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epa07380576 Monegasque Formula One driver Charles Leclerc of Ferrari in action on the second day of the official Formula One pre-season testing at Barcelona-Catalunya circuit in Montmelo, Barcelona, Spain, 19 February 2019.  EPA/ENRIC FONTCUBERTA

Kann Ferrari dank den Neuerungen endlich wieder Mercedes angreifen? Bild: EPA/EFE

Breitere Flügel und ein Zusatzpunkt – das wird in der neuen Formel-1-Saison anders

Tiefgreifende Regeländerungen gibt es zur neuen Formel-1-Saison nicht. Am auffälligsten sind die breiteren Front- und Heckflügel der Autos. Ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen für 2019.



Design

Der Frontflügel (200 statt 180 Zentimeter) ist breiter als in der vergangenen Saison und kommt stark vereinfacht daher. Auch der Heckflügel hat an Höhe (2 Zentimeter) und Breite (10) zugelegt. Die Absicht: Mit den neuen Flügeln soll das Überholen einfacher werden.

Die Formel-1- Boliden der Saison 2019

Reifen

Lieferant Pirelli hat die Gummi-Mischungen von sieben auf fünf reduziert. An den Rennwochenenden werden die drei ausgewählten Modelle bei trockener Strecke jeweils nur noch Soft, Medium und Hard genannt. Die extrem weichen und harten Mischungen «hypersoft» und «superhard» stehen den Teams nicht mehr zur Verfügung.

epa06837158 Pirelli Formula One tyres in the paddock during the 2018 French Formula One Grand Prix at Paul Ricard circuit in Le Castellet, France, 24 June 2018.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Bild: EPA/EPA

Sprit

Die Autos dürfen für die Rennen mit 110 Kilo Sprit betankt werden, das sind fünf mehr als noch 2018. Von dieser Änderung verspricht man sich mehr Vollgas und mehr Spektakel, vor allem gegen Ende der Rennen. Es soll nicht mehr vorkommen, dass Fahrer zu kontrolliertem Fahren gezwungen sind, weil womöglich der Tank vor der Zieldurchfahrt leer sein könnte.

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Das wird alles neu. Video: YouTube/Motorsport-Magazin

Gewicht

Die Fahrer müssen mit ihrer Montur und dem Sitz mindestens 80 Kilo wiegen. Wer das Mindestgewicht nicht erreicht, muss zusätzliche Gewichte am Auto anbringen. Diese dürfen allerdings nicht beliebig an strategisch wichtigen Punkten eingesetzt werden. Der Nachteil, den grössere und damit oft schwerere Fahrer hatten, ist zumindest gemindert. Das Mindestgewicht der Autos wurde von 733 auf 743 Kilo erhöht.

Alfa Romeo driver Antonio Giovinazzi of Italy takes a curve during a Formula One pre-season testing session at the Barcelona Catalunya racetrack in Montmelo, outside Barcelona, Spain, Tuesday, Feb.19, 2019. (AP Photo/Manu Fernandez)

Der neue Alfa Romeo in Aktion. Bild: AP/AP

Zusatzpunkt

Ab dieser Saison ist die schnellste Runde im Rennen einen zusätzlichen WM-Punkt wert. Der Punkt wird sowohl dem Fahrer als auch dem Team gutgeschrieben. Voraussetzung für den Bonuspunkt ist eine Klassierung des Fahrers in den ersten zehn. Den Zusatzpunkt hatte es schon einmal gegeben in der Formel 1, und zwar in den Jahren 1950 bis 1959.

Mercedes driver Lewis Hamilton of Britain steers his car during a Formula One pre-season testing session at the Barcelona Catalunya racetrack in Montmelo, outside Barcelona, Spain, Thursday, Feb.21, 2019. (AP Photo/Joan Monfort)

Lewis Hamilton – wie viele Zusatzpunkte er sich wohl holt? Bild: AP/AP

Zielflagge

Es gibt sie weiterhin, die schwarz-weiss karierte Flagge, die zwischendurch auch einmal von einem Modell oder sonst einem Prominenten geschwenkt wird. Geschwenkt werden soll sie zum Rennende nach wie vor. Das offizielle Ende eines Grand Prix wird nunmehr aber offiziell durch Lichtsignale angezeigt.

epa06855464 Dutch Formula One driver Max Verstappen of Aston Martin Red Bull Racing passes the finish line with checkered flag during the Formula One Grand Prix of Austria at the Red Bull Ring circuit in Spielberg, Austria, 01 July 2018.  EPA/SRDJAN SUKI/POOL

Die Zielflagge wird zwar noch geschwenkt, aber nur noch zu «Show-Zwecken». Bild: EPA/EPA POOL

Das bleibt gleich:

Nach 2016 und 2018 wird die Formel-1-WM auch in diesem Jahr in 21 Rennen entschieden. Mehr waren es nie in einer Saison. Dem Grossen Preis von China am 14. April in Schanghai kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu.

