Sport
FC Zürich

Super League: GC verliert gegen Zürich und Winterthur gewinnt

Perfekter Abend für Winti: Der FCW schlägt Lausanne – GC verliert das Zürcher Derby

Winterthur lebt noch. Das Schlusslicht schöpft nach einem 2:1-Heimsieg gegen Lausanne-Sport Hoffnung auf den Ligaerhalt. Da die Grasshoppers das Derby gegen den FCZ 1:2 verlieren, könnte sich der FCW noch spät in die Barrage retten.
09.05.2026, 17:0009.05.2026, 20:21

Winterthur – Lausanne 2:1

Vor knapp einem Monat herrschte auf der Winterthurer Schützenwiese ein Hauch trauriger Melancholie. Zwar tranken die Fans nach dem Match gegen die Grasshoppers gewohnt ihr Bier, der Gerstensaft schmeckte diesmal aber wohl nicht ganz so, da der FC Winterthur an diesem Abend 0:2 gegen die Grasshoppers verloren hatte und nur noch kühnste Optimisten daran geglaubt haben dürften, dass die Zeit des FCW in der Super League nicht schon in Bälde zu Ende gehen wird.

Nun, an diesem Samstagabend dürfte das Bier bei sommerlichen Temperaturen wieder in Strömen geflossen sein, und diesmal auch bestens gemundet haben. Nach dem 2:1-Erfolg des FCW gegen Lausanne-Sport keimt auf den altehrwürdigen Tribünen nämlich wieder ein Fünkchen Hoffnung auf. Da gleichzeitig die Grasshoppers das Derby gegen den FCZ mit 1:2 verlieren, verkürzt das Team von Patrick Rahmen den Abstand auf den rettenden Barrage-Platz auf vier Punkte.

Und wie es der Zufall und der Spielplan-Verantwortliche so will, kommt es am Dienstag im Letzigrund zum Direktduell, das so oder so wegweisend sein wird: entweder, weil der Abstieg der Winterthurer endgültig besiegelt wird, oder weil sie mit einem Sieg gegen die Grasshoppers grösstmögliche Spannung vor der letzten Runde herbeiführen und auf eine Last-Minute-Rettung in die Barrage hoffen.

Nishan Burkart brachte die Winterthurer nach einem langen Ball schon früh in Front, und weil Topskorer Andrin Hunziker auf den Ausgleich von Omar Janneh (56.) schnell eine Antwort parat hatte (66.), halten sich die Winterthurer noch an einem seidenen Faden in der Super League.

Winterthur - Lausanne-Sport 2:1 (1:0)
7200 Zuschauer. - SR Kanagasingam.
Tore: 12. Burkart (Golliard) 1:0. 56. Janneh 1:1. 66. Hunziker (Rohner) 2:1.
Winterthur: Kapino; Rohner (69. Sidler), Lüthi, Kryeziu (77. Arnold), Diaby (60. Smith); Schneider, Zuffi, Kasami (61. Jankewitz); Golliard; Hunziker, Burkart (69. Maluvunu).
Lausanne-Sport: Letica; Bergvall, Mouanga, Ngonzo, Fofana (67. Poaty); Mollet (67. Custodio), Roche, Lekoueiry (46. Diakite); Butler-Oyedeji (81. Bair), Janneh, Ajdini (46. Renovales).
Verwarnungen: 10. Rohner, 14. Zuffi, 17. Lekoueiry, 49. Renovales, 76. Mouanga, 84. Bergvall.

FC Zürich – GC 2:1

Die Grasshoppers hätten mit einem Sieg im Derby für Klarheit sorgen können, doch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Peter Zeidler misslang dem Rekordmeister. Emmanuel Tsimba brachte GC zwar nach einer guten halben Stunde in Führung, in der Nachspielzeit erwies er seiner Mannschaft mit einer Tätlichkeit gegen Lindrit Kamberi allerdings einen Bärendienst. In Überzahl sorgten Alexander Hack und Ilan Sauter für die Wende zugunsten der Stadtzürcher.

Fünf Minuten nach seinem herrlichen Führungstreffer verursachte Sauter einen Elfmeter. Allerdings scheiterte Jonathan Asp Jensen an FCZ-Torhüter Silas Huber. Danach wurden die Hoppers nicht mehr gefährlich und der Zürich kann sich über den Ligaerhalt freuen.

Zürich - Grasshoppers 2:1 (0:1)
18'040 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 35. Tsimba (Jensen) 0:1. 49. Hack (Ivan Cavaleiro) 1:1. 61. Sauter (Tsawa) 2:1.
Zürich: Huber; Hodza (85. Vujevic), Kamberi, Hack, Sauter; Perea (85. Ramic), Tsawa (73. Berisha), Palacio, Ivan Cavaleiro (73. Emmanuel); B. Krasniqi (73. Phaëton); Kény.
Grasshoppers: Hammel; Abels, Ngom, Köhler, Rissi (74. Ullmann); Hassane (85. Beka); S. Krasniqi (74. Lee Young-Jun), Meyer, Abrashi (56. Frey), Jensen (74. Marques); Tsimba.
Bemerkungen: 45. Rote Karte gegen Tsimba (Tätlichkeit). 66. Huber hält Penalty von Jensen.
Verwarnungen: 23. Tsawa, 79. Huber, 87. Marques. (riz/sda)

Die Tabelle

Die Torschützenliste

Top Players list provided by Sofascore
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 36
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Comedian begeistert das Publikum – und das ohne ein Wort zu sagen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
10
Wicky wird wieder als Frick-Nachfolger gehandelt – so steht es um die weiteren Kandidaten
Der FC Luzern sucht einen neuen Trainer. Die Auswahl ist kleiner geworden. Eine Übersicht über den Stand der Dinge.
Seit sechs Wochen ist bekannt, dass Mario Frick den FC Luzern per Ende Saison verlässt. 42 Tage sucht Remo Meyer bereits einen Nachfolger für den Liechtensteiner. Und es gibt wenig Anzeichen aus dem zuständigen Gremium mit dem Sportchef und Laurent Prince, dem Sportdelegierten des Verwaltungsrats, sowie Präsident Michael Sigerist, für eine baldige Bekanntmachung des neuen Trainers. Vielleicht wartet der FCL die nächsten zehn Tage ab. Schliesslich stehen vor dem Saisonende noch die Heimspiele gegen Servette am Samstag und gegen Zürich am Dienstag sowie die Partie in Winterthur am Samstag nächster Woche an.
Zur Story