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Berns Goalie Leonardo Genoni jubelt mit dem Meisterpokal, nach dem fuenften Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 20. April 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Wechselt zum EV Zug. Meistergoalie Leonardo Genoni Bild: KEYSTONE

Die verhinderte Revolution – aber der SCB muss nun die Rechnung begleichen

Der SC Bern ist Meister geworden. Alles bleibt, wie es ist. Falsch. Das logische Ende der Saison täuscht. Der Umsturz ist nur ganz knapp verhindert worden. Nun wird der Transfer von Leonardo Genoni eine Revolution auslösen.



Die alte Ordnung: Der SC Bern, die ZSC Lions, Lugano oder der HC Davos werden Meister. So ist es seit Menschengedenken. Seit Zugs einzigem Titel von 1998. Und so wird es auch in Zukunft sein.

Falsch. Diese alte Ordnung ist bedroht wie nie. Von der alten Ordnung ist diese Saison nur noch der SCB geblieben. Davos hat die Schmach der Playouts erlitten. Die ZSC Lions verpassten als Titelverteidiger die Playoffs und Lugano erlitt in der ersten Runde eine Abfuhr mit vier Niederlagen de suite gegen Zug.

Wir stehen nach der Saison 2018/19 vor einer Revolution. Vor aufregenden Jahren des Umbruches und der Überraschungen.

Der SCB hat die Meisterschaft gewonnen und noch einmal verhindert, dass die Hierarchie unseres Hockeys ganz aus den Fugen geraten ist. Aber die Berner waren gegen Biel im Halbfinale nur noch eine Niederlage vom vorzeitigen Saisonende entfernt.

Wir stehen nach der Saison 2018/19 vor einer Revolution. Vor aufregenden Jahren des Umbruches und der Überraschungen. Drei Hockeyfirmen sind nun stark genug, um dem SCB, den ZSC Lions und Lugano auf Augenhöhe zu begegnen: Zug, Biel und Lausanne. Nach gut 20 Jahren zerfällt die Macht der alten «Viererbande» (SCB, HCD, ZSC, Lugano).

Zug kombiniert Kompetenz mit Geld. Biel hat genug Geld, um eine kluge Vorwärtsstrategie zu finanzieren. Lausanne bekommt bald ein neues Stadion und verfügt über unbegrenzte Mittel für Einkäufe in einem begrenzten Markt (was die Löhne hochtreibt). Die Frage ist nur, ob aus Lausanne das welsche Lugano (zu viel Geld, zu wenig Leistungskultur) oder ein welscher SCB (Geld und Leistungskultur im Gleichklang) wird.

Zugs Dominik Schlumpf reagiert im vierten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Donnerstag, 18. April 2019, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Zugs Dominik Schlumpf. Bild: KEYSTONE

Zug hat mit Abstand die besten Voraussetzungen, um als neuer Titan aus dieser Revolution hervorzugehen und die Herrschaft der alten «Viererbande» zu beenden. Das Geld, die Geduld, und die breite Abstützung durch eine exzellente Nachwuchsabteilung und ein Farmteam.

Das letzte Teilchen zum Meisterpuzzle haben die Zuger eingekauft: Meistergoalie Leonardo Genoni.

Es gibt eine schöne Episode für die hohen Ambitionen in Zug. Nach der Niederlage im vierten Finalspiel in Zug (1:3) stehen ein paar junge Zuger in origineller Aufmachung vor dem Stadion. Sie tragen Gewänder in den EVZ-Farben und Zylinderhüte. Einer nimmt den Hut ab. Er hat in diesem Hut eine dicke Meisterzigarre versteckt. Und er sagt mehr hoffnungsfroh als enttäuscht, er werde diesen Hut sorgsam aufbewahren. Er sei überzeugt, dass er diese Zigarre einmal rauchen dürfe, bevor sie ganz vertrocknet sei.

Das Hockeyunternehmen mit der jüngsten Führungscrew der Liga – der Cheftrainer, seine Assistenten, der Sportchef und der Geschäftsführer sind alle zwischen 40 und 45 Jahre alt – wird in den nächsten Jahren die Liga prägen. Die Chancen, dass die erwähnte Zigarre geraucht wird, ist gross. Das letzte Teilchen zum Meisterpuzzle haben die Zuger nämlich eingekauft: Meistergoalie Leonardo Genoni.

