Zug schlägt Biel + Lugano und Zürich sichern Playoff-Ticket + Davos jagt Punkterekord
Biel – Zug 2:3
Der EHC Biel gestaltete das Heimspiel gegen Zug überlegen, scheiterte aber immer wieder am Zuger Goalie Leonardo Genoni (31 Paraden). Am Ende lief alles gegen Biel. Die Seeländer führten bis zur 45. Minute mit 2:1, ehe Nando Eggenberger (45.) und Mike Künzle (54.) Zug noch zum Sieg schossen. Unmittelbar vor dem dritten Gegentor verloren die Bieler Verteidiger Robin Grossmann durch Verletzung. Ausgerechnet Künzle - der ex-Bieler - erzielte das Siegtor. Wegen der Niederlage verbleibt Biel unter dem unteren Strich auf Platz 11, drei Punkte hinter den SCL Tigers.
Biel - Zug 2:3 (1:0, 0:1, 1:2)
6497 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stolc/Stricker, Huguet/Urfer.
Tore: 11. Cajka (Huuhtanen, Hultström) 1:0. 21. (20:32) Bengtsson (Tobias Geisser, Tatar) 1:1. 42. Neuenschwander (Unterzahltor!) 2:1. 45. Eggenberger (Senteler/Powerplaytor) 2:2. 54. Künzle (Tatar) 2:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Andersson; Kubalik.
Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Burren, Grossmann; Stampfli, Blessing; Dionicio; Rajala, Andersson, Hofer; Sylvegard, Haas, Sever; Huuhtanen, Cajka, Neuenschwander; Sablatnig, Christen, Bärtschi; Braillard.
Zug: Genoni; Bengtsson, Tobias Geisser; Riva, Sklenicka; Schlumpf, Stadler; Diaz; Kubalik, Kovar, Hofmann; Künzle, Senteler, Tatar; Lindemann, Leuenberger, Vozenilek; Eggenberger, Wey, Antenen.
Bemerkungen: Biel ohne Kneubuehler, Müller (beide verletzt) und Sallinen (überzähliger Ausländer), Zug ohne Balestra, Guerra, Herzog, Martschini, Wingerli (alle verletzt) und Lilja (überzähliger Ausländer). Biel ab 57:03 ohne Torhüter.
Genf – Bern 4:3 n.V.
Der Schlittschuhclub Bern macht in Bern aus einem 0:2 ein 3:2, verliert am Ende aber 3:4 nach Verlängerung. Vili Saarijärvi erzielte das Siegtor für die Genfer nach 65 Sekunden der Overtime. Alle vier Servette-Tore erzielten finnische Akteure. Der SC Bern verlor nach seiner begeisternden Auswärtsserie (7 Siege in Serie) zum zweiten Mal in Folge wieder auf fremdem Eis.
Genève-Servette - Bern 4:3 (2:1, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.
7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Gerber/Ruprecht, Stalder/Steenstra.
Tore: 8. Puljujärvi (Manninen, Rutta) 1:0. 14. Manninen (Saarijärvi, Granlund/Powerplaytor) 2:0. 16. Ejdsell (Sgarbossa/Unterzahltor!) 2:1. 30. Iakovenko (Scherwey, Müller/Powerplaytor) 2:2. 37. Loeffel (Aaltonen/Powerplaytor) 2:3. 40. (39:30) Puljujärvi (Berni) 3:3. 62. Saarijärvi (Granlund, Manninen) 4:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Ejdsell.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Praplan, Jooris, Vesey; Ignatavicius, Pouliot, Hischier; Miranda, Verboon, Rod; Akeson.
Bern: Reideborn; Loeffel, Kreis; Untersander, Rhyn; Iakovenko, Kindschi; Merelä, Aaltonen, Marchon; Ejdsell, Sgarbossa, Vermin; Schild, Müller, Scherwey; Levin Moser, Ritzmann, Alge.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bozon, Brassard und Richard (alle verletzt), Bern ohne Baumgartner, Füllemann, Graf, Lehmann, Simon Moser, Serkins (alle verletzt), Bemström, Häman Aktell und Lindholm (alle überzählige Ausländer).
Lausanne – Zürich 3:4 n.P.
