Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die spektakuläre Choreo der 38'512 Geister im St. Jakob-Park. Bild: Keystone

Heusler: «Höchst anständige Matchbesucher»

Die Geister sind alle da – so sieht ihre Choreo bei Basel gegen Valencia aus

Geisterspiel heisst: Wenn die Geister, die sie riefen, den Ruf erhören und in Heerscharen nach Basel strömen – und das Stadion des Schweizer Meisters bis auf den letzten Platz füllen. Die Bilder.



Wenn heute Abend der FC Basel im Hinspiel des Europa-League-Viertelfinals auf Valencia trifft, dann macht er das im Rahmen eines Geisterspiels. Was für eine flotte Geste!

Während beispielsweise YB eine Ladies Night kennt, an der Frauen beim Matchbesuch ein Cüpli geschenkt bekommen, denkt Basel an die Randgruppe der Geister. Sie, die sonst kaum wahrgenommen werden, erhalten ein Spiel nur für sich. Und dann erst noch ein wichtiges, nicht irgendein Freundschaftskick gegen den FC Aesch.

Der FC Basel entschied sich zu diesem Schritt, weil die Geister in der Vergangenheit keinerlei Probleme machten. «2006 führten wir schon einmal zwei Geisterspiele durch», erinnert sich FCB-Präsident Bernhard Heusler, «und dabei flogen weder Gegenstände aufs Feld, noch wurden Fackeln angezündet. Ja, man kann wirklich sagen, Geister sind höchst anständige Matchbesucher.»

Basel Praesident Bernhard Heusler waehrend der Pressekonferenz zum UEFA Salzburg-Urteil vor dem Fussball Cup Halbfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern vom Mittwoch, 26.Maerz 2014, in Basel. Die UEFA hat den FC Basel für die Vorkommnisse beim Rueckspiel der Europa-League-Achtelfinals in Salzburg hart bestraft. Weil die Fans des Schweizer Meisters einen Spiel-Unterbruch provozierten, muss der FCB nun ein Geisterspiel austragen und wurde zusaetzlich mit 130'000 Franken gebuesst. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Präsident Heusler: «Geister sind höchst anständige Matchbesucher.» Bild: Keystone

Geister planen spektakuläre Choreo

Allerdings, wendet Heusler ein, sei die Stimmung eindeutig weniger gut als üblich. «Geister sind in ihrem Wesen eher zurückhaltend. Sie singen und klatschen weniger, freuen sich innerlich aber bestimmt ebenso über ein FCB-Tor wie die Stammbesucher der Muttenzerkurve.»

Gegen Valencia hat der Fanclub «Basel Ghosts» eine Choreo angekündigt, von deren Hauptprobe uns diese spektakulären Bilder zugespielt wurden:

Das leere Stadion vor dem Fussball Cup Halbfinalspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern am Mittwoch, 26. Maerz 2014, im St. Jakobpark-Stadion in Basel. Die UEFA hat den FC Basel für die Vorkommnisse beim Rueckspiel der Europa-League-Achtelfinals in Salzburg hart bestraft. Weil die Fans des Schweizer Meisters einen Spiel-Unterbruch provozierten, muss der FCB nun ein Geisterspiel austragen und wurde zusaetzlich mit 130'000 Franken gebuesst. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Das leere Stadion vor dem Fussball Cup Halbfinalspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern am Mittwoch, 26. Maerz 2014, im St. Jakobpark-Stadion in Basel. Die UEFA hat den FC Basel für die Vorkommnisse beim Rueckspiel der Europa-League-Achtelfinals in Salzburg hart bestraft. Weil die Fans des Schweizer Meisters einen Spiel-Unterbruch provozierten, muss der FCB nun ein Geisterspiel austragen und wurde zusaetzlich mit 130'000 Franken gebuesst. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Das leere Stadion vor dem Fussball Cup Halbfinalspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Luzern am Mittwoch, 26. Maerz 2014, im St. Jakobpark-Stadion in Basel. Die UEFA hat den FC Basel für die Vorkommnisse beim Rueckspiel der Europa-League-Achtelfinals in Salzburg hart bestraft. Weil die Fans des Schweizer Meisters einen Spiel-Unterbruch provozierten, muss der FCB nun ein Geisterspiel austragen und wurde zusaetzlich mit 130'000 Franken gebuesst. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Bilder: Keystone

Geisterspiele – acht Blicke zurück

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel