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Kloten schlägt Bern – Ambri-Piotta düpiert die ZSC Lions

EHC Kloten Verteidiger Jesper Peltonen feiert seinen Treffer zum 1-0 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Bern am Sonntag, 5. Februar 2023, ...
Der EHC Kloten behält gegen den SC Bern die Oberhand.Bild: keystone

Kloten schlägt Bern – Ambri-Piotta düpiert die ZSC Lions

05.02.2023, 18:4105.02.2023, 22:32
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Kloten – Bern 3:2

Aufsteiger Kloten beendet mit einem 3:2-Heimsieg gegen Bern nach 1:2-Rückstand eine Negativserie von sechs Spielen und hält sich damit in den Pre-Playoff-Rängen.

Das 3:2-Siegtor für die Zürcher Unterländer erzielte Arttu Ruotsalainen zur Spielmitte. Für den Finnen war es das Saisontor Nummer 16 und bereits der achte Powerplay-Treffer.

EHC Kloten PostFinance Top Scorer Jonathan Ang und seine Mitspieler feiern das 3-2 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Bern am Sonntag, 5. ...
Die Spieler des EHC Kloten feiern den 3:2-Siegtreffer.Bild: keystone

Für Bern markierte PostFinance-Topskorer Chris DiDomenico mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich sein drittes Tor innerhalb von 20 Stunden. Der Kanadier hatte am Vortag beim 4:0-Heimsieg des SCB gegen Biel als Doppeltorschütze geglänzt und später mit seiner Keilerei gegen den Bieler Yannick Rathgeb einmal mehr für zusätzliche Schlagzeilen gesorgt.

Kloten hatte einen Blitzstart hingelegt und führte schon nach 62 Sekunden. Torschütze war Jesper Peltonen. Für den 24-jährigen Sohn des ehemaligen Lausanne-Trainers Ville Peltonen war es das zweite Saisontor.

Kloten - Bern 3:2 (1:0, 2:2, 0:0)
6723 Zuschauer. - SR Kohlmüller (GER)/Urban (AUT), Altmann/Burgy.
Tore: 2. Peltonen (Faille, Meyer) 1:0. 21. (20:25) DiDomenico (Lindberg, Colin Gerber) 1:1. 24. Sceviour (Beat Gerber, Pinana) 1:2. 27. Reinbacher (Ang, Ekestahl-Jonsson) 2:2. 30. Ruotsalainen (Aaltonen, Ekestahl-Jonsson/Powerplaytor) 3:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 2mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Ang; DiDomenico.
Kloten: Metsola; Reinbacher, Ekestahl-Jonsson; Randegger, Peltonen; Nodari, Steiner; Kindschi; Ang, Aaltonen, Ruotsalainen; Meyer, Faille, Schreiber; Simic, Lindemann, Derungs; Obrist, Ness, Loosli; Ramel.
Bern: Wüthrich; Untersander, Colin Gerber; Goloubef, Zgraggen; Loeffel, Beat Gerber; Pinana, Mika Henauer; Sceviour, Lindberg, DiDomenico; Scherwey, Bader, Kahun; Fuss, Baumgartner, Ennis; Fahrni, Vermin, Ritzmann.
Bemerkungen: Kloten ohne Altorfer, Bougro, Capaul, Dostoinov, Kellenberger, Marchon, Schmaltz und Zurkirchen (alle verletzt), Bern ohne Gelinas, Lehmann und Moser (alle verletzt). Bern ab 57:22 ohne Torhüter.

Zürich – Ambri 1:2 n.V.

Ambri-Piotta hält den Kontakt zu den Pre-Playoff-Rängen mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den ZSC Lions. Der Tscheche Filip Chlapik entscheidet die umstritten ausgegangene Partie mit seinem 20. Saisontor.

Nach einem fulminanten Weitschuss von Alexandre Texier wurden die Lions bereits als Sieger der Verlängerung gesehen, der rote Teppich für die Ehrungen war halbwegs ausgerollt. Doch nach Video-Konsultation wurde der Treffer nicht anerkannt, da Ambris Keeper Janne Juvonen vom Stock des ZSC-Stürmers Juho Lammikkos touchiert worden war.

Der Zuercher Patrick Geering, links, gegen Ambris Valentin Hofer, rechts, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri Piotta in der Swiss Life Arena  ...
Zwischen den ZSC Lions und Ambri ging es hoch her.Bild: keystone

Ambris Siegestor knapp zehn Sekunden vor Ablauf der Overtime fand kurz darauf nach Konsultation der Video-Bilder dagegen seine Anerkennung. Ambri hält mit dem Zweipunkte-Gewinn den Kontakt zu den Pre-Playoff-Rängen.

Der frühere Kloten-Junior Robin Leone hatte zu Beginn des Schussdrittels für die Lions das Skore eröffnet. Für den 29-jährigen Stürmer war es das erste Tor in seinem erst zweiten Spiel für die ZSC Lions. Leone spielte die aktuelle Saison vorab in der Swiss League für das Farmteam GCK Lions, für das er heuer bislang 15 Treffer erzielte.

Ambri muss im Qualifikations-Endspurt auch gegen höher kotierte Teams punkten, weil der Spengler-Cup-Gewinner neun von möglichen 12 Saisonpunkte alleine gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Ajoie abgegeben hat.

