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FIFA President Gianni Infantino speaks during a news conference in Seoul, South Korea, April 27, 2016.  News1/Park Se-yeon/via REUTERS   ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE. SOUTH KOREA OUT.

FIFA-Präsident Gianni Infantino: Er selbst äussert sich nicht zu den Vorwürfen, die nach Medienberichten zu einer Sperre führen könnten. Die FIFA-Zentrale lässt aber verlauten, dass der Präsident nichts zu befürchten habe. Bild: STRINGER/REUTERS

FIFA hält 90-Tage-Sperre für Gianni Infantino für undenkbar

Rainer Sommerhalder / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Erstmals äussert sich FIFA-Präsident Gianni Infantino zu den Berichten deutscher Medien, wonach am Sitz des Weltfussballverbands in Zürich ein Showdown bevorstehe. «Bild» schrieb, Infantino werde wegen Verstössen gegen FIFA-Richtlinien von der Ethikkommission in Kürze provisorisch für bis zu 90 Tage gesperrt.

Infantino selbst macht sich offensichtlich keine Sorgen um seine präsidiale Zukunft. Er sagte gestern gegenüber der «Schweiz am Sonntag»: «Ich beteilige mich nicht an den haltlosen Spekulationen gewisser Medien. Mein Fokus gilt derzeit der Umsetzung unseres neuen Entwicklungsprogramms. Hier geht es um Fussball, und das ist meine Aufgabe.»

In der FIFA-Zentrale hält man eine provisorische 90-tägige Sperre gegen den Präsidenten wegen Spesenabrechnungen und Flügen im Privatjet ohnehin für undenkbar. Das Reglement der Ethikkommission (Art. 83) sieht diese Massnahme nur bei Dringlichkeit vor. Diese bestehe bei Infantino nicht, da bei der FIFA weder ein Kongress noch Wahlen anstünden. Möglich wäre nur ein ordentliches Verfahren durch die untersuchende Kammer der Ethikkommission. Ein solches wurde bis zum heutigen Tag aber nicht eröffnet.

(trs)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Funny 17.07.2016 05:10
    Highlight Highlight FIFA abschaffen. Ich weiss dass es nicht allen passt, aber macht es wie die NFL, wo alle klubs mitspracherecht haben und über Regeländerung demokratisch abstimmen können. Ausserdem funktioniert bei der NFL auch der der Saary Cap. Und das Draft system wäre aich mal was, was die Ligen ausgewogener machen könnte. Aber silange 60ig jähriger konservative kerle im rat sitzen, kann man das vergessen...
    • SJ_California 17.07.2016 09:26
      Highlight Highlight Nicht nur die NFL, überhaupt das amerikanische System. Ein Draft wäre wirklich interessant, dann könnte vlt einmal ein Team zu Basel aufschliessen und denen etwas Dampf machen... Muss ja nicht Zürich sein 😉

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