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Schweiz – Österreich live – Eishockey-WM 2026 in Ticker und TV

From right, Switzerland's Theo Rochette, Switzerland's Sven Andrighetto, Switzerland's Damien Riat and Switzerland's Dean Kukan celebrate the 8th goal nex to Austria's Tim Har ...
Sie haben regelrecht gezaubert: Die Schweizer verpassen das «Stängeli» nur knapp.Bild: keystone

Die Schweiz schlägt Österreich 9:0! Genoni bricht Shutout-Rekord an der WM

Nach Deutschland trifft der Schweizer Offensivhammer Österreich noch härter: Gleich mit 9:0 wird der Nachbar an der Eishockey-WM in Zürich vom Eis gefegt.
20.05.2026, 18:3320.05.2026, 19:06

Die Schweizer Nationalmannschaft stürmt an der Heim-WM wie eine unaufhaltsame Walze durch die Gruppenspiele. Auf das 6:1 gegen Deutschland folgte am Mittwoch ein noch deutlicherer Kantersieg gegen Österreich. Bereits zur zweiten Drittelpause hatten die Schweizer das 6:0 vom letztjährigen Viertelfinal in Herning getoppt.

Der WM-Neuling Théo Rochette eröffnete das Skore mit seinem ersten Treffer in der 7. Minute. In der Folge brauchte der Gastgeber bloss 8:10 Minuten bis zum 4:0. Im mittleren Abschnitt lagen gar nur gut zweieinhalb Minuten zwischen den drei Treffern vom 4:0 zum 7:0. Bemerkenswert: Aus vier Powerplays resultierten vier Tore. Rochette, Nico Hischier und Damien Riat zeichneten sich als Doppel-Torschützen aus, Timo Meier, Calvin Thürkauf und Christoph Bertschy trafen je einmal.

Ohne Suter, Berra wieder auf der Bank

Kein Pius Suter, der leicht angeschlagen pausieren musste? Das wirkte sich nicht im geringsten auf das Schweizer Spiel aus. Attilio Biasca rückte für den NHL-Stürmer der St. Louis Blues in die erste Linie, Nicolas Baechler wurde dafür als 14. Angreifer für das WM-Kader nachgemeldet. Auch Reto Berra sass nach überstandener Lungenentzündung als Ersatzgoalie auf der Bank, der Freiburger Meistergoalie könnte am Donnerstag gegen Grossbritannien zum Einsatz kommen. Der bisher punktelose Aufsteiger wird für das Team von Jan Cadieux noch weniger ein Gradmesser sein als zuletzt Deutschland und Österreich.

Das sagt Nico Hischier:

«Wenn die volle Hütte ‹W. Nuss vo Bümpliz› singt, gibt es Gänsehaut. Das ist sehr schön.

Wir sind wieder von Beginn an als Team aufgetreten und das wurde belohnt. Wenn wir alle vier Linien ins Rollen bekommen und alle Schweizer Eishockey spielen, sind wir sehr gut.»

Für das Team des Zürcher Cheftrainers Roger Bader, das in Österreich im letzten Jahr zum Team des Jahres gewählt wurde, entwickelte sich das Nachbarschaftsduell erneut zu einem Albtraum. Die Absenzen der National-League-Spieler Vinzenz Rohrer und Dominic Zwerger, beide schon Torschützen im Turnier, machten sich deutlich bemerkbar.

Genoni mit dem WM-Rekord

Für ein «Stängeli», wie man es im letzten Jahr gegen Ungarn geschafft hatte, reichte es knapp nicht. Dafür gelang Goalie Leonardo Genoni der 13. Shutout bei einer WM. Er ist damit neu alleiniger Rekordhalter. Bisher teilte sich Genoni die Bestmarke mit dem Tschechen Jiri Holecek (1966 bis 1978).

Das sagt Leonardo Genoni:

«Ich wusste gar nicht, dass es den Rekord gibt. Nach dem letzten Spiel haben sie gesagt, dass wir noch einen brauchen, jetzt haben wir es geschafft. Das freut mich sehr fürs Team.

Hier zu spielen, die Fans zu sehen, da stellt es mir alle Haare auf. Ich habe mir viel vorgestellt, aber ich habe nicht gedacht, dass es so schön wird, hier zu spielen.»
Switzerland's goaltender Leonardo Genoni looks on during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship preliminary round group A game between United States and Switzerland, at the Swiss  ...
Leonardo Genoni hatte auch schon mehr zu tun als im Spiel gegen Österreich.Bild: keystone

Mit nun vier Siegen aus vier Spielen und 22:4 Toren stellt sich für die Schweizer längst nur noch die Frage nach dem Gruppensieg. Die nächsten beiden Gegner Grossbritannien und Ungarn werden kaum Stolpersteine sein, der Abschluss am kommenden Dienstag gegen die ebenfalls noch verlustpunktlosen Finnen dürfte die Entscheidung um den Gruppensieg – und damit einen einfacheren Viertelfinalgegner – bringen. In dieser Verfassung müssen Captain Roman Josi und Co. aber ohnehin keinen Gegner fürchten.

Österreich - Schweiz 0:9 (0:4, 0:3, 0:2)
Zürich. 10'000 Zuschauer (ausverkauft). SR Holm/Wannerstedt (SWE/NOR), Birkhoff/Ondracek (CAN/CZE).
Tore: 6. Rochette (Malgin, Andrighetto) 0:1. 10. Meier (Egli) 0:2. 12. Hischier (Meier, Biasca) 0:3. 14. Riat (Andrighetto, Kukan/Ausschluss Hackl) 0:4. 30. Hischier (Meier, Josi/Ausschluss Stapelfeld) 0:5. 31. Thürkauf (Moser) 0:6. 33. Rochette (Andrighetto, Marti) 0:7. 51. Riat (Rochette, Malgin/Ausschluss Schneider) 0:8. 57. Bertschy (Thürkauf, Jung) 0:9.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Österreich, 1mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Österreich: Kickert/Vorauer (ab 31.); Wolf, Unterweger; Nickl, Biber; Maier, Hackl; Stapelfeldt, Schnetzer; Schneider, Nissner, Kolarik; Harnisch, Thaler, Paul Huber; Schwinger, Mario Huber, Rebernig; Neubauer, Wallner, Scherzer.
Schweiz: Genoni; Egli, Josi; Kukan, Marti; Moser, Berni; Jung; Riat, Jäger, Knak; Meier, Hischier, Biasca; Rochette, Malgin, Andrighetto; Bertschy, Thürkauf, Niederreiter; Baechler.
Bemerkungen: Schweiz ohne Suter (leicht angeschlagen), Aeschlimann (überzählig), Frick (nicht gemeldet) und Berra (Ersatzgoalie). Österreich ohne Rohrer und Zwerger (verletzt/angeschlagen).
Schüsse: Österreich 20 (10-6-4); Schweiz 30 (14-6-10).
Powerplay-Ausbeute: Österreich 0/1; Schweiz 3/4. (sda)

Die Tabelle:

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Die besten Bilder der Eishockey-WM in Zürich und Fribourg
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Die besten Bilder der Eishockey-WM in Zürich und Fribourg

Die Schweizer Nati wird vom Publikum an der Heim-WM mit viel Liebe verabschiedet.

quelle: keystone / andreas becker
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Euphorische Fans nach dem Schweizer Eishockey-WM-Auftakt: «Von Anfang an Gänsehaut»
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