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National League: SCB rehabilitiert sich und schlägt Rappi klar

Berns Benjamin Baumgartner, links, trifft gegen Rapperswil-Jonas Torhueter Melvin Nyffeler zum 3-0 im Eishockey Spiel der National League zwischen dem SC Bern und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Sam ...
Gekämpft, aber nichts gewonnen: Rappi geht auch gegen den SCB unter.Bild: keystone

SCB stürzt Rappi noch tiefer in die Krise – SCL Tigers feiern wichtigen Derby-Sieg

Status quo an der Spitze der National League: Mit den ZSC Lions, Zug, Lausanne und Bern kommen die Spitzenteams in der Runde vom Samstag allesamt zu einem Sieg. Einen wichtigen Erfolg feiern auch die SCL Tigers im Derby gegen Biel.
02.12.2023, 22:0502.12.2023, 22:51
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Bern – SCRJ Lakers 4:0

Für den SC Bern kam nach der 0:7-Klatsche am Freitag in Davos das Duell mit den kriselnden Rapperswil-Jona Lakers gerade recht. Zur grossen Show holten die Berner beim 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten allerdings nicht aus, vielmehr wussten sie durch solide Defensivarbeit und Effizienz (16 Torschüsse) zu überzeugen.

Mit je einem Tor pro Drittel gelang Benjamin Baumgartner sein erster Hattrick in der National League. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz hatte unter der Woche seinen Vertrag mit dem SCB um zwei Saisons verlängert. Im Berner Tor kam der Schwede Adam Reideborn dank 31 Paraden zu seinem ersten Hattrick auf Schweizer Eis. Für die Lakers war es die fünfte Niederlage in Folge und die neunte aus den letzten zehn Spielen.

Bern - Rapperswil-Jona Lakers 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)
14'989 Zuschauer. - SR Tscherrig/Wiegand, Meusy/Francey.
Tore: 8. Baumgartner 1:0. 33. Baumgartner (Untersander, Lehmann/Powerplaytor) 2:0. 50. Baumgartner (Maurer, Lehmann) 3:0. 56. Scherwey (Pokka, Loeffel/Powerplaytor) 4:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Knight; Moy.
Bern: Reideborn; Untersander, Nemeth; Loeffel, Maurer; Pokka, Paschoud; Zgraggen; Sceviour, Knight, Moser; Lehmann, Baumgartner, Scherwey; Vermin, Ritzmann, Luoto; Schild, Fahrni, Fuss.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Gerber; Maier, Capaul; Baragano, Grossniklaus; Vouardoux; Frk, Rask, Cervenka; Moy, Schroeder, Jensen; Wick, Dünner, Forrer; Lammer, Albrecht, Wetter; Zangger.
Bemerkungen: Bern ohne Bader, Füllemann, Kahun, Kreis, Meile, Ryser und Wüthrich (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Djuse und Noreau (beide verletzt).​

Berns Benjamin Baumgartner freut sich ueber seinen Treffer zum 2-0 im Eishockey Spiel der National League zwischen dem SC Bern und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Samstag, 2. Dezember 2023, in der P ...
Benjamin Baumgartner erlegte Rappi mit seinem Hattrick beinahe im Alleingang.Bild: keystone

SCL Tigers – Biel 2:1

Die SCL Tigers verblüffen derweil weiter. Einen Tag nach dem 2:0 bei Meister Servette gingen die Langnauer auch im dritten Saisonduell mit dem Kantonsrivalen Biel als Sieger hervor. Beim 2:1 in der heimischen Ilfishalle gelang Julian Schmutz zehn Minuten vor Schluss das Siegtor. Entscheidenden Anteil am Langnauer Sieg hatte mit 36 Paraden auch Stéphane Charlin. Der Tigers-Goalie musste sich einzig im Startdrittel von Victor Lööv bezwingen lassen. Für den schwedischen Verteidiger war es das erste Saisongoal, nachdem er sich im siebten Spiel des Playoff-Finals gegen Servette am Halswirbel verletzt hatte und erst vor zwei Wochen aufs Eis zurückgekehrt ist.