Das dritte Saisonrennen auf dem Shanghai International Circuit wird als 1000. Grand Prix in die Geschichte der Königsklasse des Motorsports eingehen. Die Formel-1-Besitzerin Liberty Media um Chef Chase Carey wird sich nicht lumpen lassen, dieses Jubiläum mit einer gebührenden Feier zu zelebrieren.

Der Formel-1-Kalender 2019:

Bild

bild: twitter/@f1

Mit Neuerungen im Rennkalender halten sich die Erben von Bernie Ecclestone auch in ihrer dritten WM-Saison zurück. So werden heuer dieselben 21 Strecken befahren wie im Jahr zuvor. Erst 2020 wird mit dem Grand Prix von Vietnam auf dem Stadtkurs in Hanoi erstmals seit dem Ende der Ära Ecclestone eine neue Strecke dazukommen. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • malina2 12.03.2019 11:26
    Highlight Highlight Monaco => Kanada => Frankreich 🤦‍♀️
  • Hugeyun 12.03.2019 11:22
    Highlight Highlight Finde ich jetzt eher verwirrend, wenn ein eigentlicher Supersoft-Reifen an Rennwochenende immer als Soft-Reifen bezeichnet wird, während an anderen Rennwochenenden der Soft-Reifen auch wirklich ein Soft-Reifen ist..
    Auch das etwas strategischere Fahren aufgrund der Spritreduktion hatte seinen Reiz.. (gerade in Zeiten von Klimaschutz und so, noch mehr Sprit per Regelwerk zu verbrauchen, ist womöglich nicht das Sinnvollste)
    • jsta 12.03.2019 14:14
      Highlight Highlight Also bei den ganzen Emissionen, welche die F1 mit sich bringt, sind die 100 kg mehr Sprit pro Wochenende wohl zu vernachlässigen.
    • Neruda 12.03.2019 14:44
      Highlight Highlight Also ganz egal was man von der Formel 1 hält, aber wenn schon muss sie ganz abgesetzt werden, wenns um Klimaschutz gehen soll. Alles andere ist Augenwischerei par Excellence. Die Einzige Alternative wäre ein Antriebsumstieg.
    • Zat 12.03.2019 17:11
      Highlight Highlight Neruda, sprichst Du z.B. Elektro-Motoren an? Das gibts schon, die E-Rennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ziasper 12.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Wieso wird der GP von Kanada immer mitten in der europäischen Saison durchgeführt und nicht wenn der ganze Tross eh schon in Amerika (USA, MEX, BRA) verweilt? Würde doch einiges an Reisestrapazen, Emissionen und Geld sparen.
    • Kugel Bär 12.03.2019 13:17
      Highlight Highlight Kanada im Oktober/November? Eventuell mit Schneeketten?
    • NotWhatYouExpect 12.03.2019 15:06
      Highlight Highlight Wenn ich mich recht daran erinnern mag liegt es daran, dass die Teams insgesamt 3x ein "Renn"-Set für weit entfernte Rennen haben.

      Und dadurch wurde Kanada in die mitte der EU Rennen gesetzt damit die Frachten danach weiter Versendet werden um danach Pünktlich am "nächsten" Rennen zu sein.

      Wären zu viele rennen am Schluss nur Extern hätten Sie hier mühe, dass es aufgehen würde.

  • Beggride 12.03.2019 10:41
    Highlight Highlight Mal sehen, wie das mit dem Zusatzpunkt aussehen wird. Wenn 3 Runden vor Schluss alle ausserhalb der Punkte nochmal neue Soft-Reifen abholen und damit erfolgreich sind, dürfte diese Regel wieder dahin sein.
    • Tavares 12.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Der Fahrer muss in den ersten 10 (in den Punkten) klassiert sein, damit es den Zusatzpunkt gibt.

      Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;-)
    • curiosity_killed_the_cat 12.03.2019 10:51
      Highlight Highlight du musst dich aber in den top ten klassieren, um den zusatzpunkt zu bekommen
    • chiffrexy 12.03.2019 10:57
      Highlight Highlight Zuerst aufmerksam den Artikel lesen und anschliessend kommentieren.

      "Voraussetzung für den Bonuspunkt ist eine Klassierung des Fahrers in den ersten zehn."
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 12.03.2019 10:36
    Highlight Highlight Hmm, Monaco - Kanada - Frankreich... wieso wird in Kanada nicht im Herbst gefahren? Kanada -> USA -> Mexiko.
    • Kopold 12.03.2019 12:31
      Highlight Highlight Weil Montreal im Herbst nicht mehr das passende Wetter bietet.
      Sonst käme das hier raus, wäre zwar auch geil..:
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