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Drin das Ding: Lugano-Goalie Fatton ist geschlagen.
Drin das Ding: Lugano-Goalie Fatton ist geschlagen.
Bild: keystone

ZSC Lions gewinnen Spitzenkampf in Biel – knapper Ambri-Sieg gegen den SCB

Fribourg-Gottéron hat die Spitze der National League erobert, dank einem Arbeitssieg über Aufsteiger Ajoie. Biel musste die Leaderposition nach einer Heimpleite gegen die ZSC Lions abgeben und am Tabellenende warten die SCL Tigers immer noch auf den ersten Sieg auf eigenem Eis.
08.10.2021, 23:0808.10.2021, 23:16

Ambri – Bern 3:2

Erst die dritte Führung von Ambri-Piotta entschied die Partie zu Gunsten der Leventiner. Johnny Kneubühler erzielte in der 57. Minute das 3:2-Siegtor gegen Bern. Er hatte vor wenigen Wochen auch Ambris erstes Tor überhaupt im neuen Stadion erzielt.

Für Bern trafen Dominik Kahun und Dustin Jeffrey zum jeweiligen Ausgleich. Der in der letzten Saison noch für den SC Bern spielende Rückkehrer Inti Pestoni sorgte im Mitteldrittel für Ambris 2:1-Führung. Für den Topskorer der Leventiner war es bereis das sechste Saisontor. Und für das 1:0 zeichnete Michael Fora mit seinem ersten Saisontreffer verantwortlich. Der Captain-Hüne der Leventiner erzielte den Powerplay-Treffer mit seiner altbekannten Stärke, einem Abschluss von der blauen Linie.

Bern wurde in einer hartumkämpften Partie nach zuletzt zwei Siegen in Serie wieder zurückgebunden. Beim SCB kehrten Verteidiger-Haudegen Beat Gerber und der ebenfalls Nationalteam-erfahrene Stürmer Vincent Praplan nach gut zwei- beziehungsweise dreiwöchiger Verletzungspause ins Line-Up zurück.

Schnappschuss von SCB-Topskorer Conacher.
Schnappschuss von SCB-Topskorer Conacher.
Bild: keystone

Ambris Trainer Luca Cereda ist mit 231 Spielen als Headcoach mittlerweile auf Position 3 bei den Leventinern vorgerückt, gleichauf mit dem Kanadier Larry Huras. Nur Huras' Landsmann Serge Pelletier (296) und der Tscheche Jiri Kren (278) wirkten in noch mehr Pflichtspielen als Cheftrainer beim Nordtessiner Dorfklub.

Ambri-Piotta - Bern 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
6075 Zuschauer. - SR Lemelin/Dipietro, Schlegel/Cattaneo.
Tore: 13. Fora (Bürgler/Powerplaytor) 1:0. 28. Kahun (Andersson, Praplan/Powerplaytor) 1:1. 35. Pestoni (Grassi, Zwerger) 2:1. 46. Jeffrey (Moser, Mika Henauer) 2:2. 57. Kneubuehler (Regin, Kozun) 3:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 7mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Conacher.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Dotti; Hietanen, Fischer; Fohrler, Burren; Hächler, Pezzullo; Kozun, Regin, Kneubuehler; Bürgler, Heim, McMillan; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.
Bern: Wüthrich; Untersander, Mika Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Pinana; Praplan, Kahun, Daugavins; Conacher, Jeffrey, Moser; Fahrni, Bader, Scherwey; Sciaroni, Neuenschwander, Berger; Jeremi Gerber.
Bemerkungen: Bern ab 57:56 ohne Torhüter.

Biel – ZSC Lions 1:5

Der EHC Biel verliert im Oktober den Schwung der ersten Meisterschaftswochen. Nach acht Siegen in Folge kassieren die Bieler mit 1:5 gegen die ZSC Lions die dritte Niederlage in den letzten vier Runden.

Die Seeländer begannen zwar gut und erspielten sich Vorteile, begünstigt dadurch, dass die Zürcher sich die ersten vier Strafen in der Partie leisteten. Weniger als eine Minute nach dem vierten erfolglosen Bieler Powerplay brachte Justin Sigrist die Lions mit seinem vierten Saisontreffer in Führung (27.). Sieben Minuten profitierte Marco Pedretti beim 2:0 von dilettantischem Bieler Abwehrverhalten (Puckverlust, Deckung).

Mann im Tor, Puck nicht.
Mann im Tor, Puck nicht.
Bild: keystone

Eine mirakulöse Wende, wie so oft während der ersten acht Saisonspiele, gelang dem EHC Biel diesmal nicht. Den Anschlusstreffer des Russen Alexander Jakowenko beantworteten die Lions in den folgenden 51 Sekunden mit Goals durch Denis Hollenstein und Denis Malgin vom 2:1 zum 4:1.

