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Fiala gewinnt Duell mit Devils-Schweizern deutlich

Fiala gewinnt Duell mit Devils-Schweizern deutlich

Die Los Angeles Kings fügen den New Jersey Devils die dritte Niederlage in Folge zu. Beim 3:0 kommen vier Schweizer zum Einsatz, die auch wegen eines aberkannten Treffers ohne Punkte bleiben.
02.01.2025, 07:3802.01.2025, 07:38

In der 33. Minute schien Timo Meier den 1:1-Ausgleich für die Gäste aus New Jersey erzielt zu haben. Der 28-jährige Ostschweizer kam nach einem Abpraller an den Puck und versenkte ihn aus der Drehung im Tor. Doch der Jubel wurde durch eine «Coach’s Challenge» unterbrochen. Die Trainer der Kings hatten vor Meiers Schuss eine Goaliebehinderung gesehen, was die Schiedsrichter nach Ansicht der Videobilder bestätigten.

New Jersey Devils left wing Jesper Bratt, right, and Los Angeles Kings left wing Kevin Fiala vie for the puck during the second period of an NHL hockey game, Wednesday, Jan. 1, 2025, in Los Angeles. ( ...
Im Duell mit Jesper Bratt hat Kevin Fiala das Nachsehen – doch am Ende ist es sein Team, das triumphiert.Bild: keystone

Im Schlussdrittel erzielte der von der Strafbank zurückgekehrte Quinton Byfield nach schöner Vorarbeit das 2:0 für die heimischen Kings, die kurz darauf mit einem «Empty Netter» alles klar machten. Damit feierte von den vier Schweizern einzig Kevin Fiala. Auf der Gegenseite gingen Meier, Nico Hischier und Jonas Siegenthaler auch beim dritten Gastspiel in Folge leer aus.

Auf ihrer Auswärtstour treten die «Swiss Devils» als nächstes bei den San Jose Sharks an. Die Sharks erlebten bisher eine Saison zum Vergessen, feierten im ersten Aufeinandertreffen mit den Devils jedoch einen 1:0-Erfolg. (sda/con)

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Auch wenn es nur war wie gegen Ajoie – ein 4:0 als Versprechen
Ein Sieg ist nie selbstverständlich. Aber etwas anderes als ein Sieg wäre eine Schmach gewesen. Die Schweizer erfüllten die Pflichtaufgabe gegen Frankreich wie aus dem Lehrbuch und siegten 4:0.
Es war ein wenig wie bei einem Spiel gegen Ajoie in unserer heimischen Liga. Eine Niederlage gegen den 16. und Letzten der WM 2025 war im Grunde undenkbar und wäre als Schmach gewertet worden. So wie immer noch jede Niederlage gegen Ajoie den Schwefelhauch der Schmach in sich trägt. Dazu kommt: Bei den Franzosen spielen ja wichtige Spieler unseres ewigen Schlusslichtes: Torhüter Antoine Keller, Verteidiger-Titan Thomas Thiry, der Leitwolf Pierre-Edouard Bellemare, ein ehemaliger NHL-Profi oder Kevin Bozon. Der Vergleich mit Ajoie macht also durchaus Sinn, um die Kräfteverhältnisse zu veranschaulichen.
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