Gerade die Playoffs haben uns gezeigt, dass wir die Folgen des Transfers von Leonardo Genoni gar nicht hoch genug einschätzen können. Er personifiziert die Winnermentalität, die Zug im Finale noch gefehlt hat.

Durch die steigenden Löhne der Durchschnittsspieler ist der SCB inzwischen an seine finanziellen Limiten gelangt.

Welche Bedeutung er für eine Mannschaft hat, sehen wir am Beispiel des HC Davos. Ohne Leonardo Genoni ist aus dem Meister von 2015 ein Playoutist geworden. Inzwischen haben sich die Davoser auf Jahre hinaus von allen meisterlichen Ambitionen verabschiedet.

Der SCB hat eine viel solidere Leistungskultur und wird in der Sporthauptstadt der Schweiz vom grössten Publikum Europas getragen. Die Berner können den Verlust von Leonardo Genoni viel besser verkraften. Aber auch sie müssen die Rechnung für seinen Abgang bezahlen. Wer wettet, dass noch vor dem Weihnachtsfest ein ausländischer Torhüter in Bern spielt, hat gute Gewinnchancen. Und kein Schelm, wer sich fragt, wie wohl Kari Jalonen in seiner vierten Saison auf die erste Krise seiner Amtszeit reagieren wird.

Der SCB muss aber noch eine zweite Meister-Rechnung begleichen. Die bedingungslose Ausrichtung auf Erfolg hat Sportchef Alex Chatelain dazu gezwungen, zu überhöhten Preisen die dritte und vierte Linie durch Einkäufe (Sciaroni, Bieber, Grassi) zu bemannen. Der SCB kann eine Erneuerung nicht durch Zuschüsse von einem Mäzen finanzieren wie Lugano oder die ZSC Lions, die beide nächste Saison wieder Titanen sein werden.

Die Gelder müssen in Bern erwirtschaftet werden. Durch die steigenden Löhne der Durchschnittsspieler ist der SCB inzwischen an seine finanziellen Limiten gelangt und hat nicht mehr die Mittel, um bei den grossen Transfers mitzubieten. Deshalb zügelt Leonardo Genoni nach Zug. Deshalb stürmt Grégory Hofmann nächste Saison bei Zug. Deshalb ist Enzo Corvi in Davos geblieben. Deshalb sind Christoph Bertschy und Joël Vermin nach ihrem Nordamerika-Abenteuer nicht nach Bern zurückgekehrt.

Unser Eishockey, unsere Liga wird jünger, dynamischer, kreativer, besser und noch ausgeglichener. Der meisterliche SCB hingegen älter.

Die ausgeprägte Siegermentalität hat dem SCB noch einmal den Titel beschert und wird ihn vor einem Absturz bewahren, wie ihn die ZSC Lions soeben verkraften mussten. Bern ist nicht Zürich. Aber der neue Meister hat keine Steigerungsmöglichkeit mehr. Die Konkurrenten hingegen schon. Unser Eishockey, unsere Liga wird jünger, dynamischer, kreativer, besser und noch ausgeglichener. Der meisterliche SCB hingegen älter.

Nach vier Jahren des Ruhmes mit drei Titeln und drei gewonnenen Qualifikationen wird der SCB als eines der führenden Unternehmen der Berner Unterhaltungsindustrie seinem Publikum von nun an wieder mehr Hollywood bieten.

Wir dürfen uns in der Sporthauptstadt der Schweiz auf beste Unterhaltung freuen. So wie der Mensch nicht vom Brot allein, so lebt ja auch das Publikum nicht nur von Siegen und Meisterfeiern.

Das meint Eismeister Zaugg zum Finalverlierer:

