Sport
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Tigers, Julian Schmutz, links, und Tigers Goalie, Ivars Punnenovs , Mitte, kaempfen um den Puck, gegen Rapperswils, Corsin Casutt, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und den Rapperswil-Jona Lakers, am Samstag 2. November 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Der begehrteste Goalie der Liga: Ivars Punnenovs (Mitte). Bild: KEYSTONE

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Die Rolex im Transfer-Juwelierladen: Mehr als eine halbe Million für Ivars Punnenovs?

Die Mannschaft ist wichtiger als der wichtigste Einzelspieler: Die SCL Tigers haben diese Banalität zur Perfektion entwickelt. Und doch sind auch sie von einem Einzelspieler abhängig. Von Ivars Punnenovs.



Fünf Siege in Serie. Fünf Gegentore in fünf Spielen: 1:0 in Fribourg. 3:2 n.P. gegen Biel. 4:1 gegen die Lakers. 3:1 gegen den SCB und 2:1 in Lugano. Die Siege gegen den SCB und in Lugano haben die Emmentaler gar ohne ihren Verteidigungsminister (Andrea Glauser) und ohne ihren offensiven Leitwolf (Chris DiDomenico) erarbeitet.

Wenn je der Beweis erbracht worden ist, dass die Mannschaft wichtiger ist als der wichtigste Einzelspieler – hier ist er. Kommt dazu: Gegen den SCB trafen dreimal die Ausländer. In Lugano zweimal die Schweizer. Auf die Mischung kommt es an.

Chris DiDomenico ist der einzige Spieler, dem Trainer Heinz Ehlers verzeiht, wenn er sich nicht an die taktischen Vorgaben hält. Der Kanadier fehlte gegen den SCB und Lugano (Schulterprellung). Und so gibt es nach den Triumphen über Bern und Lugano eine gewagte These: Wenn der charismatische Kanadier nicht dabei ist, funktioniert das «System Ehlers» besser.

Langnaus Chris DiDomenico jubelt nach seinem Tor zum 2-1, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Montag, 28. Oktober 2019 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Chris DiDomenico geniesst ein hohes Ansehen bei SCL-Trainer Heinz Ehlers. Bild: KEYSTONE

Diese These darf der Trainer schon von Amtes wegen natürlich nicht bestätigen. Aber damit konfrontiert, ist ihm anzusehen, wie wohl ihm eine solche Analyse ganz tief in seiner Hockeyseele tut. Dort, wo es niemand sieht. Um dann diplomatisch zu sagen: «Aber er kann für uns Spiele gewinnen. Seine Energie ist unglaublich wichtig.» Was Heinz Ehlers nicht sagt und niemals sagen wird: Chris DiDomenico kann für Langnau auch Spiele verlieren.

Es ist die Kunst der ganz grossen Trainer, die Balance zwischen taktischem Zwang und spielerischer Freiheit zu finden. Die Nordamerikaner sagen dazu: Es ist, wie einen Schmetterling in der Hand zu halten. Drückt man zu stark, brechen seine Flügel. Drückt man zu wenig stark, flattert der Schmetterling davon.

Tigers Head Coach, Heinz Ehlers, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Freitag 15. November 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Heinz Ehlers beherrscht den Spagat zwischen taktischem Zwang und spielerischer Freiheit. Bild: KEYSTONE

Was Heinz Ehlers als Trainer in Langnau seit seinem Amtsantritt am 3. Oktober 2016 leistet, was er aus diesem beschränkten Potenzial herausholt, ist mehr als das, was Kari Jalonen bisher in Bern mit der Mannschaft des 50 Millionen-Umsatz-Hockeykonzerns erreicht hat. Aber weil Langnau keine Titel holt, hat Heinz Ehlers nicht die Anerkennung, die er verdient.

Einer der folgenreichsten Fehler des 21. Jahrhunderts ist Luganos Verzicht auf Heinz Ehlers. Sein Vertrag lief im Frühjahr 2019 aus. Aber es kam keine Offerte aus Lugano. Die Langnauer konnten ihr Glück kaum fassen und verlängerten im November 2018 rechtzeitig um zwei Jahre bis 2021. Nun hat Langnau soeben mit nahezu perfektem Heinz-Ehlers-Hockey in Lugano 2:1 gewonnen.

So gross die Verdienste des Trainers auch sind – es gibt einen Grundsatz, der auch für Langnaus Hockeywunder und Heinz Ehlers gilt: Der beste Trainer ist verloren, wenn er keinen guten Torhüter hat.

