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Eishockey-WM, Viertelfinals

USA – Finnland 0:2 (0:0,0:1,0:1)
Russland – Tschechien 3:0 (2:0,0:0,1:0)

Schweiz – Schweden 1:3 (1:1, 0,1, 0:1)

Kanada – Deutschland 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

epa05972496 Finland's forward Joonas Kamppainen (top, L) celebrates with his teammates Antti Pihlstrom (R) and Juhamatti Aaltonen (buttom) after scoring the 2-0 lead during the 2017 IIHF Ice Hockey World Championship quarterfinal match between the USA and Finland in Cologne, Germany, 18 May 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH

Finnland schaltet im Viertelfinal überraschend die USA aus. Bild: SASCHA STEINBACH/EPA/KEYSTONE

Kanada mogelt sich gegen Deutschland durch und trifft im Halbfinal auf Russland

Deutschlands Hoch endet an der Heim-WM im Viertelfinal. Das Team von Felix Sturm muss sich Kanada knapp mit 1:2 geschlagen geben. Russland, Finnland und Schweden sind die weiteren Halbfinalisten.



Bei der letzten Heim-WM 2010 hatten die Deutschen mit einem 1:0-Sieg im Viertelfinal gegen die Schweiz die Runde der besten vier erreicht. Gegen den Topfavoriten Kanada war für die Einheimischen in Köln allerdings nichts zu holen.

Die Deutschen waren mit dem 0:2 nach 40 Minuten mehr als gut bedient. Im zweiten Drittel lautete das Schussverhältnis 20:1 zu Gunsten der Nordamerikaner (total 50:20). Allerdings liess der deutsche NHL-Keeper Philipp Grubauer bis zur 39. Minute nur ein Gegentor durch Mark Scheifele (18.) zu, der in Überzahl erfolgreich war. Dann traf Jeff Skinner zum 2:0 für den Weltmeister der letzten beiden Jahre.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Im Schlussabschnitt wurde es dann nochmals spannend, als Yannic Seidenberg mit einem Shorthander der Anschlusstreffer (54.) gelang. Die Kanadier brachten den Vorsprung aber über die Zeit. Das kanadische Star-Ensemble spielt am Samstagnachmittag (15.15 Uhr) im Halbfinal in Köln gegen Russland. Im Abendspiel duellieren sich Schweiz-Bezwinger Schweden und Finnland (20.15 Uhr).

Finnland – USA 2:0

Finnland schaltet im WM-Viertelfinal etwas überraschend – aber dank der disziplinierten Leistung verdient – die USA aus. Damit müssen sich die Amerikaner weiterhin auf den ersten Weltmeistertitel seit 1960 und den dritten insgesamt gedulden.

Die Nordländer konnten 61 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels im Powerplay durch Rantanen in Führung gehen. Kemppainen sorgte in der 47. Minute dann für die Vorentscheidung.

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Das 2:0 für Finnland durch Kemppainen. Video: streamable

Finnland – das die Schweiz in der Vorrunde 3:2 nach Verlängerung bezwang – wartet damit am Samstag auf den Sieger der Partie Schweiz – Schweden.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Russland – Tschechien 3:0

Im zweiten Viertelfinal am Nachmittag setzt sich Gruppenzweiter Russland gegen Tschechien durch. Die Russen legen den Grundstein zum Erfolg vor nur 6209 Zuschauern in Paris schon im ersten Drittel, als Orlov und Kucherov die Tore zum 2:0 erzielten. Es war bereits der 14. Powerplay-Treffer der Russen an dieser WM.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/IIHF Worlds 2017

Für die endgültige Entscheidung sorgte WM-Topskorer Artemi Panarin (4 Tore/10 Assists) in der 54. Minute mit dem 3:0. Rekordweltmeister Russland schaffte zum zehnten Mal an den letzten elf Weltmeisterschaften den Sprung in die Top 4. Derweil verpasste Tschechien zum zweiten Mal hintereinander die Halbfinals. Russland trifft auf den Sieger der Partie Kanada – Deutschland.

