Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Formel-1-GP von Italien in Monza

1. Charles Leclerc (MON), Ferrari
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes
3. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes

9. Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo

13. Sebastian Vettel (GER), Ferrari

15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo

Bild

Die entscheidende Szene: Leclerc lässt Hamilton in Runde 23 wenig Platz und verhindert so, überholt zu werden. bild: screenshot

Spektakel pur! Leclerc sorgt in Monza für Ferrari-Ekstase – Vettel erlebt Debakel

Charles Leclerc beschert den Ferrari-Fans einen Freudentag. Der Monegasse gewinnt den Grand Prix von Italien vor dem Duo von Mercedes. Das ganze Rennenü über musste er sich gegen die Angriffe von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas wehren.



Die Vorfreude und die Erwartungen der Tifosi in Rot waren gross gewesen. Die am Samstag von Leclerc eroberte Pole-Position nährte ihre Hoffnung zusätzlich, dass es nach neun Jahren und dem Erfolg von Fernando Alonso endlich wieder einmal zu einem Sieg eines ihrer Fahrer reichen könnte.

Leclerc erfüllte den Wunsch. Der Jungspund aus Monte Carlo tat das im grossen Stil; er blieb über die gesamte Distanz ohne grobe Fehler. Dabei war es kein leichter Weg zum zweiten Grand-Prix-Sieg innert acht Tagen. Dafür sorgte lange Zeit Lewis Hamilton, der über vier Fünftel der Distanz den Druck konstant auf den Führenden aufrecht erhielt.

Leclerc vs. Hamilton – Teil 1:

abspielen

Leclerc lässt Hamilton zu wenig Platz, wird dafür aber nur verwarnt. Video: streamable

Leclerc vs. Hamilton – Teil 2:

abspielen

Auch nach einem Leclerc-Verbremser in Runde 36 kommt Hamilton nicht vorbei. Video: streamable

Etwas aufatmen konnte Leclerc erst, als sich der Weltmeister in einer Schikane verbremste, den Notausgang nehmen musste – und so auch noch hinter seinen Stallgefährten Valtteri Bottas zurückfiel. Der Finne seinerseits vermochte wohl den Abstand zu Leclerc zu verkürzen, doch die Chance, den Monegassen zu passieren, bot sich ihm nicht mehr, weil sich auch bei ihm zwei kleine Fehler einschlichen.

Hamiltons Verbremser:

abspielen

Der Brite verbremst sich in Runde 42 und fällt hinter Teamkollege Bottas zurück. Video: streamable

Für Leclercs Teamkollegen Sebastian Vettel war das Rennen nach wenigen Runden gelaufen. Der Deutsche liess einem Dreher gleich den nächsten Fehler folgen. Bei der Rückkehr auf die Strecke touchierte er mit dem Frontflügel den Racing Point mit Lance Stroll, der deshalb ebenfalls von der Piste kreiselte. Vettel seinerseits musste sich eine neue Frontpartie montieren lassen und fiel so an den Schluss des Fahrerfeldes zurück.

Vettels Aussetzer:

abspielen

Vettel dreht sich und zwängt sich dann auf die Strecke zurück. Video: streamable

Zudem wurde er auch von den Stewards für sein Manöver belangt. Auf deren Geheiss musste er noch einmal den Umweg durch die Boxengasse nehmen und dazu vor seinem Standplatz zehn Sekunden innehalten. Am Ende reichte es dem Deutschen noch zu Platz 13.

Das Team Alfa Romeo gewann dank Antonio Giovinazzi zwei WM-Punkte. Der Italiener wurde Neunter und holte damit auch Versäumtes nach. Am vergangenen Sonntag hatte er an identischer Stelle liegend mit einem selbstverschuldeten Unfall die Chance auf sein zweites zählbares Ergebnis in der Formel 1 nach Platz 10 in Österreich auf dumme Weise vergeben.

Kimi Räikkönen dagegen hat ein Wochenende zum Vergessen hinter sich. Unfällen im ersten Training am Freitag und im Qualifying am Samstag folgten ein Getriebe- und Motorwechsel, was den Start aus der Boxengasse zur Folge hatte. Des Ungemachs nicht genug. Der Finne wurde mit der gleichen Strafe belegt wie Vettel, weil er beziehungsweise die Crew bei der Reifenwahl reglementswidrig vorgegangen war. Räikkönen kam so nicht über Platz 15 hinaus. (pre/sda)

«Sauber» nicht mehr in der F1 – die Geschichte des Rennstalls

Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot

Play Icon

Unvergessene Formel-1-Geschichten

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

Link zum Artikel

14.03.1993: J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte – es kommen aber auch nur fünf Fahrer ins Ziel

Link zum Artikel

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

Link zum Artikel

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

Link zum Artikel

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

Link zum Artikel

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

Link zum Artikel

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

Link zum Artikel

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

Link zum Artikel

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Formel-1-Geschichten

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

5
Link zum Artikel

14.03.1993: J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte – es kommen aber auch nur fünf Fahrer ins Ziel

0
Link zum Artikel

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

0
Link zum Artikel

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

0
Link zum Artikel

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

1
Link zum Artikel

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

0
Link zum Artikel

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

0
Link zum Artikel

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

0
Link zum Artikel

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

0
Link zum Artikel

Unvergessene Formel-1-Geschichten

01.05.1994: Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

5
Link zum Artikel

14.03.1993: J.J. Lehto rast im ersten Formel-1-Rennen von Sauber gleich in die Punkte – es kommen aber auch nur fünf Fahrer ins Ziel

0
Link zum Artikel

14.09.2008: Vettel wird im unterlegenen Toro Rosso der jüngste GP-Sieger aller Zeiten – weil sein Team «Eier hatte»