Mag sein, dass eine gut organisierte Defensive dem Goalie hilft. Aber nur ein grosser Torhüter macht eine Verteidigung besser.

In unserer Liga gibt es einige Goalies, die zwei, drei Spiele «auf dem Kopf stehen» und hexen können. Beispielsweise Berns Pascal Caminada. Oder soeben hat Luca Hollenstein Zug zu einem grossen Sieg in Biel verholfen. Aber nur ganz wenige, sind gut genug, um eine Mannschaft durch eine ganze Saison zu tragen.

ZUR AUFSTELLUNG VON IVARS PUNNENOVS IN DER LETTISCHEN NATIONALMANNSCHAFT FUER DREI LAENDERSPIELE, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 6. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Tigers' goaltender Ivars Punnenovs, of Latvia, waits, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, January 2, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ivars Punnenovs – derzeit der beste Torhüter der National League. Bild: KEYSTONE

Langnaus Glück hängt an Ivars Punnenovs. Zurzeit der beste Torhüter der Liga. Ein grosser Goalie. Wie eingangs erwähnt: Fünf Spiele, fünf Gegentore, fünf Siege. Zusammen mit Jonas Hiller führt er die zwei wichtigsten Statistiken an: Ivars Punnenovs hat pro Partie 1,96 Tore kassiert (Hiller: 2,03). Dafür hat Biels Goalie mit 93,37 Prozent die leicht bessere Fangquote (Punnenovs: 93,29 Pozent). Zum Vergleich die Werte von Leonardo Genoni, dem teuersten Schlussmann der Liga: 3,05 Gegentreffer pro Spiel und 88,74 Prozent Fangquote.

Bei Ivars Punnenovs ist es wie bei Heinz Ehlers: Die Konkurrenz hat ihn lange Zeit unterschätzt. Als er mit den Lakers im Frühjahr 2015 absteigt (nach der verlorenen Liga-Qualifikation gegen Langnau) sagt er seinem Agenten, er solle ihm einen Job in der höchsten Liga suchen. Egal wo.

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Die Highlights des Tigers-Sieges in Lugano. Video: YouTube/MySports

Langnaus damaliger Sportchef Jörg Reber (heute Nachwuchschef) reagiert sofort. Und er sorgt auch im März 2018 mit einer vorzeitigen Verlängerung bis 2021 dafür, dass Ivars Punnenovs bis Ende der nächsten Saison in Langnau bleibt.

Torhütersorgen beschäftigen die Sportchefs unter anderem in Genf, in Lugano, in Biel (Jonas Hiller hat ja per Ende Saison seinen Rücktritt angekündigt) und in Bern nach dem gescheiterten «Experiment Schlegel». Ja, sogar ein wenig in Zug (nur darf man das natürlich bei Leonardo Genonis Fünfjahresvertrag nicht einmal denken, geschweige denn sagen).

Langnau hat die wichtigste Position mit Ivars Punnenovs erstklassig besetzt. Das ist neben Trainer Heinz Ehlers der wichtigste Grund, warum die SCL Tigers die Überraschungsmannschaft der Saison sind. Mit guten Chancen, zum zweiten Mal hintereinander die Playoffs zu erreichen.

Die vorzeitige Verlängerung ist im März 2018 gelungen, weil die Langnauer ihr Geld klug investiert haben: Sie offerierten ihrem Goalie eine Prolongation zu finanziellen Konditionen, die zu diesem Zeitpunkt kein anderer Sportchef der Liga bieten mochte: Der lettische Nationalgoalie mit Schweizer Lizenz ist einer von nur zwei Spielern der SCL Tigers, die brutto mehr als 300'000 Franken verdienen.

«Wir sind bereit, im Falle von Ivars an unsere Grenzen zu gehen.»

Ivars Punnenovs ist bisher jedes Jahr besser geworden. Er ist erst 25 und wird noch besser. In zwei Jahren kann er mit Abstand der beste Torhüter der Liga sein.

Langnaus Sportchef Marco Bayer ist sich der zentralen Bedeutung seines letzten Mannes sehr wohl bewusst. Er bestätigt: «Ja, wir möchten mit Ivars vorzeitig verlängern.» Das wird nicht einfach sein. Sein Agent Dani Giger bestätigt das Begehren der Langnauer. Aber er winkt ab: «Ich denke, wir warten noch ab …»

Der kluge Agent weiss: Sein Klient wird nächste Saison der begehrteste Spieler auf dem Transfermarkt sein. Eine mit Diamanten besetzte Rolex im Transfer-Juwelierladen.

