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Schweiz gewinnt zweites Spiel seit Fischers Entlassung

Newly promoted Swiss Head Coach Jan Cadieux, center, instructs his players, Tristan Scherwey, left, and Fabrice Herzog, during his first match as Head Coach of the national team, a friedly ice hockey  ...
Jan Cadieux darf sich über seinen ersten Siegt freuen.Bild: keystone

Schweiz gewinnt zweites Spiel seit Fischers Entlassung

Nach einer hektischen Woche setzt das Eishockey-Nationalteam vor der Heimreise eine positive Note. Das zweite Länderspiel in Topolcany gegen die Slowakei gewinnen die Schweizer mit 5:3.
17.04.2026, 18:5517.04.2026, 18:55

Dieser Auswärtssieg gegen den Vierten des Olympia-Turniers im Februar entspricht einem äusserst wertvollen Resultat. Gegen die Slowakei in der Slowakei gewann die Schweiz unter Patrick Fischer fast nie - und seit neun Jahren nie mehr. Jan Cadieux hingegen reüssierte schon nach zwei (hektischen) Arbeitstagen als Nationaltrainer.

epa12894110 Fabrice Herzog of Switzerland, left, vies for the puck with ahead of Adam Ziak of Slovakia, right, during a friedly ice hockey match between Slovakia and Switzerland in Topolcany, Slovakia ...
Fabrice Herzog traf zwei mal.Bild: keystone

Die Effizienz verhalf den Schweizern zum Sieg. Aus bloss vier Torschüssen machten die Eisgenossen im zweiten Abschnitt drei Tore und aus einem 1:0 ein 4:1. Die Routiniers trumpften dabei gross auf: Fabrice Herzog kam in seinem 100. Länderspiel auf zwei Tore, einen Assist und eine Plus-3-Bilanz. Für den EV Zug erzielte Herzog diese Saison in der gesamten Saison nur zwei Tore. Romain Loeffel, der Internationale mit den meisten Länderspielen im letzten Aufgebot Fischers, erzielte das 4:1. Und Stürmer Tristan Scherwey, der für Bern diese Saison auch nur zwei Goals erzielte, kam zu seinem ersten Länderspieltor seit zwei Jahren.

Was fiel sonst noch auf im zweiten Länderspiel unter Jan Cadieux? Anders als am Vortag, als sich Dario Rohrbach über sein (Führungs-)Tor kaum freute, konnten die Schweizer diesmal wieder lachen und ihre Goals bejubeln. Ausserdem wird Patrick Fischer an der WM in Zürich und Freiburg auch beim Schweizer Tor-Song der «Stubete Gäng» nicht zu hören sein. Schon in Spiel 2 in Topolcany wurde wieder die «alte Version» von «Richi»- und nicht die neue mit der Stimme Fischers - abgespielt.

Die WM-Vorbereitung geht nächste Woche im Seeland weiter. In Biel treffen die Schweizer zweimal auf Aussenseiter Ungarn. Das Aufgebot wird am Wochenende erstellt, inklusive der Akteure der Halbfinalisten. Fast noch mehr als die Partien gegen Ungarn interessieren nächste Woche die Statements aus dem Schweizer Team. Denn dann können die Spieler und Trainer den Maulkorb, den ihnen der Verband auferlegte, abnehmen. (sda)

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quelle: keystone / jean-christophe bott
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Die beliebtesten Kommentare
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Väterchen Frost
17.04.2026 19:51registriert Dezember 2020
Und bald: Schweiz mit dem ersten WM-Titel nach Fischers Entlassung. Oder so. Lasst Fischi doch jetzt mal in Ruhe, zum ersten Mal nach Fischers Entlassung.
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