Sport
Challenge League

GC kann nach Fan-Ausschreitungen für die Barrage nicht nach Lugano

A security member removes a light smoke flare launched by Grasshopper’s ultras onto the pitch after Lausanne’s players scored the 2:0, during the Swiss Cup semifinal between FC Stade Lausanne-Ouchy, S ...
GC-Anhänger toben während und nach dem Ausscheiden im Cup.Bild: keystone

GC kann nach Fan-Ausschreitungen für die Barrage nicht nach Lugano

Das Scheitern im Cup-Halbfinal hat für den Grasshopper Club auch Folgen für eine allfällige Barrage gegen den Abstieg. Ein «Heimspiel» in Lugano kann sich GC abschminken.
23.04.2026, 13:3323.04.2026, 13:33

Noch kann GC die Barrage verhindern. Aber es ist ein schwieriges Unterfangen, in fünf Runden müssen die Hoppers einen Rückstand von sieben Punkten auf den Stadtrivalen FC Zürich aufholen. Der direkte GC-Abstieg ist ebenfalls noch möglich, allerdings hat Schlusslicht Winterthur acht Punkte Rückstand.

Standings provided by Sofascore

Realistisch ist also die Teilnahme an der Barrage, in der der Zweitletzte der Super League mit dem Zweiten der Challenge League um den letzten freien Platz im Oberhaus kämpft. GC hat dabei das Problem, dass es sein Heimspiel nicht wie üblich im Zürcher Letzigrund austragen kann. Das Spiel ist auf den 23. Mai angesetzt, das Stadion ist dann für ein Konzert der Band Metallica reserviert.

Ein «No» aus dem Tessin

Wohin also? Im vergangenen Jahr durfte GC auf das Gastrecht des FC Lugano zählen und im Tessin spielen. Doch in diesem Jahr ist das Cornaredo keine Option mehr. Wie der «Blick» meldet, hat die Tessiner Kantonspolizei der Stadt Lugano verboten, das Stadion an die Zürcher zu vermieten. Dabei war bereits ein Vertrag unterschrieben. Doch nach den Ausschreitungen von GC-Anhängern beim Aus im Cup-Halbfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy am Samstag zogen die Behörden im Südkanton die Bremse.

Das Verhalten der Fans erschwert dem Rekordmeister die Suche nach einer temporären Heimat. Im vergangenen Jahr gab es weitherum Absagen für GC. Eine Möglichkeit wäre ein Abtausch des Heimrechts. Das Barrage-Hinspiel findet am Mittwoch, 20. Mai statt – an diesem Tag könnten die Grasshoppers im Letzigrund antreten. Für einen Abtausch müsste der Gegner einverstanden sein, es dürfte sich um den FC Vaduz oder den FC Aarau handeln. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Von Hitzfeld bis Messner – alle GC-Trainer seit 1988
1 / 40
Von Hitzfeld bis Messner – alle GC-Trainer seit 1988

36 Trainer hat GC seit 1988 verbraucht – die Liste in chronologischer Reihenfolge.

quelle: www.imago-images.de / spp-jp
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Alisha Lehmann 2.0? – GC-Spielerin verdient mit Instagram mehr Geld
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
71 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
wasps
23.04.2026 13:44registriert Januar 2022
Eine Möglichkeit wäre doch, dass sie freiwillig absteigen.
13115
Melden
Zum Kommentar
avatar
faebu11
23.04.2026 14:15registriert Oktober 2021
Einzig richtige Entscheidung!
10916
Melden
Zum Kommentar
avatar
Blüemlibuur
23.04.2026 14:51registriert September 2020
Ich bin GC Fan und ich kann Lugano verstehen. Haben sie sich selbst eingebrockt.
Am Schluss steigen wir ab weil wir kein Stadion zum spielen finden. Das wäre mal ein trauriger Tiefpunkt der warscheinlich noch nie so eingetreten ist.
935
Melden
Zum Kommentar
71
Ein «Persilschein» für Patrick Fischers Kumpel
Sportdirektor Lars Weibel wird verdächtigt, Mitwisser beim «Impfbschiss» seines Kumpels Patrick Fischer zu sein. Bald wird eine Untersuchung zeigen, dass er vollkommen unschuldig ist. Echt jetzt? Ja, so ist es. Garantiert.
Das Drama «Die verlorene Ehre des Patrick Fischer» hat eine bisher weitgehend übersehene juristische Komponente. Der Verband (SIHF) hat nebst der Administrativuntersuchung von Swiss Sport Integrity auch selbst eine solche in Auftrag gegeben. Potz Donner! Da wird aufgeräumt! Nun wird sich zeigen, ob Sportdirektor Lars Weibel, Kumpel und direkter Vorgesetzter von Patrick Fischer nicht auch vom «Impfbschiss» gewusst hat! Diese Transparenz und Wahrheitsliebe, dieser Wille zur vorbehaltlosen Aufdeckung der Wahrheit ist wahrhaftig vorbildlich. Bravo! Oder doch nicht?
Zur Story