Calle Andersson: Bis 2023 in Bern?

Calle Andersson (25), Berns schwedischer Verteidiger mit Schweizer Lizenz, steht vor einer Einigung mit SCB-Sportchef Alex Chatelain: Es geht um eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages um drei Jahre bis 2023. Lediglich ein paar Details sind noch zu regeln. Die ZSC Lions bemühen sich ebenfalls um Calle Andersson.

Marco Bayer gibt nach dieser ersten Absage nicht auf: «Wir sind bereit, im Falle von Ivars an unsere Grenzen zu gehen.» Was er damit meint, aber natürlich nicht sagen darf: Die SCL Tigers sind bereit, Ivars Punnenovs zum bestbezahlten Spieler ihrer Geschichte zu machen und ihm das gleiche Salär zu bieten, das er in Bern, Lugano oder Biel verdienen könnte.

Konkret: die Langnauer sind bereit, zum ersten Mal einem Spieler weit mehr als eine halbe Million Bruttosalär zu bezahlen. Die Rechnung ist einfach: Der Torhüter macht mehr als 50 Prozent einer Mannschaft aus. Also darf der Torhüter 50 Prozent mehr verdienen als der bestverdienende Feldspieler. Captain Pascal Berger wird mit etwas mehr als 300'000 Franken brutto entlohnt (und ist dieses Geld auch wert). Plus 50 Prozent ergibt das Salär, das Ivars Punnenovs in Versuchung bringen wird.

Er wäre jeden Franken eines solchen Salärs wert.

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • De Charly 17.11.2019 20:39
    Highlight Highlight Das ganze hat nur ein kleines Handicap und das sind Punnis Adduktoren. Die Frage ist wer will das Risiko eingehen.
  • Hoefi14 17.11.2019 15:20
    Highlight Highlight Also der Andersson ist keine 800T wert. Zu unkonstant. Fur dieses Gehalt würde ich denn Egli von R‘wil und noch einen anderen Spieler holen. Ob das Experiment mit Schlegel wirklich gescheitert ist, na ja finde ich noch zu früh um das richtig beurteilen zu können. So schlecht war er bis jetzt nicht..
  • Deltahpe 17.11.2019 15:15
    Highlight Highlight Schon speziell wie es KZ immer wieder schaft bei seinen berichten gegen den SCB zu wettern egal um was es geht und um wen einSeitenhieb ist immer dabei gegen Bern
    • Freilos 17.11.2019 16:15
      Highlight Highlight Als nicht Bern Fan empfindet man eine grosse Sympathie gegenüber den Tigerlis und dem SCB...
  • SJ_California 17.11.2019 15:05
    Highlight Highlight „Der Torhüter macht mehr als 50 Prozent einer Mannschaft aus. Also darf der Torhüter 50 Prozent mehr verdienen als der bestverdienende Feldspieler.“

    Was ist denn das für eine Logik?!?

    Würde der erste Satz stimmen, so dürfte der Torhüter 50% des gesamten Lohnbudgets beanspruchen.

    Aber wieso sollte ein Torhüter 50% einer Mannschaft ausmachen? Er ist ja nur einer von sechs auf dem Eis. Und nur einer von über 20 Spielern.
  • hanibal79 17.11.2019 13:54
    Highlight Highlight Und was verdient Harry Pesonen? Heinz Ehlers sagte, in seinen Augen sei Pesonen MVP der Liga.
    Langnau ist abhängig von der Leistung der Ausländer und das macht das ganze so Gefährlich.
    Blick.ch beispielsweise gab diesem Team letztes Jahr wie auch in diesem überhaupt keinen Kredit.
  • BeatBox 17.11.2019 12:34
    Highlight Highlight Ähm, ich finde Ehlers auch, dass Ehlers wahrscheinlich der beste Trainer für Strichkampf-Teams ist.

    Aber mehr als den Titel kann man in der Schweiz nunmal nicht holen und damit zu behaupten Jalonen hole nicht das optimum aus dem SCB ist halt wieder mal frech!

    Das es im Moment nicht läuft und die Spielweise des SCB nicht allen gefällt, heisst nicht, dass Jalonen nicht ein Toptrainer ist. In der vergangenen Saison war der SCB nicht das bestbesetzte Team und trotzdem fand man wieder einen Weg zum Titel!
  • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 17.11.2019 11:00
    Highlight Highlight EISMEISTER ZAUGG: [...] und in Bern nach dem gescheiterten «Experiment Schlegel».