Biel - ZSC Lions 1:5 (0:0, 0:2, 1:3)
5233 Zuschauer. - SR Piechaczek/Mollard, Burgy/Stalder.
Tore: 27. Sigrist (Krüger, Hollenstein) 0:1. 34. Pedretti (Diem) 0:2. 42. (41:18) Jakowenko 1:2. 42. (41:51) Hollenstein 1:3. 53. (52:09) Malgin (Azevedo) 1:4. 54. (53:05) Krüger (Sigrist, Hollenstein) 1:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 8mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
Postfinance-Topskorer: Brunner; Roe.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Jakowenko, Grossmann; Fey, Forster; Schneeberger, Stampfli; Brunner, Cunti, Künzle; Hügli, Froidevaux, Rajala; Kohler, Tanner, Kessler; Karaffa, Schläpfer, Garessus.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Trutmann, Geering; Weber, Phil Baltisberger; Guebey; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Azevedo, Malgin, Quenneville; Sigrist, Krüger, Hollenstein; Diem, Schäppi, Pedretti; Aeschlimann.
Bemerkungen: Biel ohne Haas, Hischier, Hofer und Sallinen (alle verletzt), ZSC Lions ohne Bodenmann, Morant und Riedi (alle verletzt).

Davos – Lugano 3:1

Davos feiert erstmals in dieser Saison drei Siege in Folge. Die Bündner setzten sich beim 3:1-Sieg gegen Lugano mit einem 3:0 im Mitteldrittel entscheidend ab. Julian Schmutz und Evergreen Andres Ambühl (in Überzahl) realisierten ihr jeweils viertes Saisontor für den HCD. Für Verteidiger Lukas Stopp war der Treffer zum 3:0 das erste Saisontor.

Alles Gute kommt von oben.
Alles Gute kommt von oben.
Bild: keystone

Die beiden Tabellennachbarn lieferten sich ein abwechslungsreiches Spiel, das für Alessio Bertaggia vorzeitig endete. Luganos Nationalstürmer schied nach einer Schlägerei gegen den Davoser Davyd Barandun mit einem Nasenbeinbruch und Verdacht auf Hirnerschütterung noch vor Spielmitte (27.) aus.

Davos - Lugano 3:1 (0:0, 3:0, 0:1)
3892 Zuschauer. - SR Tscherrig/Stolc, Progin/Duarte.
Tore: 29. Schmutz 1:0. 35. Ambühl (Bromé, Dominik Egli/Powerplaytor) 2:0. 39. Stoop 3:0. 44. Morini (Fazzini) 3:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Bromé; Fazzini.
Davos: Aeschlimann; Dominik Egli, Wellinger; Heinen, Nygren; Zgraggen, Jung; Stoop, Barandun; Wieser, Prassl, Ambühl; Stransky, Rasmussen, Bromé; Simic, Nussbaumer, Frehner; Knak, Chris Egli, Schmutz.
Lugano: Fatton; Alatalo, Wolf; Nodari, Müller; Chiesa, Näser; Ugazzi; Fazzini, Arcobello, Walker; Bertaggia, Thürkauf, Vedova; Boedker, Morini, Stoffel; Traber, Tschumi, Haussener; Werder.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi (verletzt), Lugano ohne Carr, Herburger, Josephs, Loeffel, Riva und Schlegel (alle verletzt). Lugano ab 58:34 ohne Torhüter.

Fribourg – Ajoie 4:1

Das mit dem 4:1-Heimsieg gegen Ajoie auf den Leaderthron zurückgekehrte Fribourg-Gottéron benötigte ein hartes Stück Arbeit für den sechsten Dreipunkte-Gewinn in Serie. Das erste Saisontor des Schweizer Nationalteam-Captains Raphael Diaz zum 2:1 im Finish des Mitteldrittels war prompt der Siegtreffer für die Gastgeber.

Gottéron-Topskorer Mottet setzt einen Akzent.
Gottéron-Topskorer Mottet setzt einen Akzent.
Bild: keystone

Ansonsten verzeichneten die Freiburger lange Zeit grosse Mühe, ihr gewohnt schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen. Erst in den letzten fünf Minuten wurde der Sieg durch Treffer von David Desharnais sowie dem Empty Netter von Samuel Walser sichergestellt.

Sechs Siege in Folge mit dem Punktemaximum hat Gottéron letztmals in der Saison 2013/2014 geschafft, damals gleich zweimal. Dazu bestritt Klub-Legende Julien Sprunger sein 900. Meisterschaftsspiel für Fribourg-Gottéron.

Fribourg-Gottéron - Ajoie 4:1 (0:1, 2:0, 2:0)
8079 Zuschauer. - SR Urban/Hürlimann, Altmann/Wermeille.
Tore: 19. Frossard (Pouilly) 0:1. 22. Marchon (Walser, Jörg) 1:1. 38. Diaz (Rossi, Bykov) 2:1. 55. Desharnais (Jörg, Marchon) 3:1. 59. Walser (Marchon, Jörg) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Mottet; Frossard.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Diaz, Dufner; Jecker; Brodin, Desharnais, Mottet; Marchon, Walser, Jörg; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Herren, Bykov, Jobin; Rossi.
Ajoie: Wolf; Gauthier-Leduc, Hauert; Birbaum, Eigenmann; Rouiller, Pouilly; Helfer; Bogdanoff, Devos, Schnegg; Huber, Frossard, Schmutz; Rohrbach, Romanenghi, Joggi; Frei, Ness, Macquat.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Kamerzin (verletzt), Ajoie ohne Asselin und Hazen (beide verletzt). Ajoie von 55:52 bis 56:57 und 58:49 bis 58:56 ohne Torhüter.

