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Die glamouröse Welt der NHL: Hier vor dem Spiel zwischen den New Jersey Devils und den Ottawa Senators. Bild: watson

10 Erkenntnisse aus meiner ersten NHL-Reise – und warum ich mich fast entschuldigen musste

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich NHL-Spiele live im Stadion miterlebt. Dabei sind mir – als Journalist und als Zuschauer – einige Dinge besonders aufgefallen.

adrian bürgler, tampa



Mit bald 26 Jahren habe ich es tatsächlich geschafft, meine ersten NHL-Spiele live im Stadion zu schauen. Dabei hatte ich das Glück, dies in drei komplett verschiedenen Städten und als Journalist tun zu können. So habe ich sehr spannende Einblicke in das Geschehen der NHL erhalten. 10 Dinge, die mir als «Newbie» besonders aufgefallen sind.

Bevor jetzt negative Kommentare kommen, möchte ich vorwegnehmen: Auch wenn einige Punkte nörgelnd klingen mögen, beschwere ich mich überhaupt nicht. Die ganze Reise war ein fantastisches Erlebnis. Ich möchte euch Usern nur näherbringen, was hinter den Kulissen abgeht.

Kein NHL-Klub wartet auf Journalisten aus Europa

Die NHL als Liga gibt sich seit einigen Jahren gerne weltoffen. Im Rahmen der «NHL Global Series» besuchen die Teams Europa und tragen dort Testspiele (gegen europäische Mannschaften) und mittlerweile gar Regular-Season-Partien aus. Auch China kam schon in den Genuss einer Preseason-Tournee. Das alles soll der Liga neue Märkte eröffnen.

Vielen Teams sind diese neuen Märkte aber relativ egal. Journalisten aus Übersee sind zwar willkommen und werden vor Ort dann auch herzlich empfangen (siehe Punkt 3). Doch ein Bein reissen sich die Medienverantwortlichen dann auch nicht aus.

Als ich bei den New Jersey Devils wegen eines Interviews mit Nico Hischier anfragte, hiess es, das sei unmöglich. Zu viele Anfragen. Über die PR-Agentur des Spielers klappte es dann doch noch mit einem Termin. Bei Nashville musste ich drei Mal nachhaken, bis endlich jemand auf meine Mails reagierte. Und das spielt gleich in den nächsten Punkt hinein.

Der Mail- und Dokumentekrieg

Bevor man sich als Journalist überhaupt für individuelle Anfragen an die Teams wenden kann, muss man von der Liga zugelassen werden. Dafür braucht die zuständige Person neben dem Antragsformular für die einzelnen Spiele auch eine Kopie des Reisepasses, eine Kopie des Presseausweises und eine schriftliche Jobbestätigung des Arbeitgebers.

Ach ja: All diese Dokumente darf man nicht vor dem ersten September einreichen. Und die Klubs behalten sich das Recht vor, Akkreditierungen bis 48 Stunden vor Spielbeginn wieder zurückzuziehen. Die Liga empfiehlt darum vorher keine Flüge oder Hotels zu buchen. Last-Minute soll ja billig sein.

Vor Ort wird dir immer geholfen

Sobald du den Mailkrieg aber überstanden hast, beginnt ein tolles Erlebnis. Vor Ort im Stadion sind alle Menschen äusserst hilfsbereit und geben Auskunft. Und falls sie mal eine Frage nicht beantworten können, rufen sie für dich jemanden an, der es kann. Als ich mich in der Arena in Nashville auf dem Weg zu den Presse-Arbeitsplätzen verlaufen habe, hat sich der Manager einer vermutlich sündhaft teuren VIP-Lounge meiner angenommen und mich höchstpersönlich an die richtige Stelle begleitet.

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Nach vielen Mails erhält man dann das: Die Akkreditierung für ein Spiel bei den Nashville Predators. Bild: watson

Auch während des Spiels hat man sich in der NHL einiges einfallen lassen, damit die Journalisten nichts verpassen. Wer die Ansage des Stadionspeakers über Tore oder Strafen verpasst, erhält dies in New Jersey und Tampa auf der Pressetribüne in einem etwas ruhigeren Moment noch in einer separaten Ansage nachgereicht.