SCL Tigers - Biel 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Piechaczek/Urban, Burgy/Huguet.
Tore: 14. Lööv (Rathgeb, Bachofner) 0:1. 37. Meier (Zanetti) 1:1. 50. Julian Schmutz 2:1.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Saarela; Rajala.
SCL Tigers: Charlin; Meier, Riikola; Saarijärvi, Erni; Cadonau, Zanetti; Schwab; Julian Schmutz, Malone, Saarela; Rohrbach, Mäenalanen, Pesonen; Petrini, Flavio Schmutz, Lapinskis; Berger, Salzgeber, Weibel.
Biel: Säteri; Rathgeb, Grossmann; Lööv, Christen; Forster, Delémont; Tanner; Rajala, Haas, Olofsson; Kessler, Sallinen, Hischier; Brunner, Cunti, Bukarts; Stampfli, Bärtschi, Bachofner.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Diem, Guggenheim, Rossi, Schilt, Zryd (alle verletzt) und Louis (überzähliger Ausländer), Biel ohne Burren, Derungs, Heponiemi, Hofer, Künzle und Jakowenko (alle verletzt). Biel ab 58:36 ohne Torhüter.

Tigers Noah Meier, links, und Brian Zanetti, jubeln beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Samstag, 2. Dezember 2023, in der Emmental Versi ...
Langnauer Jubel im Berner Kantonsderby gegen Biel.Bild: keystone

Kloten – Ajoie 2:3 n.V.

Aus einem perfekten Wochenende für die beiden Zürcher Teams mit je zwei Siegen wurde jedoch nichts. Zwar punktete Kloten auch im fünften Spiel unter seinem neuen Trainer Larry Mitchell, allerdings schenkten es in der Schlussphase gegen den Tabellenletzten Ajoie einen sicher geglaubten Sieg her. Der Kanadier Frédérik Gauthier rettete die Gäste aus dem Jura mit dem 2:2 44 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Dort traf T.J. Brennan zum Sieg und liess Ajoie nach zuletzt fünf Niederlagen de suite wieder einmal jubeln.

Kloten - Ajoie 2:3 (0:0, 0:1, 2:1, 0:1) n.V.
4674 Zuschauer. - SR Stricker/Ströbel, Obwegeser/Fuchs.
Tore: 22. Brennan (Scheidegger) 0:1. 45. Simic (Reinbacher, Derungs) 1:1. 47. Ang (Sataric, Marc Marchon) 2:1. 60. (59:16) Gauthier (Timashov) 2:2 (ohne Torhüter). 64. Brennan 2:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 3mal 2 plus 5 Minuten (Frossard) gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Simic; Hazen.
Kloten: Metsola; Reinbacher, Steiner; Henauer, Steve Kellenberger; Profico, Sataric; Matthew Kellenberger, Kindschi; Schreiber, Aaltonen, Meyer; Ang, Morley, Marc Marchon; Simic, Diem, Derungs; Loosli, Lindemann, Ramel.
Ajoie: Ciaccio; Fey, Brennan; Gelinas, Scheidegger; Thiry, Fischer; Pouilly, Pilet; Sopa, Gauthier, Audette; Hazen, Frossard, Timaschow; Huber, Romanenghi, Schmutz; Garessus, Rundqvist, Bozon.
Bemerkungen: Kloten ohne Beaulieu, Meier, Obrist und Riesen (alle verletzt), Ajoie ohne Arnold, Macquat, Sciaroni, Wolf (alle verletzt), Asselin und Devos (beide überzählige Ausländer). Ajoie von 57:52 bis 58:20 und 58:43 bis 59:16 ohne Torhüter.