ZSC Lions - Ambri-Piotta 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.
12'000 Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Stalder/Kehrli.
Tore: 41. (40:39) Leone 1:0. 51. Spacek (Pestoni, Heed) 1:1. 65. (64:50) Chlapik (Spacek) 1:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Wallmark; Spacek.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Trutmann, Lehtonen; Weber, Phil Baltisberger; Meier; Chris Baltisberger, Sigrist, Schäppi; Leone, Lammikko, Bachofner; Bodenmann, Wallmark, Truog; Riedi, Texier, Roe; Sopa.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Fischer; Burren, Isacco Dotti; Zündel; Bürgler, Heim, Formenton; Hofer, Spacek, Chlapik; Pestoni, Kneubuehler, Zwerger; Trisconi, Grassi, Marchand; Dufey.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Andrighetto, Hollenstein, Marti (alle verletzt) und Azevedo (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Fohrler, Kostner (beide verletzt), Müller (krank) und McMillan (überzähliger Ausländer).

Genf – Fribourg 3:5

Fribourg-Gottéron realisiert den dritten Auswärtssieg am Stück. Mit dem 5:3 bei Genève-Servette beendet das Team von Christian Dubé eine Serie von sieben Siegen des Leaders. Gleichzeitig sorgt das sechstklassierte Gottéron für eine Zäsur am oberen Playoff-Trennstrich.

Victor Rask war im Romand-Derby die herausragende Figur. Der schwedische Center war an allen Toren der Gäste beteiligt. Er erzielte das 3:1 und das Siegtor zum 4:2. Zudem bereitete Rask im Startdrittel die ersten zwei Treffer des Underdogs vor.

Fribourgs Victor Rask, waehrend dem Qualifikations-Spiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Fribourg-Gotteron, am Dienstag 24. Januar 2023, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/M ...
Victor Rask war beim Sieg gegen Servette der Mann des Spiels.Bild: keystone

Genève-Servette war im Finish noch der 4:4-Ausgleich aberkannt worden, weil die Partie wegen eines verlorenen Helms des Freiburgers Samuel Walser von den Schiedsrichtern unmittelbar davor unterbrochen worden war.

Gottéron festigte mit dem Erfolg den 6. Rang. Die Reserve auf den siebtklassierten SC Bern, der zudem ein Spiel mehr ausgetragen hat, vergrösserte sich auf acht Punkte.

Das unterlegene Genève-Servette gab am Rande der Partie bekannt, dass Sami Vatanen voraussichtlich nach der Nationalmannschafts-Pause Mitte Februar sein Comeback geben soll. Der Weltmeister und Olympiasieger mit Finnland fehlt verletzungsbedingt seit Anfang Oktober. Dafür verletzte sich am Sonntag bei den Gastgebern neu Roger Karrer. Der Schweizer Nationalverteidiger wurde im Schlussdrittel nach einem Zweikampf mit Gottérons Mauro Jörg (46.) vom Eis geführt.

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 3:5 (1:3, 0:0, 2:2)
6487 Zuschauer. - SR Wiegand/Hürlimann, Wolf/Meusy.
Tore: 4. Schmid (Rask, Sutter) 0:1. 7. Sprunger (Rask, Chavaillaz) 0:2. 14. Praplan (Maurer, Karrer) 1:2. 17. Rask (Sprunger) 1:3. 47. Miranda (Richard, Bertaggia) 2:3. 50. Rask (Sörensen, Diaz/Powerplaytor) 2:4. 52. Tömmernes (Pouliot) 3:4. 60. (59:54) De la Rose 3:5 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Omark; Desharnais.
Genève-Servette: Mayer; Smons, Tömmernes; Karrer, Maurer; Chanton, Auvitu; Praplan, Pouliot, Winnik; Miranda, Richard, Rod; Hartikainen, Jooris, Omark; Antonietti, Smirnovs, Bertaggia; Cavalleri.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Dufner; Diaz, Seiler; Sutter, Jecker; Chavaillaz; Mottet, Desharnais, Kuokkanen; Marchon, Walser, Jörg; Sprunger, Rask, Bertschy; Schmid, De la Rose, Sörensen; Bykow.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Filppula, Jacquemet (beide krank), Berthon, Le Coultre, Vatanen und Völlmin (alle verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Vainio (überzähliger Ausländer). Genève-Servette von 58:13 bis 59:54 ohne Torhüter.

(mom/sda)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jack33
05.02.2023 19:51registriert Juli 2020
Wiedermal keine Linie bei den Schiris und lächerliche Entscheidungen in der Overtime. Beide Berührungen in der Overtime sogut wie inexistent und dann einmal auf kein Tor und einmal auf Tor zu entscheiden ist hochgradig fragwürdig. Zürch und Ambri beide mit einem schwachem Match aber die Zebras mit Abstand die Schlechtesten. Die Liga und das Schiedstrichterum in der Schweiz sind an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Sogar die AP-Fans im Tram sprachen vom einem geschenktem Punkt, den Sie natürlich gerne nehmen.

Freue mich auf das Schweiz-Spiel am Donnerstag mit internationaler Härte.
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Nala8
05.02.2023 19:43registriert März 2022
So und jetzt gehts dann gleich los…😂danke liebe NLA für diese neue Regel bezüglich Torhüterbehinderung…🤡
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123und456
05.02.2023 23:47registriert Juli 2015
Grins. Die Berner haben mal wieder verloren.
Und einmal mehr ist nix zu hören von Grande Bern und co...
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