Pläne ändern sich

Einen Grundsatz, den man sich als Journalist in der NHL im Hinterkopf behalten muss: Nichts ist in Stein gemeisselt. Bevor ich nach Newark kam, hatte ich einen genauen Plan im Kopf für drei Geschichten, die ich machen wollte. Zwei Gespräche dafür (mit Nico Hischier und Devils-Reporterin Amanda Stein) waren bereits abgemacht: am Tag vor dem Spiel gegen Ottawa, nach dem Ende des Trainings.

Doch die Devils kamen an diesem Tag gerade von einem Roadtrip durch Westkanada zurück und Trainer John Hynes strich darum das Training. Damit fielen auch meine abgemachten Interviewtermine ins Wasser. Wir fanden zwar eine Lösung, doch dafür brauchte es etwas Improvisation. Und in Nashville wurde aus einem halbstündigen Interviewtermin nach dem Training plötzlich ein 15-minütiger am Morgen vor dem Training.

Alles ist grösser

Dieses Statement kommt nun wirklich nicht überraschend. Die Stadien, die Löhne, das Tamtam – in der NHL ist natürlich alles grösser, als wir es uns vom heimischen Eishockey gewohnt sind. Doch wie gross alles tatsächlich ist, realisierte ich erst, als ich tatsächlich dort war.

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Der Videowürfel im Prudential Center in New Jersey: ein Riesending! Bild: watson

Die Videowürfel in New Jersey, Nashville und Tampa sind riesig, einige Schweizer Stadien könnten wohl die Last kaum tragen. Blechern klingende Lautsprecher, die ans Dorfgrümpelturnier erinnern, gibt es hier auch nicht. Die Soundanlagen haben genug Power, um das weite Rund so richtig durchzuschütteln.

Ein NHL-Spiel beginnt immer zu spät und doch pünktlich

Wenn in der NHL ein Spiel auf 19 Uhr angesetzt ist, beginnt es eigentlich nie genau dann. Das liegt aber nicht daran, dass es irgendwie zu Verspätungen kommen würde, sondern ist schlicht so geplant. Um ca. 19 Uhr beginnt das Intro im Stadion. Danach kommen die Spieler aufs Eis, es folgt die Hymne (oder Hymnen, falls ein kanadisches Team auf ein US-Team trifft). Und erst danach – aber zum vorgesehenen Zeitpunkt – wird der Puck eingeworfen.

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Das Pregame-Programm beim Duell New Jersey gegen Ottawa. Bild: watson

Oben viel Glamour, unten viel Chaos

Als Journalist in der NHL kriegt man etwas Einblick in zwei verschiedene Welten. Oben im Stadion ist der Zuschauerbereich. Alles ist auf Hochglanz poliert. Die Etage mit den VIP-Logen erinnert mehr an ein Fünfsternehotel, denn an ein Eishockeystadion.

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In den Katakomben der Amalie Arena in Tampa. Bild: watson

Weiter unten geht es aber weitaus weniger glamourös zu. Medieneingänge und Arbeitsräume sind oft auf dem sogenannten Eventlevel, also im Erdgeschoss. In den Katakomben geht es insbesondere vor einem Spiel geschäftig zu und her. Stadionarbeiter transportieren Getränke und Esswaren hoch zu den Food-Ständen und Abfall in die umgekehrte Richtung.

Leere Kühlschränke stehen neben Eishockeytoren, Leitern, Golfcarts und Zambonis. Und mittendrin wärmen sich teilweise auch noch die Spieler mit einer Partie Fussball auf. In Tampa befördert der Warenlift die Journalisten vom Eventlevel in den siebten Stock der Pressebox.

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Im Warenlift geht es hoch zur Medientribüne. Bild: watson

Zwischendurch gibt es aber auch ganz unten etwas Glamour: Beim Abendessen in Tampa sass ich tatsächlich neben Trainerlegende Scotty Bowman (9-facher Stanley-Cup-Sieger mit Montreal und Detroit).

Der Organist ist echt

Keine Ahnung warum, aber irgendwie dachte ich immer, dass die Organisten in NHL-Stadien ein Mythos sind. Dass die bekannten Melodien einfach vom DJ eingespielt werden. Doch dem ist nicht so. Die Organisten existieren tatsächlich und spielen live.

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Der Organist auf dem Videowürfel in Tampa. Bild: watson

Stimmung? Was ist Stimmung?