HC Ajoie Verteidiger Adam Rundqvist (#46) und Verteidiger Kevin Fey (#26) gegen EHC Kloten Stuermer Dario Meyer waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den Teams EHC Kl ...
Kloten gibt gegen Ajoie den Sieg leichtfertig aus der Hand.Bild: keystone

ZSC Lions – Servette 4:2

Bereits früh entschieden war entsprechend ihren Formkurven das Duell zwischen den ZSC Lions und Genève-Servette, das mit einem 4:2-Erfolg verdient zugunsten der Zürcher ausging. Die Gastgeber waren mit drei Toren zwischen der 3. und 12. Minute furios gestartet. Doppeltorschütze Derek Grant profitierte beim 2:0 von einem folgenschweren Ausflug von Robert Mayer. Der Genfer Goalie liess von sieben Schüssen drei passieren und wurde danach durch Gauthier Descloux ersetzt. Doch Meister Servette konnte die vierte aufeinanderfolgende Niederlage nicht mehr abwenden. Derweil baute der ZSC seine Serie der Ungeschlagenheit auf fünf Spiele aus.

ZSC Lions - Genève-Servette 4:2 (3:0, 1:0, 0:2)
10'861 Zuschauer. - SR Lemelin/Borga, Kehrli/Stalder.
Tore: 3. Grant (Rohrer, Ustinkov) 1:0. 10. Grant (Rohrer) 2:0. 12. Balcers (Malgin) 3:0. 29. Malgin (Kukan/bei 5 gegen 3) 4:0. 57. Hartikainen (Powerplaytor) 4:1. 59. Rod (Vatanen, Berni) 4:2 (ohne Torhüter).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Lammikko; Vatanen.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Trutmann, Marti; Ustinkov; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Andrighetto, Malgin, Balcers; Rohrer, Grant, Zehnder; Sigrist, Baechler, Riedi; Schäppi.
Genève-Servette: Mayer (12. Descloux); Vatanen, Jacquemet; Karrer, Berni; Honka, Le Coultre; Völlmin, Chanton; Miranda, Richard, Winnik; Praplan, Filppula, Rod; Hartikainen, Manninen, Jooris; Bertaggia, Pouliot, Berthon.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Harrington (verletzt), Genève-Servette ohne Lennström und Maillard (beide verletzt). Genève-Servette ab 56:30 ohne Torhüter.

Torjubel ZSC nach dem 2:0 durch Zuerichs Derek Grant, links, waehrend der Meisterschaftspartie der National League zwischen den ZSC Lions und Genf Servette HC, am Samstag, den 2. Dezember 2023, in der ...
Die ZSC Lions kamen gegen Servette erst spät ins Schwitzen.Bild: keystone

Ambri – Zug 2:4

Zug fand nach der überraschenden Heimniederlage gegen Kloten auf die Siegerstrasse zurück. Das hinter den ZSC Lions zweitbeste Auswärtsteam der Liga siegte in Ambri auch dank einem Tor von Marc Michaelis mit 4:2. Der Deutsche, der zuvor 13 Partien lang nicht mehr getroffen hatte, schoss 19 Sekunden vor der zweiten Pause das wegweisende 2:1. Ambri gelang es gegen seinen Angstgegner (nur 1 Sieg aus den letzten 9 Direktduellen) nicht, den Negativtrend zu stoppen. Nach zuvor sieben gewonnenen Spielen musste sich das Team von Luca Cereda bereits zum fünften Mal hintereinander geschlagen geben.

Ambri-Piotta - Zug 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)
6775 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stolc/Hürlimann, Cattaneo/Gurtner.
Tore: 5. Herzog (Bengtsson/Powerplaytor) 0:1. 11. Pestoni (Spacek, Virtanen/Powerplaytor) 1:1. 40. (39:41) Michaelis (O'Neill, Biasca) 1:2. 44. Martschini (Leon Muggli) 1:3. 50. De Luca (Douay) 2:3. 59. Leon Muggli (Simion) 2:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 9mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Spacek; Herzog.
Ambri-Piotta: Juvonen; Virtanen, Pezzullo; Wüthrich, Isacco Dotti; Zündel, Terraneo; Pastori; Pestoni, Spacek, Lilja; Kneubuehler, Heim, Formenton; Zwerger, Dauphin, Eggenberger; De Luca, Kostner, Douay; Landry.
Zug: Genoni; Bengtsson, Riva; Hansson, Leon Muggli; Schlumpf, Gross; Balestra; Martschini, Kovar, Herzog; O'Neill, Michaelis, Biasca; Simion, Senteler, Wingerli; Tim Muggli, Leuenberger, Allenspach; Robin.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bürgler, Zaccheo Dotti, Fohrler, Grassi (alle verletzt) und Heed (krank), Zug ohne Geisser, Hofmann und Stadler (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 59:18 ohne Torhüter.