Rapperswil – Servette 4:2

Der Romand Nathan Vouardoux steuerte sein erstes Tor in der National League zum 4:2-Heimsieg der Rapperswil-Jona Lakers gegen Genève-Servette bei. Der 20-jährige Verteidiger erzielte zur Spielmitte das 2:1. Sieben Minute vor Spielende beseitigte ein verwandelter Penalty von Roman Cervenka die letzten Zweifel am Erfolg der Gastgeber.

Das Cover von «Kuschelrock 36».
Das Cover von «Kuschelrock 36».
Bild: keystone

Die St.Galler realisierten den sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen. Dagegen ziert Genève-Servette mit nur drei Siegen aus den ersten zwölf Runden gemeinsam mit den SCL Tigers weiterhin das Tabellenende.

Rapperswil-Jona Lakers - Genève-Servette 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)
3111 Zuschauer. - SR Hebeisen/Fluri, Steenstra/Wolf.
Tore: 18. Aebischer (Profico/Powerplaytor) 1:0. 28. Filppula (Le Coultre) 1:1. 30. Vouardoux (Cervenka, Eggenberger) 2:1. 39. Zangger 3:1. 44. Jooris (Moy) 3:2. 53. Cervenka 4:2 (Penalty).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Eggenberger; Tömmernes.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Baragano, Djuse; Vouardoux, Profico; Jelovac, Maier; Aebischer, Sataric; Zangger, Albrecht, Brüschweiler; Eggenberger, Rowe, Cervenka; Wick, Dünner, Neukom; Wetter, Mitchell, Lammer.
Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vatanen, Le Coultre; Karrer, Maurer; Smons; Vouillamoz, Filppula, Winnik; Völlmin, Vermin, Miranda; Moy, Jooris, Patry; Riat, Berthon, Smirnovs; Cavalleri.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Bader, Lehmann und Moses (alle verletzt), Genève-Servette ohne Antonietti, Charlin, Mercier, Pouliot, Rod und Tanner (alle verletzt).

SCL Tigers – Lausanne 3:4

Die SCL Tigers warten auch nach sieben Heimspielen auf den ersten Sieg in der Ilfishalle. Gegen Lausanne, das ebenfalls die Form sucht und noch am Mittwoch in der Champions Hockey League im Einsatz stand (und gegen Adler Mannheim 2:5 verlor), resultierte eine 3:4-Niederlage.

Die Tigers kassieren das 0:2.
Die Tigers kassieren das 0:2.
Bild: keystone

Die Langnauer gingen vorsichtiger als auch schon zu Werk. Aber auch der Plan, sich im eigenen Stadion bis zum fulminanten Finish wie ein Auswärtsteam zu verhalten, ging nicht auf. Die Vorentscheidung zu Gunsten Lausannes fiel im zweiten Abschnitt, als Ronalds Kenins, Christoph Bertschy und Jason Fuchs die Gäste innerhalb von 15 Minuten 3:0 in Führung brachten.

Langnau hat alle Heimspiele in dieser Saison verloren – trotz dem wohl besten Ausländer-Quartett der Liga, das auch diesmal mit zwei Toren (durch Aleksi Saarela und Jesper Olofsson) für späte Spannung sorgte. Die Langnauer erwachten aber zu spät.

SCL Tigers - Lausanne 3:4 (0:0, 1:3, 2:1)
4562 Zuschauer. - SR Stricker/Borga, Fuchs/Kehrli.
Tore: 22. Kenins (Bozon, Bertschy) 0:1. 30. Bertschy (Barberio) 0:2. 37. Fuchs (Jäger, Douay) 0:3. 40. (39:29) Saarela (Huguenin/Powerplaytor) 1:3. 50. Gernat (Sekac, Bozon/Powerplaytor) 1:4. 52. Olofsson (Grenier, Grossniklaus) 2:4. 54. Salzgeber 3:4.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Olofsson; Frick.
SCL Tigers: Mayer; Blaser, Erni; Huguenin, Zryd; Elsener, Grossniklaus; Schweri, Guggenheim; Grenier, Schmutz, Olofsson; Weibel, Saarela, Pesonen; Diem, Berger, Sturny; Petrini, Salzgeber, Loosli.
Lausanne: Stephan; Heldner, Frick; Marti, Barberio; Glauser, Gernat; Krueger; Bozon, Bertschy, Kenins; Baumgartner, Emmerton, Sekac; Jäger, Fuchs, Douay; Krakauskas, Maillard, Arnold.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Leeger, Zaetta (beide verletzt) und Schilt (gesperrt). SCL Tigers ab 58:36 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(ram/sda)

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Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

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