Der SC Bern ist Schweizer Meister 2019

Erklärvideo: Bullys

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    Alle Leser-Kommentare
  • Plantagenbimbo 23.04.2019 07:30
    Highlight Highlight Genoni ist keine Wunderwaffe. Es sind vor allem seine Vorderleute bei Bern/Davos, welche die Drecksarbeit erledigt haben. Darum hatten die Berner gegen Genf so Mühe, weil die Sorley-Truppe im eigenen Slot radikal aufräumte. Ein guter Goalie zeigt sich erst, wenn die Vorderleute sich zu Schade dazu sind, die Drecksarbeit im Slot zu erledigen (siehe EV Zug).
    • Claudio_K 23.04.2019 14:36
      Highlight Highlight Du sprichst mir aus der Seele!!!
  • greenfields 23.04.2019 01:27
    Highlight Highlight Schönen Gruss an alle Blitzer, als ich nach Spiel 2 gegen Zug schrieb, dass am Ostersamstag Pokalübergabe in Bern sei. Und Ihr Journis könnt schreiben was Ihr wollt, Ihr Experten könnt fantasieren von starker, ausgeglichener Liga wie Ihr wollt, der SCB hat in dieser Saison ein Meisterstück abgeliefert wie wohl noch kein Sportclub zuvor. Wenn Ihr es nicht gemerkt habt, mit langweiligem Verwalterhockey die Quali gewonnen, in den Playoffs angeblich kapputt und am Rande vom Ausscheiden, aber komischerweise immer dann noch einen draufgelegt, das war Verar... par excellence, alle reingefallen.
  • BeatBox 22.04.2019 18:18
    Highlight Highlight Ich sehe ein Zug, dass zuerst wieder ein paar so gute Ausländer finden muss. Es ändert auch bei anderen teams einiges. Eine Prognose für nächste Saison zu jetzigen Zeit wird sicher sehr präzise ausfallen ;-)
    • Hallo22 22.04.2019 21:36
      Highlight Highlight Stimme dir grundsätzlich zu. Jedoch habe ich vertrauen in Kläy seine bisherigen Ausländer waren bis auf Sondell (spielte am Anfang als ob er der Hockeygott wäre, dann wurde sein Vertrag vorzeitig verlängert...) und Järvinnen sehr gut. Hier die Bilanz: Bouchard (zu weich für die Playoffs), Repik (zu wenig Spiele für ein Urteil), Immonnen, McIntyre, Klingberg, Roe, Stalberg (Punktegarant. Nicht immer motiviert), Widerström, Everberg und Flynn. Die Bilanz sieht bisher sehr gut aus. Einzig bei Bouchard und Stalberg gab es Minuspunkte. Jedoch lag das jeweilige Scheitern definitiv nicht an ihnen.
  • Socceroo04 22.04.2019 17:54
    Highlight Highlight Frage an all die Fachleute die die Zuger Defensive als „untauglich“ beurteilen. Kann mir einer erklären wie um alles in der Welt es möglich ist, dass der EVZ dieses Saison sowohl in der Quali wie auch in den Playoffs und Trotz Stephan und ca. 20 Spielen mit Aeschlimann in der Quali die zweitbeste Defensive der Liga hatte? Bin gespannt auf konstruktive Erläuterungen.
    • Bort? 22.04.2019 20:54
      Highlight Highlight Du erklärst es dir gleich selbst...ZWEITbeste Defensive. Somit nicht tauglich gegen die (anscheinend in diesem Jahr) Beste zu bestehen.

      Defense wins championships...
    • Socceroo04 22.04.2019 21:51
      Highlight Highlight Ach so, die zweitbeste Defense ist also untauglich. Was ist denn mit allen andern?
      Eigentlich wollte ich was konstruktives lesen ... schade
    • Bort? 22.04.2019 22:58
      Highlight Highlight Das war vielleicht ein wenig drastisch formuliert...

