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Nächster Formel-1-Krach: Liam Lawson ist laut Sainz «einfach so dumm»

Williams driver Carlos Sainz of Spain attends a media conference ahead of the Formula One Grand Prix at the Spa-Francorchamps racetrack in Spa, Belgium, Thursday, July 24, 2025. (AP Photo/Geert Vanden ...
Sauer: Williams-Pilot Carlos Sainz.Bild: keystone

Nächster Formel-1-Krach: Liam Lawson ist laut Sainz «einfach so dumm»

Beim Rennen in Zandvoort kamen sich Carlos Sainz und Liam Lawson etwas zu nahe. Sainz fand deutliche Worte für seinen Kontrahenten – wurde aber selbst bestraft.
02.09.2025, 04:1302.09.2025, 04:14
Nils Kögler / t-online
Ein Artikel von
t-online

Williams-Pilot Carlos Sainz erlebte beim Grossen Preis der Niederlande einen Sonntag zum Vergessen. Auf dem Kurs in Zandvoort war der Spanier eigentlich in aussichtsreicher Position für Punkte gestartet. Doch bei einem Überholmanöver gegen Racing-Bulls-Pilot Liam Lawson wurde sein Plan arg durchkreuzt.

Sainz setzte aussen zum Überholversuch an, doch auch Lawsons Auto drückte es in der Kurve nach aussen. Es kam zur Berührung. Sainz erlitt einen Schaden am Frontflügel, sein Kontrahent aus Neuseeland einen Reifenschaden. Beide mussten an die Box und fielen weit zurück. Sainz kam am Ende auf Platz 13 und damit ausserhalb der Punkte ins Ziel.

«Einfach immer der gleiche Typ»

Sainz sah die Schuld für den Zusammenstoss bei Lawson und fand deutliche Worte über seinen Kontrahenten: «Er ist einfach so dumm. Oh mein Gott», funkte er an sein Team. «Dieser Typ, es ist einfach immer der gleiche Typ», so Sainz weiter. Damit bezog sich der Williams-Pilot auf eine Historie von harten Manövern und dadurch verursachten Unfällen, die Lawson in seiner recht kurzen Zeit in der Formel 1 bereits angesammelt hat.

epa12275173 Racing Bulls driver Liam Lawson of New Zealand attends a press conference ahead of the Formula One Hungarian Grand Prix at the Hungaroring racetrack in Mogyorod near Budapest, Hungary, 31  ...
Liam Lawson geniesst nicht den besten Ruf in der Formel 1.Bild: keystone

Auch Sky-Experte Ralf Schumacher sah die Schuld eher bei Lawson und erwartete eine Strafe gegen den 23-Jährigen. Doch es kam anders: Die Rennkommissare sahen die Schuld bei Sainz und belegten ihn mit einer Zehn-Sekunden-Strafe sowie zwei Strafpunkten auf seiner Rennlizenz.

Sainz bekommt Strafe

Als Sainz per Funkspruch über die Strafe informiert wurde, konnte er es kaum fassen: «Wer? Wer hat eine Strafe bekommen? Ich? Du machst Witze! Das ist die lächerlichste Entscheidung, die ich in meinem Leben mitbekommen habe!», zeigte er sich entsetzt.

Die Rennkommissare begründeten folgendermassen:

«Das Vorderrad von Auto 55 (Sainz, Anm. d. Red.) war am Scheitelpunkt nicht vor Auto 30 (Lawson, Anm. d. Red.). Auto 55 versuchte, aussen zu bleiben, und es kam zur Kollision. Wir bewerteten, dass Auto 30 Anspruch auf die Kurve hatte und Auto 55 hauptsächlich schuld war.»

Verwendete Quellen:

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