epa05972483 Robin Hanzl (L) of the Czech Republic in action against Artemi Panarin (R) of Russia during the IIHF Ice Hockey World Championship 2017 quarter final game between Russia and the Czech Republic in Paris, France, 18 May 2017.  EPA/ETIENNE LAURENT

Artemi Panarin: Der Topskorer hat wieder zugeschlagen und sich den 14. Skorerpunkt an dieser WM gesichert. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Die Telegramme

Kanada - Deutschland 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
Köln. - 16'653 Zuschauer. - SR Hribik/Stricker (CZE/SUI), Ritter/Suominen (USA/FIN).
Tore: 18. Scheifele (O'Reilly, Marner/Ausschluss Reimer) 1:0. 39. Skinner (Matheson, Scheifele) 2:0. 54. Yannic Seidenberg (Ehrhoff/Ausschluss Tiffels!) 2:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kanada, 4mal 2 plus 10 Minuten (Wolf) gegen Deutschland.
Kanada: Pickard; Parayko, Vlasic; Demers, De Haan; Morrissey, Matheson; Lee; Duchene, Couturier, Killorn; MacKinnon, Scheifele, Skinner; Simmonds, Giroux, O'Reilly; Marner, Point, Konecny; Schenn.
Deutschland: Grubauer; Müller, Dennis Seidenberg; Ehrhoff, Reul; Abeltshauser, Hördler; Krueger; Reimer, Draisaitl, Ehliz; Kink, Kahun, Yannic Seidenberg; Macek, Hager, Plachta; Schütz, Tiffels, Wolf.
Bemerkungen: Kanada ohne Barrie (verletzt). Timeout Deutschland (59:39). Deutschland ab 59:50 ohne Torhüter.

USA - Finnland 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Köln. - 8968 Zuschauer. - SR Gouin/Jerabek (CAN/CZE), Lasarew/Lhotsky (RUS/CZE).
Tore: 22. Rantanen (Savinainen, Aho/Ausschluss Lee) 0:1. 47. Kemppainen (Juhamatti Aaltonen) 0:2.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen die USA, 2mal 2 Minuten gegen Finnland.
USA: Howard; Dekeyser, Trouba; Hanifin, Murphy; Skjei, McAvoy; van Riemsdyk; Keller, Eichel, Lee; Nelson, Larkin, Schmaltz; Gaudreau, Hayes, Bjugstad; Copp, Dvorak, Compher; Greenway.
Finnland: Säteri; Honka, Ohtamaa, Ville Lajunen, Kukkonen; Hietanen, Lehtonen; Jaakola; Hännikäinen, Jani Lajunen, Osala; Rantanen, Filppula, Savinainen; Puljujärvi, Aho, Pyörälä; Juhamatti Aaltonen, Kemppainen; Pihlström; Miro Aaltonen.
Bemerkungen: Timeout USA (58:46). USA von 57:10 bis 58:08 und ab 58:23 ohne Torhüter.

Russland - Tschechien 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)
Paris. - 6209 Zuschauer. - SR Lemelin/Wehrli (CAN/SUI), Oliver/Vanoosten (USA/CAN).
Tore: 9. Orlow (Plotnikow, Antipin) 1:0. 14. Kutscherow (Kusnezow, Antipin/Ausschluss Jerabek) 2:0. 54. Panarin (Kutscherow, Kusnezow) 3:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Russland, 3mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Russland: Wassilewski; Gawrikow, Kisselewitsch; Below, Antipin; Tkatschjow, Proworow; Sub, Orlow; Nitschuschkin, Andronow, Telegin; Dadonow, Schipatschjow, Gussew; Kutscherow, Namestnikow, Panarin; Barabanow, Kusnezow, Plotnikow.
Tschechien: Francouz; Gudas, Simek; Jerabek, Sulak; Rutta, Kempny; Kundratek; Voracek, Kovar, Sobotka; Pastrnak, Hanzl, Cervenka; Repik, Vrana, Birner; Horak, Plekanec, Zohorna; Radil.
Bemerkungen: Russland ohne Mosjakin (verletzt). Namestnikow verletzt ausgeschieden (4.). - Pfostenschuss Voracek (19.).

Alle Eishockey-Weltmeister

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Diese Länder wurden schon Eishockeyweltmeister
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