      Aber "für den Titel (dieses Jahr) untauglich" waren sie zumindest, oder?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hallo22 22.04.2019 17:32
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl zwischen Zug und Bern könnte in den nächsten Jahren eine grosse Rivalität heranwachsen.
  • davej 22.04.2019 14:53
    Highlight Highlight Die Liga wird immer ausgeglichener. Genau das ist das Problem. Sollte jedes Spiel ausgeglichen sein, wird jedes kleine Detail entscheidend sein. Das bedeutet, dass jeder kleine entscheid eines Schiedsrichter, denn Unterschied ausmachen kann. Jede 2min Strafe, die keine war, kann entscheidend sein. Somit werden die Schiedsrichter noch mehr Spiele entscheiden, als bisher. Die Null-tolleranz Regel sollte wieder abgeschafft werden. Lasst wieder hartes Eishockey spielen.
  • Jiri Lala 22.04.2019 14:31
    Highlight Highlight Wenn das mit Zug nun so sicher sein soll wie das Amen in der Kirche, beginne ich schon eher zu zweifeln.. so wie bei diesem angeblichen Sweep, der gegen Bern folgen sollte... dermassen unter Druck zu stehen, um einen Titel holen zu müssen.. von mir ausgesehen eher zum Scheitern verurteilt... es fehlen in Zug die wirklich gefestigten Charaktere.. das wird auch Genoni nicht richten..
    • Lümmel 22.04.2019 15:22
      Highlight Highlight Wer hat wo behauptet Zug werde Bern sweepen?
    • Jiri Lala 22.04.2019 16:34
      Highlight Highlight Ganz Zug alle haben von kurzem Prozess gesprochen...
    • Lümmel 22.04.2019 16:56
      Highlight Highlight Es gab bestimmt einige einzelne die keine Ahnung von Hockey haben die sowas behauptet haben. Aber ganz sicher nicht ganz Zug. Und auch ganz sicher nicht die Mehrheit der Zug Fans.
      Hauptsache mal irgendwas behaupten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 22.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Diese Analyse wird wahr werden und zu guter Letzt wird es eine spannende nächste und übernächste usw. Saison geben. Aber erst geniessen wir den schönen Frühling und Sommer 😉
  • Wayne99 22.04.2019 13:34
    Highlight Highlight Ich habe soeben meinen 14. Meistertitel erleben dürfen, und es fägt immer noch. Aber im alter wird mal milder und ich hätte es auch den Zugern gegönnt. Zug ist eine gute Organisation und ein attraktive Gegner.
    Ich bin sicher die werden in den nächsten Jahren den Titel holen. "Wir" sollten nicht "dauernd" Meister werden!
    Die schönsten sind eh die nach einer Durststrecke oder die unverhofften! In diesem Sinn Hopp SCB.
  • Brucho 22.04.2019 12:42
    Highlight Highlight Der EVZ hat mir Diaz einen sehr guten und mit Alatalo ein guten Verteidiger der Rest ist biederer Durchnitt und das wird auch mit einem Genoni dahinter nicht zum Meistertitel reichen.
    Ausserdem ist der EVZ im Sturm stark so lange es der Gegner zu lässt, doch wenn es so richtig darauf an kommt tauchen die EVZ Starsunter und der Beste Stürmer beim EVZ wechselt zum ZSC.
    Der Z wird unglaublich stark zurück kommen. Ab dem ersten Spiel wird der Z beweisen, dass die richtigen Leeren aus der Schmach der letzten Saison gezogen wurden und sogar der unbeliebte Cup ernst genommen wird.
    • Bobo B. 22.04.2019 13:00
      Highlight Highlight Solange der nur die Leeren daraus zieht mache ich mir keine Sorgen...
    • Focke 22.04.2019 14:02
      Highlight Highlight @bruncho: bin da noch etwas kritisch. klar der z eine der besten mannsvhaften, aber eben nur auf dem papier hat. denke nicht dass da so schnell das problem von züri gelöst werden kann... ich befürchte eine kacksaison wie in den letzten zwei jahren und allenfalls einen exploit in den playoffs, aber vom meister sind diese noch weit entfernt.