Dass die Stimmung in einem NHL-Stadion nicht vergleichbar ist, mit dem, was wir uns in der Schweiz gewohnt sind, wusste ich schon vorher. Doch wie ruhig es in einem NHL-Stadion werden kann, habe ich in Newark erfahren. Zugegeben: Dienstagabend, New Jersey gegen das vermeintlich schwächste Team der Liga aus Ottawa, da gibt es sicher spannendere Affichen. Aber dass es gleich so still wird, hätte ich dennoch nicht erwartet.

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Video: streamable

Bürgler, der Pechbringer?

Ich dachte wirklich schon, ich müsste mich noch bei den NHL-Teams, die ich besucht habe, entschuldigen. New Jersey verlor gegen Ottawa ein Spiel, das sie nie hätten verlieren dürfen. Nashville kassierte gegen Chicago eine 2:7-Klatsche, obwohl sie das Spiel dominierten. Bei einer dritten Heimniederlage in der dritten Partie, die ich besuchte, wäre ich wohl offiziell zum Pechbringer erklärt worden.

Zwischenzeitlich sah es tatsächlich so aus, als könnte das passieren. Nach Spielhälfte stand es zwischen Tampa und Anaheim 2:2, obwohl die Floridianer das Spiel im Griff zu haben schienen. Doch dann zogen die Lightning auf beeindruckende Weise davon, siegten mit 6:2 und erlösten mich von meinem «Fluch».

Kaum zu glauben, aber diese NHL-Spieler wurden nie gedraftet

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • snert1976 27.11.2019 12:49
    Highlight Highlight war dieses Jahr Islanders und Devils schauen, ebenso Jets und Nets. Stimmungsmässig waren die Spiele gut und laut (alles Heimsiege). ich erwarte dort aber auch keine Stimmung wie bei uns. Dafür keine Krawalle, anpöbeln weil man das falsche Trikot anhat etc. alle gehen durch Dedektor, only Mobile Ticket im Football und es funktioniert. Stadien sind modern, alk halt teuer, aber muss mich auch nicht besaufen dort. für das ist die Reise dann doch zu teuer😄.Amis interessieren sich für CH und finden es toll, wenn man sich für den Sport begeistert. Ich komme definitiv wieder.
    • failmau5 27.11.2019 14:16
      Highlight Highlight Pöbeleien gibts wirklich nicht, das stimmt!
      Aber ein paar unverbesserliche Amis gibts halt manchmal, die dann z.B. die Kanadische Hymne auspfeifen müssen, obwohl sie einen Legenden-Torhüter aus Kanada zwischen den Pfosten haben (erlebt in Jersey, als Brodeur noch da war).
  • Relativist 26.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Konnte letzte Saison Islanders vs Rangers im Barclays Center schauen. Auf jeden Fall eine Besuch wert. Zusammengefasst:
    - Organisation super. Trotz Blizzard und später Ankunft trotzdem schnell auf den Sitzen.
    - Steilwandkurve: hui, nichts für Leute mit Höhenangst! Dafür ein Blick auf das Geschehen wie es seinesgleichen sucht.
    - Stimmung: Laut und da Derby, viel Trashtalk ohne jegliche Aggression. Aber die künstliche Stimmungsmache ist nicht für alle.
    - Preise: Alkohol prohibitiv teuer!
    - Highlight: Besoffener Island Fan fällt drei Stuhlreihen runter ohne einen Tropfen Bier zu verschwenden.
  • whatthepuck 26.11.2019 08:17
    Highlight Highlight Das mit der Stimmung... ist so ein Schweizer (oder Europäer)-Ding, auf das wir uns was einbilden.

    In Nordamerika funktionieren die Fans eher als Verstärker denn als Stimmungsmacher; wenn's auf dem Eis brennt und in die entscheidenden Momente geht, ist Stimmung da, wenn nichts läuft halt das Gegenteil. Die Begeisterung ist dafür echt, und nicht ein vom Capo vorgewärmtes Sprüchli, das man ohne zu reflektieren einfach nachbrüllt (und auf dem Eis sowieso niemand versteht).

    Und: Punkto Kostüme und Kreativität bei Plakaten sind uns die Fans in Nordamerika klar voraus. Halt eine andere Fankultur.
  • Frances Ryder 26.11.2019 07:11
    Highlight Highlight Ich war letzte Woche auch an meinem ersten NHL Spiel. Vegas gegen San Jose. Musste mir die Ohren zu halten es war so laut bei der Intro Show, dann wird der Puck eingeworfen und zack es ist Totenstille. Stimmung gabs nur, wenn Power Break war und der Videowürfel die Leute animierte. War schon ein bisschen komisch.

