieben Tagen. Doch schon von Beginn weg konnte Wawrinka nicht mit der gleichen Intensität spielen wie in den Partien zuvor, wie etwa am Donnerstag im Achtelfinal gegen den früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew. Beim Stand von 1:2, 30:40 gegen den Kasachen Alexander Bublik gab der Lausanner auf.

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