0
Link zum Artikel

01.08.1976: Niki Lauda überlebt die 800 Grad heisse Feuerhölle und kehrt sagenhafte 42 Tage später wie durch ein Wunder zurück

0
Link zum Artikel

02.11.2008: In der Ferrari-Box feiern sie schon Massas Titel – doch Hamilton crasht die Party und wird jüngster Champ aller Zeiten 

1
Link zum Artikel

22.10.1989: Alain Prost schiesst Ayrton Senna ab und wird Weltmeister – der Beginn der grössten Formel-1-Feindschaft aller Zeiten

0
Link zum Artikel

07.04.1968: Teufelskerl Jim Clark stirbt in Hockenheim als Nichtraucher wegen Tabak

0
Link zum Artikel

21.03.1960: Zu Sennas Geburtstag: 17 Fakten über «den Magischen» und wohl besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

0
Link zum Artikel

11.06.1955: Die grösste Katastrophe des Motorsportes beendet auch die goldene Ära der Auto- und Töffrennen in der Schweiz

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerRaucher 08.09.2019 21:23
    Highlight Highlight Bei Vettel ist das Feuer letztes Jahr im Deutschland GP erloschen. Ich hatte nie was gegen ihn auch wenn ich kein Fan war. Er muss jetzt seine Schlüsse ziehen. Will er sich weiter von einem jungen um die Ohren fahren lassen, oder hört er auf. Mich würde nicht überraschen wenn er per Ende Saison aufhört. Er regt sich auch schon seit geraumer Zeit gar nicht mehr über die Resultate auf. Das sagt auch schon viel aus über sein Mindset.
  • Zeit_Genosse 08.09.2019 20:49
    Highlight Highlight Im Ferrari-Stall ändern gerade die Kräfteverhältnisse.
  • AgentNAVI 08.09.2019 20:34
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, was es rechtfertigt dass Vettel, der das Rennen von Stroll "zerstört" hat, und Kimi, der niemandem was getan hat und keinen grossen Vorteil gehabt hat, dieselbe Strafe erhalten?
  • Freilos 08.09.2019 19:21
    Highlight Highlight Ach Vettel... grundsätzlich sehr talentiert, aber viel zu ungeduldig...
    • Froggr 08.09.2019 21:33
      Highlight Highlight Nicht talentiert würde ich eher sagen.
    • Lord_ICO 09.09.2019 00:28
      Highlight Highlight Ach Froggr...Vettel hat damals alle Juniorenstufen dominiert und funktionierte sofort. als er in die F1 kam. Hat ja auch mit Toro Rosso (Minardi) als bisher einziger Fahrer ein Rennen gewonnen. Natürlich ist er ein aussergewöhnlicher/talentierter Fahrer.

      Dieses Jahr hat er das Problem, dass der Ferrari nicht zu seinem Fahrstil passt. Vettel mag Autos mit nervösem Heck überhaupt nicht und auf diesem Niveau muss man dem Auto voll vertrauen. Das fehlt ihm im Moment.
  • Fichtenknick 08.09.2019 18:13
    Highlight Highlight Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich mich über Vettels Misserfolge freue. Die Art, wie Leclerc ihn vorführt, ist grandios.
    • Margherita Turdo 08.09.2019 21:40
      Highlight Highlight Ne bist du nicht sonst wäre ich auch einer freue mich auch drüber uber seine Misserfolge
  • Magnum 08.09.2019 17:57
    Highlight Highlight Unsafe reentry: Der Herr Vettel hat aus dem Canada GP eher nicht die richtigen Lehren gezogen. Vielleicht sollte man ihm mal in aller Deutlichkeit das Regelwerk erklären und das Rumpelstilzchen wenn nötig auch mal ein Rennen aussetzen lassen, damit er zur Besinnung kommt.
    • Bruno Meier (1) 08.09.2019 21:40
      Highlight Highlight Ich bin kein Fan von Vettel, aber das in Canada war gar nichts, da konnte er nichts dafür. Heute jedoch, war es richtig gefährlich, was er vorsätzlich machte.
      Nur wenige können mit so grossem Druck, wie bei Ferrari, umgehen. Vettel gehört scheinbar nicht dazu.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 09.09.2019 10:37
      Highlight Highlight Der unsave reentry in Kanada war ein Witz. Das haben auch mehrere Rennfahrer bestätigt. Dieser hier in Monza war mMn. aber komplett berechtigt.

      Es scheint so, als ob Vettel in den entscheidenden Momenten immer weniger den Kopf ‚bei der Sache‘ hat.

«Das ist ein Desaster» – Ferrari nehmen sich gegenseitig aus dem Rennen

Nach dem Formel-1-Grand-Prix von Brasilien ist weniger der Sieger im Fokus, der Holländer Max Verstappen. Viel mehr gibt das misslungene Überholmanöver von Sebastian Vettel zu reden, bei dem er und Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc beide ausscheiden.

Lange dauert der Grand Prix in Interlagos nicht mehr. Da greift Charles Leclerc fünf Runden vor dem Ende seinen Teamkollegen Sebastian Vettel an. Die beiden Ferrari kämpfen noch um einen Podestplatz. Leclerc kommt vorbei, doch auf der Geraden bei rund 300 km/h setzt Vettel zum Konter an. Eigentlich ist der Deutsche schon vorbei – da kommt es zu einer fatalen Berührung der beiden Autos. Resultat: Beide Ferrari scheiden aus.

Der linke Hinterreifen Vettels berührt den rechten Vorderreifen Leclercs. …

Artikel lesen
Link zum Artikel