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Eishockey

So holte sich Langenthal den hochverdienten Heimsieg

Swiss League, Final, Spiel 2
Langenthal – La Chaux-de-Fonds 3:0 (1:0, 0:0, 2:0). Serie: 2:0.
Le gardien bernois Philip Wuethrich fait un arret, lors du 1er match de la finale de playoff du championnat suisse de hockey sur glace, Swiss League, entre le HC La Chaux-de-Fonds et le SC Langenthal, ...
Der 21-jährige Berner Goalie Philip Wüthrich, den viele Saison schon nächste Saison neben Niklas Schlegel auch als möglicher Nachfolger von Leonardo Genoni in Bern sehen, avancierte mit 31 Paraden erneut zum Matchwinner.Bild: KEYSTONE

So holte sich Langenthal den hochverdienten Heimsieg

29.03.2019, 22:1729.03.2019, 22:17

Dem Schlittschuhclub Langenthal fehlen gegen den HC La Chaux-de-Fonds bloss noch zwei weitere Siege zum dritten Meistertitel in der Swiss League (NLB) in sieben Jahren.

Auf das sehr glückhafte 3:2 nach Verlängerung vom Mittwoch auswärts folgte für Langenthal ein hochverdienter 3:0-Heimsieg. Robin Leblanc gelang das wichtige Führungstor nach 16 Minuten. Für Leblanc war es bereits der siebente Treffer in diesen Playoffs. Die weiteren Goals erzielte Langenthal erst in den letzten 59 Sekunden mit Schüssen ins leere Tor.

Qualifikationssieger La Chaux-de-Fonds gestaltete im Oberaargau die Startphase überlegen, wurde danach von Langenthal aber dominiert. Das Heimteam schaffte es aber trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht, den Vorsprung schon vor der Schlussminute auszubauen. Im zweiten Abschnitt trafen die Langenthaler Stürmer innerhalb von fünf Minuten dreimal den Pfosten. Im Finish drückte La Chaux-de-Fonds so nochmals energisch auf den Ausgleich. Der 21-jährige Berner Goalie Philip Wüthrich, den viele Saison schon nächste Saison neben Niklas Schlegel auch als möglicher Nachfolger von Leonardo Genoni in Bern sehen, avancierte mit 31 Paraden erneut zum Matchwinner.

Dass Langenthal in der Finalserie mit 2:0 Siegen führt, ist keine Überraschungen. Die Langenthaler starteten vor fünf Wochen als Favorit in die Playoffs - obwohl sie die Qualifikation nur auf Platz 4 beendet hatten. Die Langenthaler gewannen zehn der letzten elf Spiele der Regular Season und eliminierten in den ersten Playoff-Runden mit Kloten (4:1) und Olten (4:2) jene Teams, die am seriösesten von einem Aufstieg ins Oberhaus träumten.

Eine (vorerst) komfortable Führung in einem Playoff-Final stellt für den SCL aus dem Oberaargau eine neue Erfahrung dar. Bei den Meistertiteln 2012 (gegen den Lausanne Hockey Club) und 2017 (gegen die Rapperswil-Jona Lakers) verloren die Langenthaler die ersten beiden Playoff-Finals, ehe sie mit vier Siegen de suite den Titel jeweils noch holten. (sda)

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