    • MARC AUREL 22.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das der Z unglaublich stark zurückkommen wird.. in Zürich hat sich nichts geändert! Der Titel vor kurzem war eher Zufall und deckte die Schwächen nur... Zürich wird immer wie mehr wie Lugano ohne Leistungskultur!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rock-n-roll 22.04.2019 12:29
    Highlight Highlight Auf jeden Fall macht es Langnou-Fan KZ sehr gut. Immer schön den EVZ loben und vorzuweg den Druck erhöhen. So muss dann der EVZ erst noch die entscheidenden Spiele gewinnen. Jedes Spiel will erstmal gespielt werden!
  • BamBamCam 22.04.2019 12:11
    Highlight Highlight In Zukunft mal einen neuen Meister zu haben wäre jammerschade. Wir haben uns schon so an den Rhythmus SCB, ZSC, SCB, SCB, ZSC und hin und wieder HCD gewöhnt. Öffnen wir unsere Herzen und spenden den Herren Lüthi und Zahner unser Sackgeld. (Ironie off)
  • egemek 22.04.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich denke, dass der SCB und der ZSC nachwievor die beiden stärksten Kader haben in der Schweiz, daher darf auch davon ausgegangen werden, dass diese beiden Teams um den Titel spielen werden.
    Zug kann den Abstand dahinter evtl. etwas verkleinern, aber wie Genoni in Zug spielen wird wissen wir noch nicht. Wenn die Abwehrspieler die Abpraller nicht kontrollieren können, dann erhält auch Leo viel mehr Tore.
  • Stocki 22.04.2019 11:04
    Highlight Highlight ...und die Tigers, Rappi und CO schauen bei der Lohnsteigerungen wieder mal in die Röhre. Hut ab bei den Verantwortlichen dieser Clubs. Da ist wieder ganze Arbeit gefragt!
  • Goon 22.04.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich denke auch das Zug die Zukunft gehört......leider
    • Staal 22.04.2019 11:17
      Highlight Highlight Ja leider siehe Red Bull München
    • Lümmel 22.04.2019 12:21
      Highlight Highlight Was genau hat RB München damit zu tun?
    • Timmy72 22.04.2019 12:41
      Highlight Highlight Staal, verstehe Deinen Kommentar bezüglich München schon. Aber auch dieses Team ist - nach dem bereits vergeigten CHL Finale gegen Frölunda - gerade drauf und dran, auf den Boden der Realität zurückgeholt zu werden ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Focke 22.04.2019 10:48
    Highlight Highlight auch wenn beim scb veränderungen anstehen, sehe ich beim titan zsc alle warnsignale leuchten! wenn flühler sich nicht verletzt ist darf man hoffen. geering ist kein seger und wird nie einer werden! klein zu ersetzen wird schwierig. noreau wollte der scb nicht mehr und seit dieser saison wissen auch die zürcher wieso. zu allem übel holt nun noch unser sportchef den roe welcher ebenfalls beim evz wegen seines alters und seinen verletzungen nicht mehr erwünscht wird. das housecleaning blieb aus... bleibt zu hoffen das pettersson wieder trifft und ein trainer mit nhlformat die wende bringt...
    • egemek 22.04.2019 12:07
      Highlight Highlight Dass Roe beim EVZ nicht mehr erwünscht war, bezweifle ich doch stark.
      Wie auch immer, jünger wird er nicht und er hatte doch diverse Blessuren in dieser Saison. Daher denke ich nicht, dass er in Zürich stärker sein wird als in Zug. Aber ich persönlich hätte ihn gerne in Zug behalten für eine weitere Saison.
    • Lümmel 22.04.2019 12:28
      Highlight Highlight Ich hätte Roe auch lieber in Zug behalten. Er ist ein Spieler der dem Gegner richtig unter die Haut gehen kann und dazu noch spielerisch stark ist.
      Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen warum er von sich aus zum ZSC wechseln sollte. 🤷‍♂️
    • Focke 22.04.2019 13:43
      Highlight Highlight ich befürchte dass er in züri wie so mancher nicht einschlagen wird... was wohlgemerkt mer an zsc als an roe liegt.