Die ZSC Lions setzten sich in der Neuauflage der letzten beiden Playoff-Finals in Lausanne mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Die Partie verlief packend: Bis zur 47. Minute führten die ZSC Lions mit 3:0. Dann schafften Ken Jäger, Damien Riat und Inaki Baragano noch den 3:3-Ausgleich. Riat gelang der Anschlusstreffer in der 59. Minute; Baragano glich drei Sekunden vor Schluss aus. Beide Goals erzielte Lausanne ohne Goalie auf dem Eis. Im Penaltyschiessen setzte sich dennoch der ZSC durch, weil die Zürcher drei von vier Penaltys verwerteten.
Lausanne - ZSC Lions 3:4 (0:1, 0:0, 3:2, 0:0) n.P.
9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Hebeisen, Bürgy/Francey.
Tore: 9. Hollenstein (Lehtonen, Andrighetto/Powerplaytor) 0:1. 41. (40:08) Hollenstein (Frödén/Powerplaytor) 0:2. 44. Baltisberger (Lammikko/Powerplaytor) 0:3. 47. Jäger (Heldner) 1:3. 59. (58:22) Riat (Suomela) 2:3 (ohne Torhüter). 60. (59:47) Baragano (Suomela, Jäger) 3:3 (ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Lammikko 0:1, Rochette -; Rohrer 0:2, Jäger -; Hollenstein -, Suomela 1:2; Frödén 1:3, Czarnik -.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 plus 10 Minuten (Lehtonen) gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Rochette; Andrighetto.
Lausanne: Hughes; Heldner, Brännström; Baragano, Niku; Sansonnens, Aurélien Marti; Fiedler; Riat, Rochette, Oksanen; Czarnik, Suomela, Kahun; Schenk, Fuchs, Douay; Prassl, Jäger, Zehnder; Bougro.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Weber, Christian Marti; Trutmann, Lehtonen; Schwendeler; Andrighetto, Sundström, Balcers; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Rohrer, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Schreiber.
Bemerkungen: Lausanne ohne Caggiula (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Bader, Malgin (beide verletzt) und Grant (überzähliger Ausländer). Lausanne von 57:26 bis 58:22 und 58:54 bis 59:47 ohne Torhüter. (sda)
Rapperswil-Jona – Fribourg 2:3
Die Rapperswil-Jona Lakers führten gegen Freiburg 1:0 und 2:1, am Ende ging ihnen aber der Schnauf aus. Ty Rattie (53.) und Patrik Nemeth (59.) schossen die Gäste im Finish zum 3:2-Sieg. Alle vier Duelle in dieser Qualifikation gewann das Auswärtsteam.
Rapperswil-Jona Lakers - Fribourg-Gottéron 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)
5515 Zuschauer. - SR Tscherrig/Arpagaus, Cattaneo/Obwegeser. -
Tore: 18. Rask (Wetter) 1:0. 24. Rattie (Jecker) 1:1. 29. Wetter (Larsson, Rask/Powerplaytor) 2:1. 53. Rattie (Borgström) 2:2. 59. Nemeth 2:3. -
Strafen: je 5mal 2 Minuten. -
PostFinance-Topskorer: Strömwall; Schmid.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Pilut, Maier; Capaul, Larsson; Dufner, Jelovac; Henauer; Strömwall, Rask, Wetter; Hofer, Moy, Lammer; Fritz, Taibel, Jensen; Zangger, Albrecht, Graf.
Fribourg-Gottéron: Galley; Rathgeb, Streule; Glauser, Johnson; Jecker, Nemeth; Seiler; Rattie, Wallmark, Schmid; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, Walser, Marchon; Dorthe, Reber, Rau; Gerber.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Quinn (beide verletzt), Honka und Maillet (beide überzählige Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Berra, Etter, Rod, Sörensen (alle verletzt), De la Rose und Kapla (beide krank). Rapperswil-Jona Lakers ab 59:25 ohne Torhüter. Fribourg-Gottéron von 39:59 bis 40:00 ohne Torhüter.
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
Goals/Assists
Spiele
Strafminuten
-
Er ist
-
Er kann
-
Erwarte
Ambri – Davos 2:5
Der HC Davos feierte beim 5:2 in Ambri-Piotta bereits wieder den achten Sieg hintereinander. Zweimal schon in dieser Serie kam Davos zu Siegesserien mit neun Erfolgen. Der 29-jährige Tino Kessler gelang zum ersten Mal in seiner Karriere ein Hattrick.
