Sport
Formel 1

F1: Verstappen gewinnt zum Abschluss erneut – Alfa Sauber enttäuscht

Red Bull driver Max Verstappen of the Netherlands steers his car after pit service during the Abu Dhabi Formula One Grand Prix race at the Yas Marina Circuit, Abu Dhabi, UAE, Sunday, Nov. 26, 2023. (A ...
Verstappen ist auch zum Saisonabschluss eine Klasse für sich.Bild: keystone

Verstappen gewinnt auch das letzte Rennen der Saison – Alfa Sauber enttäuscht

Der Niederländer Max Verstappen, der seit Langem als Weltmeister feststeht, gewinnt im Red Bull zum Abschluss der Formel-1-Saison den Grossen Preis von Abu Dhabi.
26.11.2023, 15:3826.11.2023, 17:45

Max Verstappen setzt sich vor Charles Leclerc (Ferrari) und George Russell (Mercedes) durch. Einzig nach den Boxenstopps führte Verstappen zwischenzeitlich kurz nicht.

Verstappen kam in Abu Dhabi zum 19. Saisonsieg. Nur 3 der 22 Grands Prix dieser Saison gewann der Weltmeister nicht. Über 1000 Runden lang führte er in dieser Saison. Ausfall? Fehlanzeige! Max Verstappen fuhr sämtliche 1323 Streckenrunden dieser Formel-1-Saison souverän zu Ende. Seine 19 GP-Siege bedeuten absoluten Formel-1-Rekord. Schon letzte Saison hatte Verstappen mit 15 Siegen den Rekord verbessert.

Seit Verstappen vor zwei Jahren in Abu Dhabi in einem verrückten und fragwürdigen WM-Finale in der letzten Runde Lewis Hamilton überholte und erstmals Weltmeister wurde, ist das Wort «Spannung» aus der Formel 1 verschwunden.

Spannend verlief höchstens der Kampf hinter Verstappen und Red Bull um die Plätze. Mercedes verteidigte in der Teamwertung den zweiten Platz hinter Red Bull vor Ferrari.

Enttäuschend verlief auch das letzte Rennen des Alfa-Romeo-Ferrari-Teams aus Hinwil. Der Chinese Zhou Guanyu und der Finne Valtteri Bottas beendeten die Ära «Alfa Romeo» bei Sauber mit den Plätzen 17 (Zhou) und 19 (Bottas). Schon in der Qualifikation vom Samstag hatten Bottas (18.) und Zhou (19.) diese Plätze belegt. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1
1 / 19
Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1
Lewis Hamilton: 7x Weltmeister (2008 im McLaren, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019 und 2020 im Mercedes).
quelle: keystone / mark thompson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Nicht blinzeln, sonst verpasst du’s! McLarens Rekord-Boxenstopp im Video
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Bruno Meier (1)
26.11.2023 16:38registriert Juni 2018
Schade um Ferrari, sie sind wieder die Chaos-Truppe wie in den frühen 90er. Sie haben die beiden Fahrer gar nicht verdient, denn die beiden machen auch noch während sie ein Rennen fahren, mit minimalen Infos, den Job der Strategen und rechnen mehr als der Rest der Truppe.

Sainz in Singapur, wo er Norris bewusst im DRS Fenster hielt und so Hamilton verunmöglichte, diesen zu überholen, was Ferrari den Sieg brachte.

Nun Leclerc, der hat begriffen, wenn er Perez vorbei lässt und selbst nicht mehr als 5 Sek. verliert, gleichzeitig Russell hinter sich hält und der über 5 Sek hat, 1 Runde mehr...
333
Melden
Zum Kommentar
12
Joel Wicki: Vom Bergbauer zum König – und zurück
Er hat den Fleiss und die Bescheidenheit der Bergbauern mit dem Ehrgeiz eines Spitzensportlers kombiniert. Eine königliche Mischung. Aber einer aus dem modernen Sägemehl-Adel ist er nicht geworden und deshalb tritt er zurück. Fast ein wenig so überraschend wie einst Niki Lauda.
Wer dem Innerschweizer Teilverband angehört, muss sein eigenes Ding durchziehen. Ein Zusammenhalt beim Eidgenössischen Fest wie bei den Bernern oder den Nordostschweizern ist bei den vielen unterschiedlichen Mentalitäten zwischen Luzernern und Urnern oder Zugern und Obwaldner nicht möglich. Deshalb gibt es nur einen einzigen echten König aus der Innerschweiz: Joel Wicki. Juristisch gehört auch Harry Knüsel, der König von 1986 zum grössten Teilverband. Aber er wohnte im Kanton Aargau.
Zur Story