Sport
Formel 1

Formel 1: Mercedes mit Doppelsieg beim Saisonstart in Melbourne

Mercedes driver George Russell of Britain celebrates after winning the Australian Formula One Grand Prix at Albert Park, in Melbourne, Australia, Sunday, March 8, 2026. (AP Photo/Scott Barbour)
George ...
George Russell freut sich über den Sieg im ersten Saisonrennen.Bild: keystone

Mercedes dominiert Saisonstart in Melbourne – ausgerechnet Piastri mit Mega-Bock

Mercedes feiert beim Auftakt der Formel-1-Saison 2026 in Melbourne einen Doppelerfolg. Der aus der Pole-Position gestartete George Russell siegt im Grand Prix von Australien vor Teamkollege Kimi Antonelli.
08.03.2026, 06:3508.03.2026, 09:45

Dahinter folgten auf den Rängen 3 und 4 Charles Leclerc und Rekordweltmeister Lewis Hamilton in den Ferrari. Der Monegasse und der Engländer hatten das erste Rennen nach der grossen Regelrevolution nach einem starken Beginn zwischenzeitlich sogar angeführt, ab Rennhälfte übernahm Russell jedoch wieder die Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab.

Nach 58 Runden im Albert Park von Melbourne wurde Russell mit knapp drei Sekunden Vorsprung auf seinen von Position 2 gestarteten Teamkollegen Kimi Antonelli als Erster abgewunken. Für den Briten war es in seinem 153. Grand Prix in der Formel 1 der sechste Sieg, der erste in Australien. Mit dem ersten Doppelerfolg seit November 2024 in Las Vegas wurde Mercedes seiner Favoritenrolle gerecht.

Hinter den beiden Autos von Mercedes und Ferrari klaffte eine grosse Lücke. Titelverteidiger Lando Norris musste sich im ersten von 24 Grands Prix dieses Jahres mit Platz 5 begnügen. Sein Rückstand auf den viertplatzierten Hamilton betrug über 35 Sekunden. Der vierfache Weltmeister Max Verstappen im Red Bull wurde nach seinem Unfall im Qualifying und dem Start aus der zweitletzten Reihe Sechster.

Piastris Missgeschick vor dem Start

Für den ersten grossen Aufreger beim Saisonauftakt war schon vor Rennbeginn ausgerechnet Lokalmatador Oscar Piastri besorgt. Der WM-Dritte der Vorsaison krachte auf dem Weg in die Startaufstellung, wo er vor Teamkollege Norris Platz 5 eingenommen hätte, mit seinem McLaren in die Streckenbegrenzung. Das Auto war in der kurzen Zeit bis zum Start nicht mehr zu reparieren. Damit bleibt eine bemerkenswerte Statistik bestehen: Noch nie hat ein Australier beim Grand Prix im eigenen Land einen Podestplatz erreicht.

Eine erfolgreiche Premiere feierte Audi als Werksteam in der Formel 1. Der von Startplatz 10 losgefahrene Gabriel Bortoleto gewann als Neunter zwei WM-Punkte. Für Teamkollege Nico Hülkenberg war das erste Rennen nach der Sauber-Ära ein Reinfall. Der deutsche Routinier musste aufgrund technischer Probleme an seinem Auto auf einen Start verzichten. (sda/con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das sind die Autos der einzelnen Teams in der Formel 1 2026
1 / 13
Das sind die Autos der einzelnen Teams in der Formel 1 2026

McLaren, Fahrer: Lando Norris und Oscar Piastri

quelle: keystone / ali haider
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Formel 1 in Miniatur: Hamburger Wunderland eröffnet Mini-Monaco
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
Das sagt FCB-Trainer Lichtsteiner über das hitzige Wortgefecht mit GC-Captain Abrashi
Stephan Lichtsteiner und Amir Abrashi sind nicht als ruhende Pole bekannt. Ganz überrascht es deshalb nicht, dass der FCB-Trainer und der GC-Captain am Donnerstagabend aneinandergerieten. Abrashi hatte kurz vor Abpfiff für eine Tätlichkeit gegen Basels Koba Koindredi die Rote Karte gesehen. Nachdem dieser ihn geschubst hatte, schlug der 35-jährige Abrashi seinen Gegenspieler wohl auf den Rücken.
Zur Story