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Zugs Cheftrainer Dan Tangnes im dritten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem Lausanne HC, am Samstag, 30. Maerz 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Anzug sitzt bei Zug-Trainer Dan Tangnes wie zugeschnitten. Bild: KEYSTONE

Diese Statistiken beweisen, dass der EVZ im Schnellzug Richtung Meistertitel sitzt



Ok, der Titel ist vielleicht etwas zugespitzt. Aber das ging wirklich ganz zügig beim EV Zug. Die Innerschweizer schaffen nach einem 4:1 in der Serie gegen Lausanne den Einzug in den Playoff-Final. Ob dort die Zugabe folgt und sie es schaffen, den Titel abzugrasen?

Weil es dazugehört, haben wir in Bezug auf die überzeugenden Ergebnisse die wichtigsten Statistiken hinzugezogen.

Im Eilzug

8 von 9 Spielen hat der EV Zug gewonnen und steht damit bereits früh als erster Finalist fest. In Prozenten ausgedrückt haben die Innerschweizer 89 % ihrer Playoff-Partien siegreich gestaltet.

Jubel bei den Zugern nach dem Sieg beim fuenften Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem Lausanne HC, am Donnerstag, 4. April 2019, in der Bossard Arena in Zug (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Zuger jubeln mit ihren Fans. Bild: KEYSTONE

Gefahr in Verzug

4,11 Tore erzielte der EV Zug pro Spiel. Das sind deutlich die meisten aller Playoff-Teilnehmer. Der Ligaschnitt liegt bei gerade mal 2,62 Treffern.

Gegner auf Entzug

Der EVZ lässt die wenigsten Gegentore pro Spiel zu. 2,11 sind es pro Partie. Der Playoff-Schnitt liegt bei 2,62.

Zug's defender Thomas Thiry, of France, left, Zug's goaltender Tobias Stephan, center, and Lausanne's forward Yannick Herren, right, look on the puck, during the third leg of the playoffs semifinal game of National League A (NLA) Swiss Championship between Lausanne HC and EV Zug, at the Malley 2.0 temporary stadium in Lausanne, Switzerland, Tuesday, April 2, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Tobias Stephan und seine Verteidigung sind nur schwer zu bezwingen. Bild: KEYSTONE

Zugeschlagen

27 Tore hat der EVZ bei 5 gegen 5 Spielern in neun Begegnungen erzielt. Auf die neun Spiele runtergerechnet sind das 3 Treffer pro Partie. Der Rest kann nicht mithalten, im Schnitt sind es 1,88 Tore pro Spiel bei numerischem Gleichstand.

Zugeschnürt

Der EV Zug hat die drittbeste Powerplay-Quote der Liga. Besser waren nur Ambri und Genf, die bereits in den Ferien sind. In 22,73% der Zuger Überzahlsituationen landet die Scheibe im Tor. Der Ligaschnitt liegt bei 20%.

Zugs Yannick Zehnder, Zugs Sven Leuenberger und Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen, von links, beim Tor zum 2-0 im fuenften Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem Lausanne HC, am Donnerstag, 4. April 2019, in der Bossard Arena in Zug (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Einmal mehr zappelt die Scheibe im gegnerischen Tor. Bild: KEYSTONE

Der Rückzug

89,74% der gegnerischen Überzahl-Situationen übersteht der EVZ unbeschadet. Bloss Servette war diesbezüglich noch leicht besser, der Ligaschnitt liegt bei 80%.

Der Finger auf dem Abzug

11,97% der EVZ-Schüsse landen im Tor. Das ist deutlich die beste Quote aller Playoff-Teilnehmer. Der Schnitt liegt bei 8,11%.

Zugs Reto Suri, rechts, mit dem Tor zum 3-0 im Spiel gegen Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen, links, im dritten Eishockey Playoff-Halbfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem Lausanne HC, am Samstag, 30. Maerz 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Reto Suri bei einem Treffer gegen Lausannes Sandro Zurkirchen. Bild: KEYSTONE

Guter Zugriff

Der EVZ hat die beste Quote an gewonnenen Bullys und zwar 55,90%. Der Liga-Schnitt liegt – völlig überraschend – bei 50%.