    Ich würde eher von einem gescheiterten «Experiment Chatelain» ausgehen.

    Frühere und erfolgreiche SCB Sportchefs wussten, dass «SCB Meistergoalies» im Kanton Graubünden eingekauft werden. (Tosio und Bührer in Chur und Genoni in Davos.)

    🤑🤯🤑
  • Goldjunge Krater 17.11.2019 09:41
    Highlight Highlight Schreiben neu die Fans und nicht mehr die Journalisten die Berichte?

    „Die Nordamerikaner sagen dazu: Es ist, wie einen Schmetterling in der Hand zu halten. Drückt man zu stark, brechen seine Flügel. Drückt man zu wenig stark, flattert der Schmetterling davon.“

    Das habe ich noch nie einen Nordamerikaner sagen hören..!! 😂😂😂

    Punnenovs sollte nach Biel wechseln. Dort verdient er gut, spielt vorne mit und kommt aus diesem schrecklichen Emmenthal raus.
    • Roaming212 17.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Biel ist also definitiv schrecklicher als das Emmental. Ein schöner See reicht da sicher nicht aus, eine Stadt voller Asozialer. Dann lieber ein Dorf voller Leute die voll hinter dem Klub stehen.
    • Manulu 17.11.2019 22:01
      Highlight Highlight Im Endeffekt wird das Gehalt und die sportlichen Perspektiven entscheiden. Ob bei den Hinterwäldlern oder bei den Assis wird nicht massgebend sein.
    • Bruno Wüthrich 18.11.2019 14:06
      Highlight Highlight @ Goldjunge

      Schreckliches Emmental? Nun ja, das kann man so sehen. Alles liegt im Auge des jeweiligen Betrachters.
      Zu vermuten ist allerdings, dass du weit entfernt bist von jemandem, auf dessen Betrachtung es ankommen könnte. Gerade Langnau im Emmental ist ein Ort mit hoher Lebensqualität. Es ist wirklich sehr schön da. Vor allem Familien mit Kindern sind gut aufgehoben. Die Schulen sind gut und auch Studenten sind innerhalb einer akzeptablen Zeit an der Uni in Bern. Langnau ist etwas "sport-verrückt", aber auch die Kultur kommt nicht zu kurz.
  • egemek 17.11.2019 09:04
    Highlight Highlight Genoni wurde nur geholt, damit er nicht mehr in Bern ist, die eigentliche Nr. 1 ist Hollenstein... 😜

    In Zug ist nicht der Torhüter das Problem sondern die Feldspieler welche denken, dass das schon passt so, schliesslich haben wir ja Genoni...
    • Haokeaanig 17.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Zug kauft nur um die anderen Manschaften zu schwächen.
    • Patrick59 17.11.2019 10:35
      Highlight Highlight Eine interessante Überlegung, so habe ich das noch nie gesehen Gestern hat unser Caminada ein Superspiel abgeliefert, vielleicht sollte er offiziell zur Nr. 1 bestimmt werden. Ich bin kein Freund von 2 "gleichwertigen Goalies. Man hätte bei Bern besser eine Lizenz für einen ausländischen Torwart eingesetzt und Schlegel in Ruhe aufgebaut.
  • Jacques #23 17.11.2019 08:44
    Highlight Highlight Überraschungsteam der Saison?

    Als ob Langnau zu oberst steht? Ganz und gar nicht. Genf, Davos, Bern und Zug überraschen deutlich mehr als Langnau, sogar der Z!

    Der Schillerfalter der Chronisten nimmt sich gar sehr viel Flügel-Freiheit. Und Glaubwürdigkeit nimmt er sich auch. Immer wieder.