      meiner meinung nach macht zug auf dem transfermarkt einiges besser...

      @lümmel: zürich ist trotz kriese immernoch eine top adresse und die stadt verlockt ebenfalls
    Weitere Antworten anzeigen
  • UrsK 22.04.2019 10:46
    Highlight Highlight Das mit dem Alter hatten wir doch schon mal. Als Plüss, Rüthemann, Gardner, Ritchie, Roche etc. in die Jahre kamen, hatte man den SCB auch schon mal abgeschrieben. Seither sind ein paar Titel dazu gekommen... Zug hat das Potential zum Gotteron dieses Jahrtausends zu werden ;-)
    • Socceroo04 22.04.2019 11:57
      Highlight Highlight Häää? Das Gotteron dieses Jahrtausends ist doch schon Gotteron ...🙀
    • UrsK 22.04.2019 13:41
      Highlight Highlight Siehst Du Gotteron nochmals in der Nähe eines Finals? Just asking...
    • Cadinental 22.04.2019 14:39
      Highlight Highlight Auch als glühender SCB finde ich, dass man Zug nicht mit Gotteron vergleichen darf😉
  • Timmy72 22.04.2019 10:45
    Highlight Highlight Pas mal, Klaus, pas mal. Auch wenn der eine oder andere Punkt gar verwegen klingt, z.B. der zu Corvi. Was Enzo in den Höhen des Landwassertals hält, ist schwer nachzuvollziehen, das Geld allein wird es hoffentlich nicht sein.
    Betreffend der allgemeinen Lage der Hockey-Nation: sind wir doch froh drum, dass die kommenden Jahre spannend und unterhaltsam bleiben werden, auf und neben dem Eisfeld. Eine Situation, wie sie seit Jahren im Fussball vorherrscht, will wirklich niemand.
    Oder Eru's Zusammenfassung im Siegerinterview: Es wird in dieser Liga immer schwieriger, Meister zu werden ... gut so.
    • Staal 22.04.2019 11:16
      Highlight Highlight Bezüglich Corvi: Dem Verein der ihn die Chanche gab NLA zu spielen auch in schwierigen Zeiten beistehen statt dem Geld nachzueifern wie viele andere.
    • Timmy72 22.04.2019 11:47
      Highlight Highlight Staal, wenn dem so ist, dann Chapeau und tip-top. Hoffe, er wird sich mit einem erstarkendem (?) HCD persönlich weiterentwickeln können. Ansonsten fände ich es schade um sein riesiges, ungenutztes Potential - welches durchaus vorhanden ist.
    • Lümmel 22.04.2019 12:32
      Highlight Highlight @Staal: "You dreamer du..."
  • Nelson Muntz 22.04.2019 10:45
    Highlight Highlight Mein Final Tipp: ZSC - EHCB 4:2

    Wenns stimmt, könnt ihr dann nach drn Lottozahlen fragen 😄😉
    • Herren 22.04.2019 17:37
      Highlight Highlight Playouts?
  • «SLAPSHOT» 22.04.2019 10:42
    Highlight Highlight saul miller hat seinen job beim evz nicht fertig gemacht.
    • fandustic 22.04.2019 11:11
      Highlight Highlight Wahrscheinlich schon, nur steht er noch auf der Lohnkiste des SCB😉
    • humpalumpa 22.04.2019 11:15
      Highlight Highlight Better call saul
  • MacB 22.04.2019 10:41
    Highlight Highlight Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, sagt man.
  • Staal 22.04.2019 10:16
    Highlight Highlight Zum Glück hat der SCB kein Mäzen was ihn im Gegensatz zum EVZ und Lausanne sympathisch macht. Biel als Meisterfavorit wohl eher nicht. Eher ein Sammelsurium von Altstars die es noch einmal wissen wollen. Und der EVZ? Hat diese Saison auch gewichtige Abgänge. Kommende Saison will es ZSC wieder allen zeigen. Man kennt es ja.
    Und wer sagt nicht, dass Aeschlimann bald ein neuer grosser HCD Goalie wird und Raffeiner/Wohlwend nicht schon bald wieder ein gutes, hungriges Team haben.
    PS: Corvi ist nun wirklich nicht wegen dem Geld in Davos geblieben. Sonst wäre er bei den Lohntreiber gelandet
  • dizzy 22.04.2019 10:15
    Highlight Highlight ein gutes kader auf dem papier heisst noch lange nicht das man meister wird,siehe zsc,lugano...
    • Gondeli 22.04.2019 12:37
      Highlight Highlight Oder Biel... Ha!
  • MR92 22.04.2019 10:14
    Highlight Highlight Herr Zaugg ich gebe Ihnen recht, dass Zug und Lausanne die Schweizer Eishockeylandkarte etwas durchwirbeln werden, aber beim SCB sehe ich derzeit eine gute Planung.

    Praplan dürfte nächste Saison kommen und C. Gerber, J. Gerber und Fogstad stehen diese Saison wieder junge Spieler im Aufgebot, die ihre Chancen erhalten werden. Und wenn einer regelmässig Eiszeit erhält, ist das ein Ritterschlag von King Kari.

    • MARC AUREL 22.04.2019 11:23
      Highlight Highlight Du meinst Kaiser Jalonen!🏆✌ Zeit Kari richtig zu würdigen! Was wurde gelästert sein Hockey sei altmodisch usw.. 😂 schaut mal was er schon alles erreicht hat als Trainer!!! Ein knallharter Trainer wo nur die Leistung entscheidet wer spielt... und die Jungspunde die sich in Bern durchsetzen und nicht gleich davonlaufen wegen zu wenig Eiszeit werden längerfristig zu Leaders! Wer sich in Nordamerika durchsetzen will muss auch Geduld haben und mit Einsätze im Farmteam rechnen! In Bern läuft es nicht anders!
    • MR92 22.04.2019 18:21
      Highlight Highlight Amen Bruder!

