Sport
Formel 1

Sergio Perez spricht über seine Zeit bei Red Bull

FILE - Red Bull driver Sergio Perez (11) waits for the Formula One Miami Grand Prix auto race to begin at the Miami International Autodrome, May 7, 2023, in Miami Gardens, Fla. (AP Photo/Rebecca Black ...
Vier Jahre lang stand Sergio Perez bei Red Bull unter Vertrag.Bild: keystone

«War ein Problem, wenn ich schneller als Max war»: So hart war es für Perez bei Red Bull

Sergio Perez kehrt in der kommenden Saison in die Formel 1 zurück und geht für das neu formierte Team Cadillac an den Start. In einem Podcast sprach der Mexikaner über seine schwierige Zeit bei Red Bull.
09.01.2026, 11:2609.01.2026, 15:40

Nach einem Jahr ohne Cockpit ist Sergio Perez zurück in der Formel 1 und möchte das neue Team Cadillac an die Spitze führen. Vor seiner unfreiwilligen Auszeit fuhr der Mexikaner für vier Saisons bei Red Bull – trotz einiger Erfolge sagt der 35-Jährige im Podcast «Cracks» über die Zeit beim österreichischen Rennstall: «Ich war im besten Team, aber es war kompliziert, weil es der schlimmste Job in der Formel 1 ist, Max' Teamkollege bei Red Bull zu sein.»

FILE- Red Bull driver Max Verstappen of the Netherlands, right, who clocked the fastest time, speaks with Red Bull driver Sergio Perez of Mexico , who clocked the third fastest time during qualificati ...
Perez mit seinem ehemaligen Teamkollegen Max Verstappen.Bild: keystone

Stets stand Perez im Schatten des vierfachen Weltmeisters Max Verstappen. Zwar gewann «Checo» insgesamt fünf Grand Prix als Red-Bull-Fahrer – dies sorgte bei seinem Team aber nicht nur für Begeisterung. «Bei Red Bull war alles immer ein Problem: Wenn ich schneller war als Max, war es ein Problem, weil es ein angespanntes Umfeld schuf. Und wenn ich langsamer war, war es auch ein Problem», erklärte Perez.

Dass sich bei Red Bull hauptsächlich alles um Verstappen drehen werde, wurde Perez schon bei den ersten Gesprächen klargemacht. «Hör zu, wir fahren mit zwei Autos, weil wir mit zwei Autos fahren müssen – aber dieses Projekt wurde für Max ins Leben gerufen», habe man ihm gesagt.

Die Enttäuschung bei Perez war nach der Vertragsauflösung trotzdem riesig. «Aber tief in mir wusste ich, dass es das Beste war, was mir passieren konnte», stellte der Mexikaner klar. Seit seinem Abgang konnte sich kein Fahrer neben Verstappen behaupten.

Racing Bulls driver Isack Hadjar of France walks through the paddock at the Lusail International Circuit ahead of the Qatar Formula One Grand Prix, in Lusail, Qatar, Thursday, Nov. 27, 2025. (AP Photo ...
Isack Hadjar wird zukünftig für Red Bull an den Start gehen.Bild: keystone

Liam Lawson wurde bereits kurz nach dem Saisonstart wieder zum Schwesterteam Racing Bulls geschickt und durch Yuki Tsunoda ersetzt, welcher aber in diesem Jahr kein Cockpit mehr hat. Zukünftig wird der Franzose Isack Hadjar im zweiten Red Bull um die Punkte fahren. Bereits zum siebten Mal erhält Verstappen somit einen neuen Teamkollegen. (riz)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pedro Rodriguez
09.01.2026 13:10registriert November 2018
Er wusste von Anfang an worauf er sich einlässt. Und er hat diese "Qualen" immerhin 4 Jahre ausgehalten. Wir wohl eine schöne Stange Geld verdient haben!
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ELMatador
09.01.2026 12:46registriert Februar 2020
Naja, also Checo ist sicher kein schlechter Fahrer, aber auch keiner, der unter den Grossen auftauchen wird. Ja, er hatte gute Tage, aber insgesamt wurde er von Verstappen mehr als deutlich in die Schranken gewiesen.

Ob er wirklich so gut ist, wie er behauptet, und vom Red Bull-Team zurückgebunden wurde, wird man jetzt mit Andretti (ähm Sorry Cadillac) sehen. Dafür müsste er sich aber deutlich von Bottas abheben.
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