
Paul-André Cadieux, 2004Bild: KEYSTONE
Gemäss Informationen von «La Liberté» ist Eishockey-Trainerlegende Paul-André Cadieux im Alter von 77 Jahren gestorben. Der Schweiz-Kanadier wurde mit dem SC Bern Meister und prägte in Freiburg die Zeit mit den russischen Top-Ausländern Bykov/Chomutov.
16.09.2024, 18:4816.09.2024, 18:55
Der vife Kanadier prägte in den 1970er-Jahren zunächst den SC Bern. Bereits in jungen Jahren – mit erst 23 – wurde er als Spielertrainer verpflichtet. Der junge Cadieux fasste sofort Fuss und wurde nicht zuletzt dank seinem unermüdlichen Einsatz eine wichtige Identifikationsfigur. Dreimal wurde er mit Bern Meister (1974/75/79).
Später war er in Freiburg an der Bande, als das russische "Atom-Duo" Bykov/Chomutov die Schweizer Eisrinks beherrschte. Zu einem Meistertitel reichte es Gottéron unter Cadieux aber nie, drei Vizemeistertitel von 1992 bis 1994 blieben das höchste der Gefühle. Tätig war er auch bei Davos, Langnau, Ajoie, La Chaux-de-Fonds und Lausanne. Er prägte das Schweizer Eishockey über Jahrzehnte.
Cadieux litt seit Längerem unter gesundheitlichen Problemen, er musste sich gar beide Unterschenkel amputieren lassen. Nun ist er verstorben, wie die Freiburger Zeitung «La Liberté» am Montag berichtet.
Cadieux' Sohn Jan gelangen als Trainer von Genf-Servette 2023 als Meister und 2024 als Sieger der Champions Hockey League grosse Erfolge. (hkl/baerntoday.ch)
Das könnte dich auch noch interessieren:
Gross war die Freude in Maranello als im letzten Jahr die Verpflichtung von Lewis Hamilton bekannt gegeben wurde. Zwar konnte der siebenfache Weltmeister bereits ein Sprintrennen für sich entscheiden, dennoch droht ein historisch schlechter Saisonstart.
Erst zwei Rennen sind in dieser Formel-1-Saison über die Bühne gegangen und doch hat Ferrari wieder mit mehrheitlich negativen Aktionen für Schlagzeilen gesorgt. Nach einem verpatzten Saisonstart in Australien mit den Plätzen acht und zehn und der Disqualifikation der beiden Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton in China droht trotz des Sprinterfolgs in Shanghai von Hamilton der schlechteste Saisonstart seit 2009. Vor 16 Jahren sammelten Kimi Räikkönen und Felipe Massa, wenn man das heutige Punktesystem zur Berechnung nimmt, nur drei Punkte in den ersten drei Grand Prixs.
Nicht zu vergessen: Cadieux war Schweizer Nationalspieler (1 Länderspiel). Er war und ist damit der älteste Debütant in der Nati, für welche er mit 41 Jahren sein einziges Länderspiel absolvierte. Er sprang ein, weil für ein Testspiel zu wenig Verteidiger zur Verfügung standen.
R.I.P.