      Heim und Burren sind die Zukunft.

      Und ich hoffe auf weitere Jahre mit unserem Kaiser!
  • patmosi 22.04.2019 09:54
    Highlight Highlight Lieber Chlöisu, als Berner solltest du wissen, dass man den Mutz nie unterschätzen sollte. Der SCB wird mit Bedacht und Ruhe den richtigen Weg gehen. Vielleicht ein paar Jahre nicht Meister werden aber ganz bestimmt wieder zuschlagen. Früher oder später!
    • Wayne99 22.04.2019 13:45
      Highlight Highlight Ich bin schon seit den frühen 70.jahren SCB Fan, und eins habe ich gelernt. Komme was wolle, der nächste Titel kommt bestimmt! Auch wenns wie schon vorgekommen 10 Jahre dauert!
  • Bort? 22.04.2019 09:24
    Highlight Highlight In der Theorie und auf dem Papier klingt das alles in der Tat vielversprechend für Zug.
    Allerdings ist die Praxis jeweils eine andere Geschichte. Mal schauen wie es dann bei Gegenwind aussieht.

    Meiner Ansicht nach könnte man in Zug z.b. Suri noch mehr vermissen als man im Moment annimmt.

    ...und ein Team muss auch vom Charakter her passen. Ohne diese wichtige Eigenschaft wäre Bern wohl gegen Genf ausgeschieden.

    Mit Zug wird bestimmt zu rechnen sein, Lausanne seh ich eher als Lugano 2.0 bis es dem Investor verleidet.

    Es wird sicherlich nicht einfacher Meister zu werden.
    • Hoopsie 22.04.2019 13:03
      Highlight Highlight Bin ich 100% einverstanden! Suri wird sehr sehr fehlen!

      Der EVZ ist und bleibt zu nett für Titel! Genoni kann fast alles retten, aber eben nur fast. Ich meine die Zuger haben selbst einen Morant handzahm umgebogen. Die brauchen mehr Dreck und das bringt Genoni sicher nicht!
    • Hallo22 22.04.2019 14:30
      Highlight Highlight Bei Morant ist das Problem das er nicht mehr richtig reinhauen darf. Sonst wird er lebenslänglich gesperrt. Darum ist er so zahm geworden.
  • Ironiker 22.04.2019 09:06
    Highlight Highlight Zug wird die nächsten paar Jahre das Mass der Dinge sein. Lausanne zumindest solange, bis die Investoren merken, dass im CH-Hockey kein Geld zu verdienen ist.

    Je nach neuem Sportchef wird Lugano wieder etwas aufschliessen können. Und beim ZSC müsste mal so richtig ausgemistet werden.

    Natürlich wird Bern auch die nächsten Jahren vorne dabei sei, aber nicht mehr als DER Favorit. Genau das gleiche sehe ich bei Biel. Unter den Top 5 ja, aber ernsthafter Meisterkandidat?... vielleicht, wenn mal in einer Saison wirklich alles zusammenpasst und der eine oder andere Favorit strauchelt.
    • chara 22.04.2019 09:43
      Highlight Highlight Zum Glück hab ich deinen Username noch gelesen, sonst hät ich eine andere Antwort verfasst😎
    • Cadinental 22.04.2019 14:45
      Highlight Highlight Vielleicht ist Zug nicht Meister geworden, weil schon viele Fans und Fachleute in diesem Jahr Zug zum Mass der Dinge geschrieben haben. Ziemlich selbstbewusst... für eine jämmerliche Pokalgalerie
  • fandustic 22.04.2019 08:45
    Highlight Highlight Genoni wurde bislang überall Meister, daher ist anzunehmen, dass er es in Zug auch wird. Fraglich ist für mich nur: Beim SCB wurde Genoni hervorragend abgedeckt und vor dem Tor wurde kompromisslos aufgeräumt. Es gab selten Schüsse wo Genoni keine Sicht hatte. Wird es bei Zug auch so sein? Stephan kassierte im Final viele Tore mit NULL Sicht, da eben die Verteidiger ihren Job nicht machten. Was macht ein Genoni wenn er nichts sieht?