    Und ein Bier kostete 16 dollar😵
  • Mirko Timm 26.11.2019 06:34
    Highlight Highlight Ich war auf Hawaii zum volleyball match University of Hawaii rainbow wahine gegen cal State Fullerton. Es war der Hammer 10500 gehen rein und 6000 waren da. Das ja kein Profis nur Studenten und die Stimmung war der hammer. Man sagt Hawaii hat mit die besten Fans.
  • Strellson2020 26.11.2019 00:57
    Highlight Highlight Ich war einmal an einem NHL Spiel in NY im Maddison Square Garden (NY Rangers vs Pittsburgh Penguins, mit Mark Streit). Stadion und Show waren toll. ABER: 1) Absolut keine richtige Stimmung (kein Vergleich zu einer PostFinance Arena) und 2) Bier für 12 Dollar (sprich es soll nicht getrunken werden). Das ganze hatte auf mich den Eindruck, dass es den Amis mehr um den Eventcharakter geht (Family Ausflug, mal dabei sein) und weniger um echten Fan Support
    • whatthepuck 26.11.2019 08:21
      Highlight Highlight Wenn die Stadien bei uns gefüllt sind, sitzt der grösste Teil der Anwesenden auch nicht in der Fankurve und macht Stimmung. Wie unterscheidest du solche Zuschauer von jenen in der NHL?

      Das mit dem "es soll nicht getrunken werden" beisst sich mMn zu dem etwas mit dem "es geht nur um den Event". Aber ein NLA-Fan der sich vor dem und im Stadion die Lampe füllt ist wegen dem Hockey dort? Okay. Punkto Trinken ist man in den USA ja generell prüde, das hat nichts mit Hockey zu tun.
    • Strellson2020 26.11.2019 11:48
      Highlight Highlight Der Preis spielt aus meiner Sicht auch eine Rolle: Pro Ticket 150$ - Das kann sich ein Fan der regelmässig Spiele schauen will gar nicht leisten. Mit Eventcharakter meinte ich mehr: Dabei sein, Pausenkamera, Selfies für Instagram, etc schienen viel wichtiger zu sein als das eigentliche Spiel. Choreos oder Ähnliches suchte ich ebenfalls vergeben. Aber eben, evtl ist hier New York eh nochmals anders als in einer kleineren Stadt
  • Simon 26.11.2019 00:39
    Highlight Highlight Punkt 1-4 klingt für mich sehr nach Bequemlichkeit. If you can’t stand the heat, stay out of the kitchen.
  • c_meier 26.11.2019 00:37
    Highlight Highlight watson news agency klingt schon recht vornehm... und vor allem nach einem guten workplace envirement 😉👍
  • LebeauFortier 26.11.2019 00:23
    Highlight Highlight Ich war 2017 beim ersten Spiel des Stanley Cup Finals in Pittsburgh. Erst am nächsten Tag wurde mir bewusst, dass ich wohl sämtliche Benimm-Regeln gebrochen hatte. Tja.
    Benutzer Bild
  • Leguan 25.11.2019 22:56
    Highlight Highlight Ja das mit der Stimmung ist echt gewöhnungsbedürftig, da fehlt mir einfach was, wenn es so leise ist, sobald das Spiel läuft.
  • rokat 25.11.2019 22:30
    Highlight Highlight Letztes Jahr gabs Pittsburgh Penguins gegen NY Islandes sls meinen ersten NHL Match. Ich war erstaunt wie still es im Stadion war.
    Letzte Woche Columbus Blue Jackets gegen Detroit Red Wings hab ich aber gemerkt, dass auch im der NHL einiges an Stimmung aufkommen kann.
    Aber es gibt schon einen Grund warum ehemalige NHL Spieler die tolle Stimmung in den Schweizer Stadien loben...
  • feuseltier 25.11.2019 22:22
    Highlight Highlight 21. Mich das nächste Mal bitte mitnehmen 😊😉😃
  • B-Arche 25.11.2019 22:11
    Highlight Highlight In den USA ist fast alles richtig bürokratisch - ich hab's beim Einwanderungsverfahren gemerkt. Es ist ein Papierkrieg und bis zur Green Card war die Akte 200 Seiten dick.
    Alles wird wie ein potemkisches Dorf aufgebläht und ohne Anwälte geht gar nichts.
    Selbst die Steuererklärung wird nicht vereinfacht weil Steuerberater-Ketten dagegen lobbyiert haben.
    Insofern fand ich den beschriebenen Papierkrieg mit der NHL eher noch lässig.