Das Tor zugemauert

Die Fangquote von Tobias Stephan ist mit 92,46% gut. Mit Robert Mayer (Genf), Leonardo Genoni (Bern) und Jonas Hiller (Biel) sind aber dennoch drei Torhüter etwas besser. Es ist die einzige Statistik, in welcher der EVZ nicht in den Top 3 vertreten ist.

Bis zum letzten Atemzug

Der EVZ kämpft bis zum Umfallen. 16 Schüsse blocken die Zuger pro Spiel – nur der EHC Biel ist diesbezüglich noch aufopferungsvoller.

Lausanne's players (red) fight against Zug's players, during the third leg of the playoffs semifinal game of National League A (NLA) Swiss Championship between Lausanne HC and EV Zug, at the Malley 2.0 temporary stadium in Lausanne, Switzerland, Tuesday, April 2, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Zuger können auch mal austeilen, wenn es denn nötig ist. Bild: KEYSTONE

Der zweite Anzug sitzt

15 verschiedene Spieler haben in den 9 Playoff-Spielen bereits für den EVZ getroffen. Die beiden erfolgreichsten sind Lino Martschini und Garrett Roe mit je fünf Toren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Livia Peperoncini 06.04.2019 10:21
    Highlight Highlight Und Anfang nächsten Jahres wird noch das Kompetenz-zentrum OYM eröffnet... zusammen mit der Academy ist der EVZ für die Zukunft gut aufgestellt.

    https://www.tele1.ch/artikel/153090/oym---ein-kompetenzzentrum-fuer-den-spitzensport
  • Snakeman 05.04.2019 23:53
    Highlight Highlight Haben die Zuger auch am wenigsten Schüsse aufs Tor zugelassen?
  • Jet 05.04.2019 19:17
    Highlight Highlight Tiki? Nicht hier?

    Noch 4 bis zum MT....;-)
  • Jeff Scout 05.04.2019 17:36
    Highlight Highlight Das ganze erinnert mich irgendwie an einen äusserst erfolgreichen Feldzug.
  • stamcor 05.04.2019 13:31
    Highlight Highlight Statistiken sind in den Playoffs nur für die Vergangenheit.
    Jede Serie ist anders.
    Von daher ist es zwar interessant, wird aber im Final nichts wert sein.
    Sowieso hat der Final immer andere Gesetze.
    Es wird auf jeden Fall die spannendste Saison seit langem.
  • Ehringer 05.04.2019 13:22
    Highlight Highlight Dieses Jahr wäre ein Titel für Zug absolut verdient, muss ich sogar als SCB-Fan zugeben. Etwas mehr Angst macht mir tatsächlich die Tatsache, dass sie ab nächster Saison auf der (laut diesem Artikel) schwächsten Position auch ganz oben dabei sein werden mit Genoni. Die nächsten Jahre wird Zug wohl endgültig immer Titelanwärter sein. Hoffe nur, meine Berner ziehen die richtigen Lehren aus diesen Playoffs.
    • Rihanna is Evil 05.04.2019 14:09
      Highlight Highlight Bin mir dir einverstanden. Jedoch kann man die Statistik mit der Fangquote nur mit Vorsicht geniessen - eine Verlängerung (Welche Bern und Genf reichlich hatten) pushen diese enorm in die Höhe.

      Ich denke Bern wird die richtigen Schlüsse aus den Playoffs ziehen - wenn Sie gegen Biel scheitern denke ich dass Kari Jalonen seine Koffer packt.😂
    • Ehringer 05.04.2019 14:54
      Highlight Highlight Ich schliesse auch nicht nur durch diese paar Transfers darauf. Zug ist für mich seit Jahren ein Kandidat, der eigentlich alles mitbring um dauerhaft vorne zu sein. Diese Saison scheint es mir nun, dass sie diesen Schritt geschafft haben. Durch die Grundlage der letzten Jahre erwarte ich deshalb auch nicht, dass sie von da oben all zu schnell wieder verschwinden.
  • feuseltier 05.04.2019 13:04
    Highlight Highlight Noch ein Punkt.