    Schablonen Kommentar. Ungenügend.
    • Bruno Wüthrich 18.11.2019 13:51
      Highlight Highlight @ Jacques

      Aus meiner Sicht hast du recht. Die SCL Tigers sind kein Überraschungsteam, sondern stehen nach einem etwas harzigen Start jetzt ungefähr da, wo man sie erwarten durfte.
      Allerdings sind auch die ZSC Lions keine Überraschung. Nach der verkorksten letzten Saison wäre alles andere als eine überzeugende Rehabilitation eine Überraschung gewesen.
      Positiv überraschen Mannschaften wie Servette und der HC Davos. Die negative Überraschung ist bisher der SC Bern. Doch eventuell bringt der Sieg über die ZSC Lions jetzt die Wende zum Besseren.
  • maylander 17.11.2019 08:42
    Highlight Highlight Verteidigung und Goalie müssen aufeinander abgestimmt sein, um wirklich Topleistungen zu erbringen.
    Beim EVZ und Genoni funktioniert es noch nicht so. Jalonens Schablonen kamen wohl Genoni zugute. Mit einem Goalie alle Probleme in der Verteidigung zu lösen funktioniert leider nicht. Vor allem wenn die Feldspieler denken der Goalie wird es schon richten.
    Die Fangstatik ist auch wenig aussagekräftig wenn die Qualität der Schüsse nicht mi einbezogen wird.
    • Staal 17.11.2019 17:42
      Highlight Highlight Mit dem Trainerteam in Zug gewinnst Du vielleicht einen Cupfinal gegen Rappi oder den Kolin Cup aber niemals Titel. Und die Transfergeräusche bereits im Oktober die Kläy veranstaltet sind bestimmt nicht fördernd
  • zeusli 17.11.2019 08:10
    Highlight Highlight Würden die Verantwortlichen mit Schlegel und Caminada korrekt umgehen...
    Torhüter sind ganz besonders und brauchen andere Pflege als Feldspieler. Gute Sportchefs und Trainer wissen das.
    • MARC AUREL 17.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Blablabla, wer wie Bern in den letzten Jahren in eine so ausgeglichene Liga mehrfach Meister wurde hat alles richtig gemacht! Billige Polemik zeusli.. Der Chatlain darf man hinterfragen aber bestimmt nicht Jalonen!
    • zeusli 17.11.2019 15:15
      Highlight Highlight Genau da liegt doch das Problem. Intern muss es doch möglich sein das jeder auch Jalonen hinterfragt werden darf. Ansonsten stagniert das ganze Konstrukt oder wird sogar schlechter. Aus diesem Schlamassel kommt der SCB nur mit richtigem Teamgeist wieder heraus.
  • bullygoal45 17.11.2019 07:24
    Highlight Highlight Auch wenn Punni einer unserer Abstiegsgoali war, habe ich ihn als einer der wenigen, als sehr positiv in Erinnerung.

    In seinen 14 Spielen hatte auch er noch über 90% Fangquote. Bring diese Leistung Mal wenn vorne 20 Bratwürste rumkurven 😉!
  • O.Brady 17.11.2019 07:05
    Highlight Highlight Wenn Andersson wirklich für 800 000 beim SCB verlängert, gebe ich keinen Rappen für diesen Verein mehr aus.
    • fandustic 17.11.2019 09:49
      Highlight Highlight Kann ich mir nicht vorstellen, dass er da wirklich 800‘000 verdienen soll. Aber sehr gut möglich, dass sein Agent den anfragenden Sportchefs die Zahl 800‘000 nannte...ich meine, sagen kann man ja alles und wer weiss, plötzlich ist wirklich jemand gewillt soviel zu bezahlen. Jedenfalls wäre Calle gut beraten sich endlich zu entscheiden. Seine Leistungen sind unterirdisch zurzeit und ein freier Kopf würde ihm gut tun.
    • BeatBox 17.11.2019 12:29
      Highlight Highlight Auf gar keinen Fall wird Calle beim SCB 800k erhalten. Wenn Klaus Zaugg so etwas behauptet ist dies noch lange nicht wahr!

Das Goalie-Drama in Bern – maximales Risiko, beste Unterhaltung und kein Weg zurück

Das grösste selbstverschuldete Torhüter-Drama in der SCB-Geschichte nimmt immer grössere Dimensionen an. Nun versucht SCB-Sportchef Alex Chatelain die Sterne vom NHL-Himmel zu holen.

Im richtigen Leben müssen wir manchmal jahrelang auf die nächste Chance warten. Im Sport gibt es in kürzesten Abständen immer und immer wieder eine neue Gelegenheit. Das ist immerhin eine gute Nachricht für SCB-Sportchef Alex Chatelain.

Sein Goalie-Experiment mit Pascal Caminada und Niklas Schlegel ist offiziell zwar gescheitert. Aber er erhält die Möglichkeit zur Korrektur. Wenn er sie nützt, ist seine Position wieder gefestigt und der SCB stabilisiert. Nützt er sie nicht, muss der Meister …

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