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Sepp Blatter tritt nicht vor den US-Senat: «Solange nicht alles abgeklärt ist, werde ich kein Reiserisiko eingehen»



FIFA-Präsident Sepp Blatter verzichtet auf eine für ihn womöglich riskante Reise in die USA. Der Walliser lehnt eine Einladung des US-Senats ab.

Der 79-jährige Blatter war persönlich eingeladen worden, um am Mittwoch im Ausschuss einige Fragen zum Korruptionsskandal zu beantworten. Die FIFA habe aber in seinem Namen abgesagt, bestätigte der Sprecher des Ausschussvorsitzenden, Senator Jerry Moran.

FILE - In this Tuesday, June 23, 2009 file photo FIFA president Sepp Blatter gestures as he speaks at the inaugural 'Football for Hope Forum', during the Confederations Cup soccer tournament, at a hotel in Vanderbijlpark, South Africa. (AP Photo/David Azia, File)

Sepp Blatter geht kein «Reiserisiko» ein. Bild: David Azia/AP/KEYSTONE

Die FIFA und Blatters amerikanischer Anwalt gaben keine Stellungnahme ab. Vor einer Woche hatte der FIFA-Boss, der Anfang Juni nach seiner Wiederwahl seinen Rücktritt angekündigt hatte, in einem Interview mit der deutschen Zeitung «Die Welt» erklärt: «Solange nicht alles abgeklärt ist, werde ich kein Reiserisiko eingehen.» Die amerikanischen Behörden ermitteln im Umfeld der FIFA wegen Korruption, krimineller Misswirtschaft und Geldwäsche. (si)

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