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FIFA testet neue Abseitsregel – das ist dazu bekannt

July 30, 2021, Toronto, on, Canada: A referee for the Canadian Premier League follows the play down the field during a CPL soccer match between York United FC and Forge Hamilton FC, at York Lions Stad ...
In Kanada wird ab dem Wochenende eine neue Abseitsregel getestet.Bild: www.imago-images.de

Nächster Schritt für Abseitsregel-Revolution – FIFA testet diese Neuerung

Die FIFA treibt eine mögliche Revolution der Abseitsregel voran. Mit Beginn der Saison der Canadian Premier League am Samstag startet dort ein Pilotprojekt.
31.03.2026, 21:0031.03.2026, 21:00

Gemäss einer Mitteilung der FIFA wird die bisherige Regel betreffend Abseitsstellung zugunsten der Angreifer geändert. Dies haben die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) genehmigt. Als Teil der Testphase in Kanada wird auch ein Überprüfungssystem von Schiedsrichterentscheiden für Trainer eingeführt.

Der frühere Spitzentrainer Arsène Wenger setzt sich als Leiter der Abteilung für globale Fussballentwicklung bei der FIFA bereits seit sechs Jahren für eine geänderte Abseitsregel ein. Dabei soll ein Spieler nicht im Abseits stehen, solange sich ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Ein Spieler wird lediglich dann in einer Abseitsstellung betrachtet, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke besteht. Dies bezeichnet die FIFA als «Daylight», also «Tageslicht-Abseits». Nach derzeit gültigem Reglement steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner.

So funktioniert die neue Regel.
So funktioniert die neue Regel.Bild: twitter.com

Die neue Abseitsregel soll laut FIFA für mehr Tore sorgen. «Indem wir diese neue Auslegung in einem professionellen Wettbewerb testen, können wir ihre Auswirkungen besser verstehen, unter anderem im Hinblick auf mehr Klarheit und einen flüssigeren Spielverlauf sowie die Förderung des Angriffsspiels», sagte der Franzose Wenger zu den Tests in Kanada.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte sich bereits am Ende des vergangenen Jahres offen für eine mögliche Änderung der Abseitsregel gezeigt. «Wie können wir das Spiel offensiver und attraktiver machen?», fragte Infantino damals. Unter anderem in Italien liefen seit April 2022 bereits Tests, dort in den höchsten zwei Ligen der U18-Meisterschaft.

In der höchsten nationalen Liga Kanadas gibt es keine speziellen Videoschiedsrichter. Stattdessen dürfen die Trainer eine begrenzte Anzahl von Anträgen stellen, Entscheide überprüfen zu lassen. Dies ist bei Toren, Penaltys, Roten Karten und Verwechslungen gestattet. Dazu überreichen die Trainer dem vierten Offiziellen an der Seitenlinie eine Karte. Die strittigen Entscheide werden dann am Monitor angeschaut. Das System soll kein Ersatz für den Video-Assistenten (VAR) sein, sondern den Schiedsrichtern Unterstützung bei kritischen Entscheiden bieten, teilte die FIFA weiter mit. (nih/sda/dpa)

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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Maurmer
31.03.2026 21:38registriert Juni 2021
Ich stelle mir schon vor wie sie dann beim Freistoss dastehen mit einem Bein nach hinten gestreckt…

Und jede Abseitsentscheidung darf der var treffen, weildas nicht mehr so einfach erkennbar ist.

Was hilfreicher wäre: endlich mal absolute Spielzeit wie bei anderen Sportarten, konsequent das Simulieren strafen, konsequent die Regeln für Gelb durchsetzen und eine 10-15 min Zeitstrafe bei Gelb. Da werden auch viel mehr Tore fallen…
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ULupardu
31.03.2026 22:15registriert November 2024
Das ist kompletter Schwachsinn. Das Problem bleibt dasselbe, es wird einfach noch schwieriger zu sehen sein.
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