Center, Ambri's player Dominic Zwerger fight for the puck with Zug's goalkeeper Leonardo Genoni, during the match of National League A (NLA) Swiss Championship 2023/24 between HC Ambri Piott ...
Genoni war in Ambri ganz schön beschäftigt.Bild: keystone

Lausanne – Lugano 4:1

Ein Geniestreich von Mark Arcobello reichte Lugano nicht, um den starken Lauf von Lausanne zu durchbrechen. Beflügelt von der 5:0-Gala am Freitag im Derby gegen Ambri-Piotta brachte der Amerikaner sein Team in der Startphase mit seinem bereits elften Unterzahltor (in seiner achten Saison in der Schweiz) in Führung. Dabei erwischte Arcobello den jungen Lausanner Goalie Kevin Pasche mit einem listigen Schuss von hinter der Grundlinie. Doch das Heimteam zeigte sich davon unbeeindruckt und drehte die Partie mit drei Goals im Mitteldrittel. Am Ende stand es 4:1 für Lausanne, das zum siebten Sieg in Folge kam. Zum Klubrekord (aus der Saison 2016/17) fehlen dem Tabellenvierten nur noch zwei Siege.

Lausanne - Lugano 4:1 (0:1, 3:0, 1:0)
7788 Zuschauer. - SR Kohlmüller/Mollard, Steenstra/Urfer.
Tore: 7. Arcobello (Unterzahltor!) 0:1. 26. Fuchs (Bozon) 1:1. 31. Riat (Suomela/Powerplaytor) 2:1. 35. Jäger (Fuchs, Kenins) 3:1. 47. Rochette (Riat, Sekac) 4:1.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Suomela; Thürkauf.
Lausanne: Pasche; Glauser, Djoos; Heldner, Frick; Pilut, Marti; Jelovac, Genazzi; Haapala, Suomela, Salomäki; Riat, Rochette, Sekac; Bozon, Jäger, Fuchs; Hügli, Almond, Kenins.
Lugano: Koskinen; Andersson, Mirco Müller; Peltonen, Guerra; Wolf, Alatalo; Hausheer; Carr, Thürkauf, Granlund; Fazzini, Morini, Gerber; Joly, Arcobello, Ruotsalainen; Zanetti, Verboon, Cormier; Cjunskis.
Bemerkungen: Lausanne ohne Bougro, Hughes, Raffl (alle verletzt) und Kovacs (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Canonica, Marco Müller, Patry, Walker (alle verletzt) und LaLeggia (überzähliger Ausländer).

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Lugano hat in Lausanne nichts zu bestellen.Bild: keystone

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quelle: keystone / ennio leanza
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rodu
02.12.2023 22:18registriert Oktober 2020
Ausverkaufte Halle - Sieg auch gegen Biel: Tigers auf (Zwischen)Rang 7! Wer hätte das gedacht 😊
454
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Zum Kommentar
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Ghandi
03.12.2023 01:17registriert Mai 2018
Im Berner Tor kam der Schwede Adam Reideborn dank 31 Paraden zu seinem ersten Hattrick auf Schweizer Eis.

Sollte wohl Shutout heissen oder?
361
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Zum Kommentar
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Steven86
02.12.2023 22:18registriert März 2016
Wenn Baumgartner in einem Spiel gleichviel Tore erzielt wei die gesamte Lakers Mannschaft in vier Spiele. Oh wee
250
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