    Ich erinnere mich an C - Ausweis in der Schweiz. 2 Seiten. ZWEI! Und der Ausweis konnte zwei Wochen später auf der Einwohnerkontrolle abgeholt werden.
  • DerRaucher 25.11.2019 21:59
    Highlight Highlight Also zu Punkt eins ist es als normaler Zuschauer bei einem NFL Spiel ganz anders. Jeder wollte wissen woher man kommt und hat sich für einen Interessiert. Vor allem beim Tailgating vor dem Spiel. Waren auch begeistert das man für ein Football Spiel so eine Reise auf sich nimmt. Werde ich auch irgendwann wiederholen.
    • B-Arche 25.11.2019 22:38
      Highlight Highlight Nur das mit dem Rauchen wird nicht wirklich was in den USA ;-)

      Ich habe das Glück in einer Ecke zu eignen in der man gut mit Öffentlichem Verkehr zu Heimspielen kommt. Für die USA ist das so richtig eine Ausnahme.
  • BlueTire 25.11.2019 21:45
    Highlight Highlight Viel der Beschriebenen Sachen sind Typisch Amerikanisch (z.B. Papierkrieg ohne Ende und Hilfsbereite Leute die auch die "extra mile" gehen). Am Liebsten mag ich in den USA aber immer andere Sportarten, vor allem wegen dem Tailgating vor dem Spiel.
  • Pana 25.11.2019 21:22
    Highlight Highlight "Bürgler, der Pechbringer?"

    Hold my beer... Als ich in Jersey war, verletzte sich Hischier und Müller schoss ein Eigentor :D

    Die Stimmung war dafür in der grossen "deutschen" Bierhalle neben dem Stadion hervorragend.
    • MyPersonalSenf 26.11.2019 07:09
      Highlight Highlight Danke für den Bierhallen Tipp, bin mitte Januar zum ersten mal dort
  • Goon 25.11.2019 20:50
    Highlight Highlight Hab auch schon ein paar NHL-Spiele schauen können. Aber muss sagen gepackt hat es mich nicht wirklich. Ist nett aber falls es ausfällt auch nicht schlimm. Schiebe dies darauf keinerlei Bindung/Bezug zu einem Team zu haben.
  • Larry 25.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Warum kein Wort zur Stimmung in Tampa? Gemäss meinem Kollegen vor Ort war die wie meist gut, die Welle ging ums Rund, etc. Gruss aus Florida
    • Adrian Buergler 25.11.2019 20:46
      Highlight Highlight @Larry: Ja, dort war es zwischenzeitlich schon laut (viele Tore helfen natürlich). Auch in Nashville dürfte es lauter sein, wenn sie nicht gerade eine Klatsche kassieren.

      Aber überall gab es wirklich längere Phasen, in denen gar keine Stimmung herrschte.
    • das Otzelot 25.11.2019 22:18
      Highlight Highlight Stimmung in den meisten Stadien entsteht nur bei der Hymne oder wenn auf dem Videowürfel dazu aufgefordert wird.
    • dä seppetoni 25.11.2019 22:50
      Highlight Highlight Same in Vancouver. Zusätzlich ist dort die Tribüne flach abfallend. Spannung will so irgendwie nicht richtig aufkommen. Hallenstadion lässt grüssen 😉

      Kann mir jemand sagen, wie es damit in Montreal aussieht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Al Paka 25.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Vielen Dank Adrian für diese spannenden Einblicke. Hat Spass gemacht es zu lesen.

    Muss selber auch mal nach Smashville. 😉
  • marak 25.11.2019 20:29
    Highlight Highlight Sehr unterhaltsam. Danke. Das ganze bürokratische Getue schlägt sich meiner Meinung nach auf die Homepages nieder. Sie beinhalten alle relevanten Informationen, wirken aber nicht einladend und nutzerfreundlich sind sie auch nicht.
    Ich empfehle eine zweite NHL Reise um zu überprüfen, ob das mit dem Fluch eine einmalige Sache war ;-) Mal den Arbeitgeber fragen.

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