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Die Hockey-Resultate vom Mittwoch – Servette stark, Fribourg unterliegt

Beau succ�s du LHC devant Fribourg � Malley
Die Lausanner jubeln, während die Fribourgeois etwas fassungslos sind.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Fribourg kassiert, Servette im Viertelfinal – die Hockey-Resultate vom Mittwoch

22.11.2023, 22:39
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Lausanne – Fribourg-Gottéron 6:3

Das Tief von Fribourg-Gottéron hält an. Der Leader verliert in Lausanne 3:6 und kassiert die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen.

Tim Bozon (44.) und Jiri Sekac (53.) brachten Lausanne im letzten Drittel erstmals in dieser Partie mit zwei Toren in Führung. Nach dem 3:4 von Julien Sprunger (55.) machten Christian Djoos (58.) und erneut Bozon (60.) mit zwei Schüssen ins leere Gehäuse alles klar. Es war ein verdienter Sieg für die Waadtländer, die das letzte Drittel mit 15:7 Torschüssen (total 37:26) klar dominierten.

Die ersten vier Tore fielen in den ersten 29 Minuten. Lausanne reagierte auf den frühen Rückstand durch Andrej Bykow (3.) mit Treffern von Roberts Kovacs nach einem Fehler von Christoph Bertschy (16.) und Ken Jäger (24.), der im Powerplay erfolgreich war. Kovacs bezwang Fribourgs Keeper Reto Berra von hinter der Torlinie via Rücken. Das 2:2 erzielte Jacob de la Rose nach einer herrlichen Kombination.

Dank dem sechsten Sieg in den letzten acht Partien überholte der LHC den SC Bern und ist nun Tabellen-Sechster.

L'attaquant lausannois Jiri Sekac, gauche, et l'attaquant lausannois Theo Rochette, centre, celebrent le but du 4 a 2 lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National Leag ...
Sekac und Rochette freuen sich über das 4:2.Bild: keystone

Lausanne - Fribourg-Gottéron 6:3 (1:1, 1:1, 4:1)
9010 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Hürlimann, Urfer/Duc.
Tore: 3. Bykov 0:1. 16. Kovacs 1:1. 24. Jäger (Riat, Djoos/Powerplaytor) 2:1. 29. De la Rose (Gunderson, Bertschy) 2:2. 44. Bozon 3:2. 53. Sekac 4:2. 55. Sprunger (Borgman, DiDomenico) 4:3. 58. Djoos 5:3 (ins leere Tor). 60. (59:23) Bozon 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 plus 5 Minuten (Jelovac) plus Spieldauer (Jelovac) gegen Lausanne, 3mal 2 plus 5 Minuten (Seiler) plus Spieldauer (Seiler) gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Suomela; Sörensen.
Lausanne: Punnenovs; Glauser, Djoos; Heldner, Frick; Pilut, Marti; Jelovac, Genazzi; Kovacs, Suomela, Fuchs; Riat, Rochette, Sekac; Bozon, Jäger, Salomäki; Holdener, Almond, Kenins.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Diaz, Borgman; Sutter, Seiler; Streule; Bertschy, De la Rose, Marchon; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bykov, Walser, Jörg; Sörensen, Wallmark, Mottet; Binias.
Bemerkungen: Lausanne ohne Bougro, Hughes, Hügli, Raffl (alle verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron von 57:43 bis 57:59 und ab 58:19 ohne Torhüter.

Genève-Servette – RB München 3:1

Nach den Rapperswil-Jona Lakers qualifiziert sich in der Champions Hockey League auch Genève-Servette für die Viertelfinals. Der Schweizer Meister bezwingt RB München zu Hause 3:1 und korrigiert damit die 2:3-Auswärtsniederlage.

Trotz vieler Chancen dauerte es bis zur 36. Minute, ehe die Genfer Fans erstmals jubeln konnten. Teemu Hartikainen traf im Powerplay herrlich zum 1:1. In der 48. Minute glich Josh Jooris mit dem 2:1 das Gesamtskore aus, ehe Tanner Richard 198 Sekunden später das entscheidende 3:1 erzielte.

Richard erhielt den Puck hinter dem gegnerischen Tor von Münchens Keeper Mathias Niederberger, der die Genfer mit mehreren starken Paraden lange zum Verzweifeln gebracht hatte. Es war für den Schweizer Internationalen wettbewerbsübergreifend der erste Treffer in dieser Saison für Servette.

Das Heimteam wurde für einen grossen Aufwand belohnt. 38:21 Torschüsse zu Gunsten der Genfer zählten die Statistiker. In der 27. Minute scheiterte Sami Vatanen ebenso am Gehäuse wie Simon Le Coultre in der 56. Minute. Das Gegentor kassierte Servette elf Sekunden vor der ersten Pause.

Die Genfer stehen wie die Rapperswil-Jona Lakers zum ersten Mal in diesem Wettbewerb in den Viertelfinals. Dort treffen sie auf Växjö, den Dritten in der schwedischen Liga.

Munich's forward Patrick Hager, right, pushes Geneve-Servette's forward Josh Jooris, against Munich's goaltender Mathias Niederberger, into the net, during the Champions Hockey League R ...
Im Tor der Bayern geht es munter zu und her.Bild: keystone

Genève-Servette - RB München 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)
5527 Zuschauer. - SR Holm/Sjöqvist (SWE), Altmann/Schlegel (SUI).
Tore: 20. (19:49) MacWilliam (DeSousa, Kastner) 0:1. 36. Hartikainen (Richard, Le Coultre/Ausschluss Eder) 1:1. 48. Jooris 2:1. 51. Richard 3:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen RB München.

(sda/cpf)

Die Tabelle

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
avatar
Bulldog
22.11.2023 23:19registriert Januar 2020
Das war Klasse Icehockey von Servette, congrats.
201
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Zum Kommentar
3
Biel feuert den Trainer, der keine Chance hatte
Also doch: Petri Matikainen muss gehen. Für den Rest der Saison steht Sportchef Martin Steinegger an der Bande. Er hatte keine andere Möglichkeit, als seinen Trainer zu feuern. Kommt nächste Saison einer der Grossen des Welteishockeys nach Biel?

So viel Geduld wie Martin Steinegger mit Petri Matikainen hatte seit der Einführung der Playoffs (1986) kein Sportchef. Aus gutem Grund: Es war eigentlich unmöglich, den richtigen Nachfolger für Antti Törmänen zu finden, der wegen einer Krebserkrankung sein Amt Ende der letzten Saison niederlegt hatte.

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