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Inti Pestoni konnte sich beim ZSC nicht als Skorer etablieren.
Inti Pestoni konnte sich beim ZSC nicht als Skorer etablieren.Bild: KEYSTONE
Eismeister Zaugg

Rappi aus dem Rennen – Pestoni wechselt entweder zu Servette oder Davos

Der Pulverdampf im Transfergeschäft um Inti Pestoni lichtet sich: er wird nächste Saison entweder für Servette oder Davos stürmen.
31.05.2018, 16:20

Inti Pestoni muss die ZSC Lions trotz eines noch ein Jahr laufenden Vertrages verlassen. Er ist bereits nicht mehr zum Sommertraining des Meisters zugelassen und wenn er auf der Erfüllung des Vertrags beharrt, muss er nächste Saison im Farmteam (GCK Lions) spielen. Was er natürlich nicht will.

Also ist sein Agent Daniel Giger auf der Suche nach einem neuen Arbeitnehmer. Entweder übernimmt der neue Klub den noch ein Jahr laufenden Vertrag von den ZSC Lions. Oder Giger handelt mit ZSC-Sportchef Sven Leuenberger eine vorzeitige Vertragsauflösung aus und schliesst mit dem neuen Klub einen neuen Vertrag ab.

Immerhin Meister: Pestoni präsentiert mit Guerra den Pokal.
Immerhin Meister: Pestoni präsentiert mit Guerra den Pokal.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Dani Giger ist daran, mit Sven Leuenberger den Vertrag vorzeitig aufzulösen. Zugleich verhandelt er nur noch mit zwei möglichen neuen Arbeitgebern. Entweder wird er sich mit Arno Del Curto einig und Inti Pestoni wechselt nach Davos. Oder er findet eine Lösung mit Chris McSorley und Inti Pestoni zügelt nach Genf. Als Verstärkungsspieler hat er mit Servette bereits den Spengler Cup gewonnen. Die SCRJ Lakers sind offensichtlich kein Thema mehr.

Wer pflegt Pestonis Ego?

Davos oder Servette? Inti Pestoni war im Frühjahr 2016 Nationalstürmer und ein begehrter Mann: er hatte für Ambri in 50 Spielen 40 Punkte gebucht. Aber bei den ZSC Lions ist er in zwei Saisons ganz und gar nicht glücklich geworden. Letzte Saison produzierte er gerade noch 23 Punkte in 45 Partien.

Das Ego des freundlichen, sensiblen, zweikampfscheuen Tempostürmers braucht viel Pflege – dann ist er im Abschluss teuflisch gefährlich. Aber er eignet sich in keinster Weise für Defensivaufgaben – er ist am besten, wenn er nur vorwärts spielen muss.

Mit Servette spielte Pestoni 2014 am Spengler Cup.
Mit Servette spielte Pestoni 2014 am Spengler Cup.Bild: EPA/KEYSTONE

Die Frage ist also: wer ist eher bereit, ihm diese Sonderrolle zuzugestehen? Arno Del Curto oder Chris McSorley?

Das ist nun die Aufgabe von Spieleragent Daniel Giger in Zusammenarbeit mit seinem Klienten. Täuschen sollte er sich nicht noch einmal. Inti Pestoni ist mit 26 im besten Alter – aber weitere zwei Frustsaisons, wie er sie soeben bei den ZSC Lions durchzustehen hatte, könnten seine Karriere knicken.

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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mukeleven
31.05.2018 16:45registriert Februar 2014
gerne soll sich inti in davos von arno zur alten form schleiffen lassen (das bereits laufende sommertraining im sertig-tal wird ihm guttun) plus eine grundschule in härte und ‘übernahme von defensiven grundaufgaben‘ durchgehen.
beim salär wird er abstriche machen müssen, doch reifft er ueber die nae 2-3 jahre, wird sich das fuer ihn auszahlen...
eine baustelle mehr oder weniger, fällt in davos nicht mehr ins gewicht.
11011
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schoelli
31.05.2018 16:33registriert November 2014
Servette?! - 8 Mio.?! Da war doch was...., oder plötzlich nicht mehr?!?!
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