Sport
Eishockey

Ex-Eishockey-Profi Paul-André Cadieux ist tot

EHC Basel Trainer Paul-Andre Cadieux feuert sein Team an am Dienstag, 16. Maerz 2004, im NLA Playout Spiel zwischen dem EHC Basel und dem HC Lausanne in der St. Jakobsarena in Basel. (KEYSTONE/Markus  ...
Paul-André Cadieux, 2004Bild: KEYSTONE

Eishockey-Legende Paul-André Cadieux ist gestorben

Gemäss Informationen von «La Liberté» ist Eishockey-Trainerlegende Paul-André Cadieux im Alter von 77 Jahren gestorben. Der Schweiz-Kanadier wurde mit dem SC Bern Meister und prägte in Freiburg die Zeit mit den russischen Top-Ausländern Bykov/Chomutov.
16.09.2024, 18:4816.09.2024, 18:55

Der vife Kanadier prägte in den 1970er-Jahren zunächst den SC Bern. Bereits in jungen Jahren – mit erst 23 – wurde er als Spielertrainer verpflichtet. Der junge Cadieux fasste sofort Fuss und wurde nicht zuletzt dank seinem unermüdlichen Einsatz eine wichtige Identifikationsfigur. Dreimal wurde er mit Bern Meister (1974/75/79).

Später war er in Freiburg an der Bande, als das russische "Atom-Duo" Bykov/Chomutov die Schweizer Eisrinks beherrschte. Zu einem Meistertitel reichte es Gottéron unter Cadieux aber nie, drei Vizemeistertitel von 1992 bis 1994 blieben das höchste der Gefühle. Tätig war er auch bei Davos, Langnau, Ajoie, La Chaux-de-Fonds und Lausanne. Er prägte das Schweizer Eishockey über Jahrzehnte.

Cadieux litt seit Längerem unter gesundheitlichen Problemen, er musste sich gar beide Unterschenkel amputieren lassen. Nun ist er verstorben, wie die Freiburger Zeitung «La Liberté» am Montag berichtet.

Cadieux' Sohn Jan gelangen als Trainer von Genf-Servette 2023 als Meister und 2024 als Sieger der Champions Hockey League grosse Erfolge. (hkl/baerntoday.ch)

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