Ambri-Piotta - Davos 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)
6765 Zuschauer. - SR Piechaczek/Hungerbühler, Schlegel/Bachelut.
Tore: 7. Kessler (Zadina, Frick) 0:1. 12. De Luca (Joly) 1:1. 31. Ryfors (Egli, Frehner) 1:2. 36. Kessler (Asplund) 1:3. 41. (41:00) Kessler (Zadina, Fora) 1:4. 49. (48:18) Andersson (Fora) 1:5. 50. (49:15) Joly 2:5.
Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Stransky.
Ambri-Piotta: Senn; Heed, Bachmann; Dario Wüthrich, Virtanen; Zgraggen, Zaccheo Dotti; Isacco Dotti; De Luca, Manix Landry, Joly; DiDomenico, Tierney, Formenton; Bürgler, Heim, Zwerger; Grassi, Lukas Landry, Miles Müller; Borradori.
Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Gross; Fora, Barandun; Guebey; Kessler, Asplund, Zadina; Stransky, Nussbaumer, Gredig; Frehner, Ryfors, Tambellini; Knak, Waidacher, Egli; Parrée.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Kostner und Pezzullo (beide verletzt), Davos ohne Corvi, Jung und Lemieux (alle verletzt).
Kloten – Langnau 3:1
Die SCL Tigers punkteten am Freitag ebenfalls nicht. Sie verloren die zweite Direktbegegnung am unteren Strich in Kloten mit 1:3. Axel Simic und Noah Delémont erzielten für Kloten innerhalb von fünf Minuten im Schlussabschnitt die Tore vom 1:1 zum 3:1. Kloten hat zuletzt der Reihe nach Biel (3:2), Bern (2:1 n.V.) und Langnau (3:1) geschlagen. Die Zürcher Oberländer wünschten sich bis zum Ende der Qualifikation noch mehr Duelle mit den Berner Klubs.
Kloten - SCL Tigers 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)
5168 Zuschauer. - SR Lemelin/Borga, Gnemmi/Bichsel.
Tore: 16. Profico (Rafael Meier) 1:0. 38. Allenspach (Malone) 1:1. 43. Simic (Ramel/Powerplaytor) 2:1. 49. Delémont (Simic/Powerplaytor) 3:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Lindroth; Petersson.
Kloten: Waeber; Delémont, Lindroth; Wolf, Klok; Profico, Steiner; Kellenberger; Dario Meyer, Gignac, Weibel; Simic, Leino, Morley; Aberg, Henry, Ramel; Rafael Meier, Diem, Schäppi; Derungs.
SCL Tigers: Robin Meyer; Noah Meier, Riikola; Baltisberger, Mathys; Paschoud, Erni; Lehmann; Julian Schmutz, Björninen, Allenspach; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Rohrbach, Flavio Schmutz, Pesonen; Bachofner, Malone, Salzgeber; Petrini.
Bemerkungen: Kloten ohne Hausheer (verletzt) und Puhakka (überzähliger Ausländer). SCL Tigers ab 57:30 ohne Torhüter. (sda)
Ajoie – Lugano 0:1
Lugano holte in der Ajoie mit minimalstem Aufwand drei Punkte. Connor Carrick erzielte in der 30. Minute den einzigen Treffer der Partie. Carrick hatte am Dienstag bei der Heimniederlage gegen Biel noch zusehen müssen. Ajoie verlor nach seiner Serie mit vier Siegen aus fünf Spielen bereits wieder zum fünften Mal de suite.
Ajoie - Lugano 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)
Pruntrut. - 4235 Zuschauer. - SR Wiegand/Castelli, Humair/Altmann.
Tor: 30. Carrick (Morini, Bertaggia) 0:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ajoie, 1mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Honka; Fazzini.
Ajoie: Keller; Reunanen, Honka; Nussbaumer, Fey; Berthoud, Christe; Thiry; Hazen, Devos, Nättinen; Sopa, Wick, Mottet; Robin, Romanenghi, Pedretti; Cavalleri, Bellemare, Bozon; Schmutz.
Lugano: van Pottelberghe; Aebischer, Dahlström; Alatalo, Jesper Peltonen; Carrick, Brian Zanetti; Togni; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Aleksi Peltonen; Marco Zanetti, Kupari, Sekac; Bertaggia, Morini, Tanner.
Bemerkungen: Ajoie ohne Ciaccio, Cormier, Fischer, Friman, Garessus, Gauthier, Patenaude, Pilet und Turkulainen (alle verletzt), Lugano ohne Schlegel (krank), Canonica, Müller (beide verletzt), Perlini und Valk (beide überzählige Ausländer). Ajoie ab 58:24 ohne Torhüter. (sda)
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