Sport
Fussball

DFB-Pokal: Sportfreunde Lotte werfen Werder Bremen raus

DFB-Pokal, 1. Runde
Sportfreunde Lotte (3.) – Werder Bremen 2:1
1. FC Magdeburg (3.) – Eintracht Frankfurt 4:5 n.P.
Unterhaching (RL) – Mainz 5:7 n.P.
Germania Egestorf/Lanreder (5.) – Hoffenheim 0:6
Hauenstein (5.) – Leverkusen 1:2
Bremer SV (5.) – Darmstadt 0:7
Jahn Regensburg (3.) – Hertha Berlin 4:6 n.P.
Erzgebirge Aue (2.) – Ingolstadt 7:8 n.P.

Die Sportfreunde Lotte sind mit Werder nicht so freundlich und knallen die Bremer aus dem Pokal

Dass Werder Bremen in der 1. Pokal-Runde ausscheidet, ist fast schon die Regel. In den letzten sechs Saisons passierte dies den Norddeutschen vier Mal.
21.08.2016, 18:2022.08.2016, 06:23

Für Werder Bremen ist der DFB-Pokal schon nach dem ersten Einsatz vorbei. Die Norddeutschen scheitern bei den Sportfreunden Lotte mit 1:2. Mathias Rahn brachte das Heimteam schon nach acht Minuten aus dem Hinterhalt in Führung. Nach Zlatko Junuzovics Ausgleich mit dem Pausenpfiff war es Andre Dej, der den vielumjubelten Siegtreffer für Lotte erzielte. Werder erspielte sich nach der Pause keine einzige Torchance mehr. Zudem verlor der Favorit in der Endphase auch noch die Nerven: Routinier Fin Bartels liess sich zu einer Tätlichkeit hinreissen und sah in der 82. Minute Rot.

Frei trifft in Haching

Der Schweizer Nationalspieler Fabian Frei musste mit Mainz in Unterhaching in die Verlängerung. Frei erzielte das Tor zur 2:1-Führung des Favoriten, doch der bayrische Regionallist zeigte Moral und erzwang durch einen Doppelschlag in der 89. und 90. Minute die Zusatzschicht. Im Penaltyschiessen setzte sich Mainz letztlich doch noch durch.

23.06.2016; Montpellier,; Fussball Euro 2016 - Pressekonferenz Schweiz; Fabian Frei (SUI) an der Medienkonferenz. (Piotr Kucza/Expa/freshfocus)
Torschütze für Mainz: Fabian Frei.Bild: Expa

Auch die Spieler von Eintracht Frankfurt mussten Überstunden leisten. Nach 90 Minuten stand es beim 1. FC Magdeburg 1:1 unentschieden. In der Verlängerung fielen keine Tore, aus elf Metern waren die Spieler von Favorit Frankfurt nervenstärker.

Mitchell Weiser rettete Hertha Berlin beim drittklassigen Jahn Regensburg mit einem Treffer in der 83. Minute in die Verlängerung. Erst im Penaltyschiessen setzten sich die Hauptstädter durch. Gar keine Tore fielen 120 Minuten lang in Aue. Ingolstadt behielt im Penaltyschiessen das bessere Ende für sich und kam ebenfalls in Extremis weiter.

Kantersiege für Hoffenheim und Darmstadt

Problemlos weiter kam Hoffenheim beim fünftklassigen Nobody Germania Egestorf/Lanreder. Andrej Kramaric buchte drei Tore beim 6:0-Erfolg. Noch ein Tor mehr erzielte Darmstadt beim 7:0-Sieg beim Bremer SV, wobei Antonio-Mirko Colak drei Treffer gelangen.

Chicharito (39.) und Karim Bellarabi (67.) sorgten für einen 2:1-Sieg Bayer Leverkusens beim SC Hauenstein aus der fünfthöchsten Liga. Admir Mehmedi spielte von Beginn weg im linken Mittelfeld und bereitete das 1:0 vor. (ram)

Hässliche und kuriose Pokale

1 / 38
Die hässlichsten und kuriosesten Pokale im Sport

Loïs Boisson erhält für den Turniersieg beim WTA-Turnier in Hamburg einen Minatur-Schiffscontainer.

quelle: imago/hmb-media / imago images
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trotz Unterzahl in Schlussphase: FCZ kommt in Genf immerhin zu einem Punkt
Der FC Zürich holt sich bei Servette in Unterzahl einen Punkt. Das 1:1 hilft aber vorerst keinem der beiden Teams wirklich weiter.
Die grosse Initialzündung nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte war das Spiel in Genf weder für die Servettien noch für die Zürcher. Der FCZ kann immerhin für sich beanspruchen, den einen Punkt auswärts und trotz einer gut viertelstündiger Unterzahl geholt zu haben. Nachdem Lindrit Kamberi für ein Notbremse-Foul an Florian Ayé vom Platz gestellt worden war, verteidigten die solidarisch kämpfenden Gäste das 1:1 ohne grössere Probleme. In der Nachspielzeit verpasste Umeh Emmanuel sogar den Zürcher Lucky Punch nur knapp.
Zur Story