    Item, Schlegel wird nicht so schlecht aussehen, wie viele meinen...davon bin ich überzeugt.

    Viele Fragen, die Antwort kennt niemand.

    We'll see next season;)
    • klugundweise 22.04.2019 10:32
      Highlight Highlight Doch doch, es gibt einen Kommentator mit Hellseher-Fähigkeiten, Mr. Zaugg.
      Und in einem Jahr fragt ja keiner, ob seine Vorhersagen nicht totaler Hafechäs waren!
    • 123und456 22.04.2019 10:43
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Genoni ist ein sehr guter Goalie der in Bern hinter der besten Verteidigung der Liga gespielt hat.
      Er wird Zug zweifellos besser machen aber ob er alleine die Zuger Defensive auf ein meisterliches Niveau heben kann? Das wage ich zu bezweifeln...
      Und Schlegel darf sich freuen zukünftig die grösstmögliche Unterstützung in der ganzen Liga zu geniessen.
  • Max Dick 22.04.2019 08:44
    Highlight Highlight Wieso wird in Zusammenhang mit Meistertiteln Lugano genannt? Die haben seit 13 Saisons nix mehr geholt. Waren genauso oft in den Playouts wie im Finale in dieser Zeit. Will der Autor nicht gleich von einer Fünferbande sprechen und noch Kloten auflisten?
  • Freilos 22.04.2019 08:41
    Highlight Highlight Der SCB wird auch in Zukunft im Konzert der grossen mitspielen.
  • Landei 22.04.2019 08:36
    Highlight Highlight In der übernächsten Saison wird Philip Wüthrich im Tor des SCB spielen. Dann sind auch Titel wieder möglich!
    • c_meier 22.04.2019 10:27
      Highlight Highlight also ab Saison 2020\21?
      leider werden im Sommer 2020 etwa 10-12 Spielerverträge auslaufen, zudem geht dann Jalonen... ich hoffe man kann Wüthrich mit einen längerfristigen Vertrag binden, sonst ist der in einem Jahr auch weg z. B. in Biel wo Hiller (37 Jahre alt) früher oder später ersetzt werden muss
      der Sommer 2020 kann eine Chance sein, birgt aber auch Gefahren.
      Abschreiben sollte man den scb nie, 2013/14 gings mal 1Saison nicht gut mit Platzierungsrunde aber dann kamen ja der Cuptitel und jetzt 3 Titel in 4 Jahren
    • ben_fliggo 22.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Wer ist Wüthrich? (Ernst gemeinte Frage, bitte um Nachsicht)
    • c_meier 22.04.2019 11:17
      Highlight Highlight scb-junioren-goalie, letzte Saison an Langenthal ausgeliehen und hat langenthal soeben zum nlb-meister gehext
      2019/20 wird er weiter bei Langenthal spielen
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  • Jüre51 22.04.2019 08:19
    Highlight Highlight Gut getroffen Chlöisu, aber vorerst freuen wir uns in der Sporthauptstadt über die beiden Chübel! Ich persönlich werde den SCB auch weiterhin sehen wollen wenn im 4. Block ausschliesslich eigene Nachwuchsleute mit der Einstellung von Bidu Gerber spielen werden!
    • Sünneli31 22.04.2019 14:46
      Highlight Highlight Solange Jalonen am Ruder ist wird es wohl diesen 4. Block leider nicht geben. Darum verreisen viele junge Berner irgendwo hin. Und den Grassi hätte auch ein junger Berner machen können...
  • N. Y. P. 22.04.2019 08:10
    Highlight Highlight Nun denn, der SCB hat schon mal eine solide Basis mit den Einnahmen zwischen den Dritteln.

    Und die Lösung liegt doch auf der Hand, sollte der SCB tatsächlich deutlich ins Hintertreffen geraten.

    Sollte Lüthi einen Mäzen für den grössten Club Europas auftreiben, ja dann wäre der grosse SCB ((wieder) unangefochten die Nummer 1 auf dem Kontinent.

    Nur. Im Moment ist das noch nicht akut. Es reicht, Gewehr bei Fuss zu stehen..

Neue Saumode oder gar kein Problem? Lausanne lässt Zug bei der Ehrung einfach stehen

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