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Bern schickt Biel in die Ferien und kämpft gegen SCRJ ums Playoff-Ticket

Hardy Haeman Aktell (SCB), 2. von links, jubelt mit seinen Teamkollegen nach seinem Tor zum 2-0 im Rueckspiel der ersten Play-In-Serie der National League zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Sam ...
SCB-Spieler feiern den Treffer zum 2:0.Bild: keystone

Bern schickt Biel in die Ferien und kämpft gegen die SCRJ Lakers ums Playoff-Ticket

Die ersten Entscheidungen im Play-In der Eishockey-Meisterschaft sind gefallen. Der EV Zug zieht in die Playoffs sein, für Biel endet die Saison in Bern.
14.03.2026, 22:2414.03.2026, 22:27

Der EV Zug geriet nach dem 5:2-Heimsieg vom Donnerstag in Rapperswil nicht mehr in Gefahr. Die Zuger gingen früh in Führung und konnten sich am Ende eine 1:2-Niederlage leisten. Spannender verlief das Berner Duell: Der SC Bern liess auf die 3:4-Niederlage im Hinspiel daheim einen 4:0-Sieg folgen.

Die Zuger treffen in den Viertelfinals, die am Freitag beginnen, entweder auf den HC Davos (wenn die Rapperswil-Jona Lakers noch weiterkommen) oder auf den HC Fribourg-Gottéron (wenn Bern weiterkommt). Bern und die Lakers stehen sich ab Montag in einer zweiten Best-of-2-Serie gegenüber.

SC Bern – EHC Biel 4:0

Dem Schlittschuhclub Bern gelang die Wende gegen Biel im zweiten Abschnitt. Nach einem torlosen ersten Drittel erzielten Stürmer Marco Müller (23.) und Verteidiger Hardy Häman Aktell (36.) die Goals zum 2:0.

20 Sekunden vor der zweiten Pause erzielte Marco Lehmann möglicherweise sogar noch ein drittes Tor. Weil der Puck in den umstrittenen Sequenzen im Fanghandschuh von Biels Goalie Harri Säteri nicht zu sehen war, blieb den Referees trotz aller Indizien keine andere Möglichkeit, als auf «Kein Tor» zu entscheiden.

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Das hielt Biel zumindest bis zur 50. Minute im Spiel. Mit einem Goal in dieser Phase der Partie hätten sich die Seeländer in der Blitzserie wieder auf gleiche Höhe bringen können. Marco Müller zerstörte mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 indes diese Bieler Hoffnung. Der 32-jährige Müller entpuppte sich mit seinen zwei Goals zum 1:0 (bei angezeigter Strafe) und 3:0 als Matchwinner. Während der gesamten Qualifikation hatte er bloss einmal getroffen: am 25. Oktober.

Marco Mueller (SCB) erzielt das Tor zum 3-0 im Rueckspiel der ersten Play-In-Serie der National League zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am Samstag, 14. Maerz 2026 in der PostFinance Arena in Ber ...
Aus spitzem Winkel erzielt Müller seinen zweiten Treffer.Bild: keystone

Das alles entscheidende 4:0 gelang Victor Ejdsell zweieinhalb Minuten vor Schluss ins leere Tor – nur ganz wenige Sekunden nach Christian Dubés Timeout.

Bern – Biel 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
16'243 Zuschauer. - SR Wiegand/Piechaczek, Humair/Steenstra (CAN).
Tore: 23. Marco Müller (Scherwey) 1:0. 36. Häman Aktell (Rhyn) 2:0. 50. Marco Müller (Scherwey, Marchon) 3:0. 58. Ejdsell 4:0 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Ejdsell; Hofer.
Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Rhyn; Füllemann, Häman Aktell; Kindschi, Kreis; Merelä, Aaltonen, Alge; Ejdsell, Graf, Lehmann; Marchon, Marco Müller, Scherwey; Schild, Ritzmann, Moser.
Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Dionicio, Blessing; Burren, Stampfli; Christen; Rajala, Andersson, Hofer; Sallinen, Haas, Sever; Sylvegard, Cajka, Kneubuehler; Sablatnig, Nicolas Müller, Neuenschwander; Bärtschi.
Bemerkungen: Biel ohne Grossmann (verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer). Biel von 57:02 bis 57:26 und 58:07 bis 58:31 ohne Torhüter.

SCRJ Lakers – EV Zug 2:1

Der EV Zug geriet in Rapperswil nie in Gefahr, den Drei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel aus der Hand zu geben. Die Lakers legten zwar los wie die Feuerwehr und erspielten sich nach zehn Sekunden die erste und in den ersten 150 Sekunden drei grandiose Torchancen. Schon in der 7. Minute gingen die Zuger aber durch Colin Lindemann in Führung. Die Lakers hätten fünf Tore benötigt, um noch weiterzukommen.

David Sklenicka (EVZ) und Torhueter Leonardo Genoni (EVZ), links, jubeln nach Spielschluss waehrend dem Rueckspiel der Play Ins der National League zwischen den SC Rapperswil Jona Lakers und dem EV Zu ...
Zug jubelt, Rappi muss nochmals ran.Bild: keystone

Die 2. Runde im Play-In beginnt am Montag mit dem Hinspiel zwischen Bern (9.) und den Rapperswil-Jona Lakers (7.). Das Rückspiel steigt zwei Tage.

Rapperswil-Jona Lakers – Zug 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
6019 Zuschauer. - SR Lemelin/Tscherrig, Schlegel/Altmann.
Tore: 7. Lindemann (Eggenberger) 0:1. 39. Jensen (Capaul, Fritz) 1:1. 54. Fritz (Jensen, Moy) 2:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, keine gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Moy; Kubalik.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Jelovac, Dufner; Kellenberger; Strömwall, Rask, Wetter; Zangger, Taibel, Lammer; Fritz, Moy, Jensen; Hofer, Albrecht, Graf; Hornecker.
Zug: Genoni; Bengtsson, Tobias Geisser; Diaz, Sklenicka; Schlumpf, Riva; Wey, Stadler; Herzog, Kovar, Kubalik; Künzle, Tatar, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Truog; Lindemann, Leuenberger, Eggenberger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner (verletzt), Honka und Maillet (beide überzählige Ausländer), Zug ohne Balestra, Martschini, Wingerli (alle verletzt) und Lilja (überzähliger Ausländer). Rapperswil-Jona Lakers ab 56:29 ohne Torhüter. (ram/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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Bulldog
14.03.2026 22:34registriert Januar 2020
Gut gemacht SCB 👍
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9
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