    Mit damian Brunner kann man nicht Meister werden...
    • Schreiberling 05.04.2019 18:40
      Highlight Highlight Mit Denis Hollenstein offenbar auch nicht. Auch wenn der Klotener euer bester Spieler war.
  • feuseltier 05.04.2019 13:03
    Highlight Highlight Fehlt noch ein Punkt :

    Die zsc Lions, der angstgegner der zuger hat die Playoffs verpasst. .

    • maylander 05.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Nix da Angstgegner

      Beim einzigen EVZ Meistertitel stand Arno del Curto an der Bande des Gegners.

  • Hans_Olo 05.04.2019 12:54
    Highlight Highlight Wow, nachdem sie vorbei ist, kommt doch noch ein Artikel über diese Serie. Zwar nicht von Klaus aber immerhin. Danke Sandro.
    PS: Zug wird auch im Final nicht mehr als 5 Spiele brauchen. Dieses Jahr gehört der Kübel uns.
  • maylander 05.04.2019 12:16
    Highlight Highlight Zugeschaut habe ich auch immer gerne.

  • DerSeher 05.04.2019 11:59
    Highlight Highlight Danke für den Artikel zum EVZ!
    Ich komme auf 31x "Zug", Respect Sandro Zapella!
    Sheldon Cooper wäre ganz nervös geworden ab dem Artikel! ;)
  • uicked 05.04.2019 11:51
    Highlight Highlight Lugano und Lausanne spielten auch richtig schlechtes Eishockey. Klar Zug hat da seinen Anteil, aber sie hatten oft ein ziemlich mieses Passspiel, Auslösung etc. Das hätte auch gegen Biel und Bern nicht für mehr als keinen oder einen Sieg gereicht.
    • DerSeher 05.04.2019 12:09
      Highlight Highlight Stimmt, Ambri und Genf wären viel die härteren Gegner gewesen.... *ironie*
    • maylander 05.04.2019 12:17
      Highlight Highlight Das wird man ja bald sehen.
    • goldmandli 05.04.2019 12:20
      Highlight Highlight Hast du da ne Statistik zu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 05.04.2019 11:49
    Highlight Highlight Hat Stephan das Zeugs zum Meistergoalie? Wenn ja, wird Genoni das Team wirklich weiterbringen? Herr Eismeister, da liegt ein Roman bereit :-)
  • Herr Hans Müller 05.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Zugegeben, kaum Zuglauben wie leicht die Zuger in den Final einZugen. :P
    • Tugium 05.04.2019 12:10
      Highlight Highlight 😂👍
  • miarkei 05.04.2019 11:37
    Highlight Highlight Statistiken sind ja schön und gut, aber es können auch Zeiten kommen, wenn nicht mehr so viele Schüsse ins Tor fallen. Ausserdem hat Lausanne meiner Meinung nach nur in einem Spiel wirklich das ganze Potential abgerufen. Alle loben den EVZ in den Himmel, abet ich seh das ein wenig kritischer, vielleicht bin ich auch nie zufrieden. 😂
    • neoneo 05.04.2019 11:51
      Highlight Highlight Äh nur ned so kritisch. De Chübbel wird schlussendlich auch dich überzüge ;)
    • Lümmel 05.04.2019 11:59
      Highlight Highlight Ich gebe dir grundsätzlich recht, bis auf dass ich nicht weiss wer "alle" sein soll, der den EVZ in den Himmel lobt?
    • Tugium 05.04.2019 12:11
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen?🤦🏻‍♂️😉 Zug ist praktisch überall an der Spitze vertreten.

Neue Saumode oder gar kein Problem? Lausanne lässt Zug bei der Ehrung einfach stehen

Der grösste Aufreger der ersten Halbfinalpartie zwischen Zug und Lausanne ereignete sich nach der Schlusssirene. Auf einen Handshake wurde natürlich verzichtet, es ist ja schliesslich Playoffs. Wie es üblich ist, wurden nach dem Spiel aber noch die besten Spieler ausgezeichnet. Doch alsbald der Lausanner seine Auszeichnung erhielt, machten sich die enttäuschten Gäste vom Acker und warteten die Ehrung des Zugers nicht mehr ab.

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