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FC Basel

Vier Spitzenteams, nur ein Gewinner – GC macht dank Kantersieg bei YB Boden auf Basel gut

Super League, 26. Runde
Lausanne – Luzern 1:0 (0:0)
YB – GC 0:4 (0:0)
FCZ – Basel 0:0 (0:0)
Caio darf gegen die Young Boys zwei Treffer bejubeln.
Caio darf gegen die Young Boys zwei Treffer bejubeln.Bild: KEYSTONE
Super League, 26. Runde

Vier Spitzenteams, nur ein Gewinner – GC macht dank Kantersieg bei YB Boden auf Basel gut

GC und Lausanne sind die Profiteure der Sonntagsspiele. Während der FCZ und Meister Basel im Zürcher Schneegestöber eine Nullnummer abliefern, demontieren die Grasshoppers auswärts YB in einer turbulenten Partie mit 4:0. Lausanne ergaunert sich gegen Luzern in den Schlussminuten einen 1:0-Sieg und holt gegenüber Sion auf.
23.03.2014, 15:4123.03.2014, 20:03
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Zürich – Basel: Nullnummer nach Diskussionen um Rot

Viel Kampf und Krampf statt spielerischer Höhepunkte. Im Letzigrund fallen mehr Schneeflocken als Tore.
Viel Kampf und Krampf statt spielerischer Höhepunkte. Im Letzigrund fallen mehr Schneeflocken als Tore.Bild: Andreas Meier/freshfocus

– Für Diskussionen beim unspektakulären 0:0 sorgte einzig die gelb-rote Karte für den FCZ-Abwehrchef Ivan Kecojevic. Nachdem das Heimteam bereits in der 16. Minute seinen Captain Philipp Koch wegen einer Verletzung verloren hatte, musste es die letzte halbe Stunde sogar in Unterzahl bestreiten.

– In der ersten Hälfte begnügte sich Basel damit, Zürich von der eigenen Zone fernzuhalten. Und als der FCZ nach der Pause im Schneegestöber seinen Output in der Offensive spürbar erhöhte, rückte unverhofft der Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Innerhalb von drei Minuten verwarnte Nikolaj Hänni den Zürcher Abwehrchef Ivan Kecojevic zweimal. Eine überharte Entscheidung.

– Basel rückte trotzdem keinen Zentimeter von seiner minimalistischen Haltung ab. Der strenge Platzverweis erschwerte die Aufgabe der Zürcher zusätzlich. In Unterzahl war der FCZ kaum mehr in de Lage, den Meister vor nennenswerte Probleme zu stellen.

>>>Alle Höhepunkte des Spiels zwischen Zürich und Basel zum Nachlesen im Liveticker

Young Boys – GC: Fulminante zweite Halbzeit, Schiri-Frust bei YB

Jubelnde Hoppers – das vorherrschende Bild während der zweiten Halbzeit im Stade de Suisse.
Jubelnde Hoppers – das vorherrschende Bild während der zweiten Halbzeit im Stade de Suisse.Bild: KEYSTONE

– Sämtliche Tore im Stade de Suisse fielen in der zweiten Halbzeit, welche die Young Boys in Unterzahl antreten mussten. Schiedsrichter Jaccottet hatte in der 42. Minute Reto Steffen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

– Caio (65.) eröffnete das Skore, Dabbur (80.) erhöhte aus klarer Abseitsposition auf 2:0. Und als auch noch Michael Frey mit Gelb-Rot vom Platz musste, sorgten erneut Caio (87.) und Ngamukol (90.). für das klare Schlussresultat.

– GC rückte damit in der Tabelle bis auf drei Punkte zu Leader Basel auf. Für die Young Boys war der Schuldige für die zu hoch ausgefallene Niederlage schnell gefunden. «Wenn man so gegen den Schiedsrichter spielen muss, ist es schwierig», wetterte Trainer Uli Forte im TV-Interview mit «SRF». 

Lausanne – Luzern: Effizientes Lausanne bestraft Luzern

– Die beiden Teams passten sich in der ersten Halbzeit ganz den schlechten Bedingungen an. Bei anfänglichem Hagel und holprigen Rasen tat Luzern zwar mehr fürs Spiel, blieb jedoch bis auf zwei Mikari-Chancen meistens harmlos bis zur Pause.

– Die Lausanner fanden in der zweiten Halbzeit besser in die Partie und sorgten vor allem bei Eckbällen vereinzelt für Torgefahr. In der 60. Minute verfehlte ein Kopfball nur knapp sein Ziel.

– Doch dann die Überraschung: Ante Vukusic köpft nach schöner Vorarbeit von Tafer alleinstehend den Ball zum 1:0 in die Maschen. Die Luzerner werden somit für den schwachen Auftritt bestraft und müssen eine herbe Niederlage in Bezug auf die Spitzenplätze hinnehmen. Lausanne hingegen verkürzt den Rückstand auf Sion auf sechs Punkte. (dux/qae/si)

Zu Beginn war es der Hagel, danach gab es keine Ausreden mehr für die mässigen Leistungen der Mannschaften.
Zu Beginn war es der Hagel, danach gab es keine Ausreden mehr für die mässigen Leistungen der Mannschaften.Bild: Keystone
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