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Torjubel der ZSC Lions nach dem 1:0 durch ZSC Roman Wick (rechts) und ZSC Inti Pestoni (Mitte) waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Ambri Piotta am Montag, den 9. Oktober 2017 im Hallenstadion in Zuerich.(KEYSTONE/Christian Merz)

Inti Pestoni konnte sich beim ZSC nicht als Skorer etablieren. Bild: KEYSTONE

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Rappi aus dem Rennen – Pestoni wechselt entweder zu Servette oder Davos

Der Pulverdampf im Transfergeschäft um Inti Pestoni lichtet sich: er wird nächste Saison entweder für Servette oder Davos stürmen.



Inti Pestoni muss die ZSC Lions trotz eines noch ein Jahr laufenden Vertrages verlassen. Er ist bereits nicht mehr zum Sommertraining des Meisters zugelassen und wenn er auf der Erfüllung des Vertrags beharrt, muss er nächste Saison im Farmteam (GCK Lions) spielen. Was er natürlich nicht will.

Also ist sein Agent Daniel Giger auf der Suche nach einem neuen Arbeitnehmer. Entweder übernimmt der neue Klub den noch ein Jahr laufenden Vertrag von den ZSC Lions. Oder Giger handelt mit ZSC-Sportchef Sven Leuenberger eine vorzeitige Vertragsauflösung aus und schliesst mit dem neuen Klub einen neuen Vertrag ab.

Zurich's player Inti Pestoni, left and Zurich's player Samuel Guerra, right, hold up the trophy after winning the Swiss championship title, during the seventh match of the playoff final of the National League of the ice hockey Swiss Championship between the HC Lugano and the ZSC Lions, at the ice stadium Resega in Lugano, on Friday, April 27, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Immerhin Meister: Pestoni präsentiert mit Guerra den Pokal. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Dani Giger ist daran, mit Sven Leuenberger den Vertrag vorzeitig aufzulösen. Zugleich verhandelt er nur noch mit zwei möglichen neuen Arbeitgebern. Entweder wird er sich mit Arno Del Curto einig und Inti Pestoni wechselt nach Davos. Oder er findet eine Lösung mit Chris McSorley und Inti Pestoni zügelt nach Genf. Als Verstärkungsspieler hat er mit Servette bereits den Spengler Cup gewonnen. Die SCRJ Lakers sind offensichtlich kein Thema mehr.

Wer pflegt Pestonis Ego?

Davos oder Servette? Inti Pestoni war im Frühjahr 2016 Nationalstürmer und ein begehrter Mann: er hatte für Ambri in 50 Spielen 40 Punkte gebucht. Aber bei den ZSC Lions ist er in zwei Saisons ganz und gar nicht glücklich geworden. Letzte Saison produzierte er gerade noch 23 Punkte in 45 Partien.

Das Ego des freundlichen, sensiblen, zweikampfscheuen Tempostürmers braucht viel Pflege – dann ist er im Abschluss teuflisch gefährlich. Aber er eignet sich in keinster Weise für Defensivaufgaben – er ist am besten, wenn er nur vorwärts spielen muss.

epa04543076 Geneva's Inti Pestoni, celebrates, scoring to 1:0 against Team Canada's goalkeeper Drew MacIntyre during the game between Switzerland's Geneve Servette HC and Team Canada in the semi final game at the 88th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 30 December 2014.  EPA/PETER SCHNEIDER

Mit Servette spielte Pestoni 2014 am Spengler Cup. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Frage ist also: wer ist eher bereit, ihm diese Sonderrolle zuzugestehen? Arno Del Curto oder Chris McSorley?

Das ist nun die Aufgabe von Spieleragent Daniel Giger in Zusammenarbeit mit seinem Klienten. Täuschen sollte er sich nicht noch einmal. Inti Pestoni ist mit 26 im besten Alter – aber weitere zwei Frustsaisons, wie er sie soeben bei den ZSC Lions durchzustehen hatte, könnten seine Karriere knicken.

Die Strafenkönige in der NLA seit 2001

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