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Atalanta's Josip Ilicic celebrates after scoring his side's fourth goal during the Champions League round of 16 second leg soccer match between Valencia and Atalanta in Valencia, Spain, Tuesday March 10, 2020. The match is being in an empty stadium because of the coronavirus outbreak. (UEFA via AP)

Mann des Abends in Valencia: Atalanta-Stürmer Josip Ilicic. Bild: AP

Sabitzer macht Mourinho sauer – Atalanta dank vier Ilicic-Toren weiter

Spannung kam in den ersten Rückspielen der Champions-League-Achtelfinals kaum auf. RB Leipzig war gegen Tottenham überlegen und gewann zuhause locker. Sieben Tore fielen in Valencia, wo Atalantas Josip Ilicic die grosse Figur war.



RB Leipzig – Tottenham Hotspur 3:0

Gesamtskore 4:0

Ohne die verletzten Topstars Harry Kane und Heung-min Son stand Tottenham vor der schwierigen Aufgabe, auswärts ein 0:1 aus dem Hinspiel wettzumachen. Noch schwieriger wurde es für Jose Mourinhos Team nach zehn Minuten: Der Österreicher Marcel Sabitzer brachte Leipzig mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern in Führung.

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1:0 Leipzig: Marcel Sabitzer (10.). Video: streamja

Eine verpatzte Abwehraktion von Serge Aurier stand am Ursprung des zweiten Leipziger Treffers. Er unterlief einen hohen Ball, was dem Spanier Angeliño den Raum bot, in die Mitte zu flinken. Dort stand Sabitzer goldrichtig, um mit dem Kopf auf 2:0 zu erhöhen.

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2:0 Leipzig: Marcel Sabitzer (21.). Video: streamja

RB Leipzig hatte Spiel und Gegner bestens im Griff. So war das 3:0 kurz vor dem Ende reine Zugabe. Emil Forsberg traf, nur 27 Sekunden nachdem er für Matchwinner Sabitzer aufs Feld gekommen war.

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3:0 Leipzig: Emil Forsberg (87.). Video: streamja

Leipzig - Tottenham Hotspur 3:0 (2:0)
42'146 Zuschauer. - SR del Cerro (ESP).
Tore: 10. Sabitzer 1:0. 21. Sabitzer 2:0. 87. Forsberg 3:0.
Leipzig: Gulacsi; Klostermann, Upamecano; Halstenberg; Mukiele (55. Adams), Laimer, Sabitzer (87. Forsberg), Angeliño; Nkunku (59. Haidara), Werner; Schick.
Tottenham Hotspur: Lloris; Aurier (91. Walcott), Alderweireld, Tanganga, Sessegnon; Dier, Winks; Lo Celso (80. Fernandes), Alli, Lamela; Moura.
Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz), Konaté, Orban, Kampl und Ampadu (alle verletzt). Tottenham Hotspur ohne Kane, Son, Davies, Bergwijn, Foyth und Sissoko (alle verletzt).

Valencia – Atalanta Bergamo 3:4

Gesamtskore 4:8

epa08284477 A handout image provided by UEFA shows a general view of the UEFA Champions League round of 16 second leg match between Valencia CF and Atalanta BC at Estadio Mestalla in Valencia, Spain, 10 March 2020. The match takes place behind closed doors due to the coronavirus (COVID-19) outbreak.  EPA/UEFA / HO **SHUTTERSTOCK OUT** HANDOUT NO SALES/NO ARCHIVES

Während in Leipzig noch Zuschauer erlaubt waren, fand das Spiel in Valencia ohne sie statt. Bild: EPA

Atalanta hatte sich mit einem 4:1-Heimsieg eine hervorragende Ausgangslage verschafft – und die Italiener sorgten im Rückspiel rasch dafür, dass es aus ihrer Sicht nicht noch unnötig spannend wurde. Josip Ilicic nahm ein Geschenk gerne an und wehrte sich nicht gegen die Erdanziehungskraft, nachdem er von Mouctar Diakhaby getroffen wurde. Den fälligen Foulpenalty versenkte er in der 3. Minute gleich selber.

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0:1 Atalanta: Josip Ilicic (3.). Video: streamja

Oder sollte das Geisterspiel im Mestalla doch noch spannend werden? Kevin Gameiro glich es in der 21. Minute aus.

Kurz vor der Pause standen erneut Diakhaby und Ilicic im Mittelpunkt. Dieses Mal leistete sich Valencias Franzose im Strafraum ein Handspiel, woraufhin Atalantas Slowene zum zweiten Mal an diesem Abend aus elf Metern traf.

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1:2 Atalanta: Josip Ilicic (43.). Video: streamja

Die zweite Halbzeit war noch keine sechs Minuten alt, als auch Gameiro zum Doppeltorschützen wurde. Erneut glich er aus, dieses Mal nach einer Flanke mit dem Kopf.

Ganz kurz flammte danach so etwas wie Hoffnung auf bei den Einheimischen. Ferran Torres erzielte das sehenswerte Führungstor zum 3:2. Doch nur vier Minuten später traf Ilicic – wer sonst? – ein weiteres Mal, dieses Mal aus dem Spiel.

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3:2 Valencia: Ferran Torres (67.). Video: streamja

Die Bergamasken hatten nach dem 3:3 noch nicht genug und besonders einer nicht: Josip Ilicic. Der 32-Jährige, der sein Geld seit einem Jahrzehnt in Italien verdient, schoss – eingesetzt vom Schweizer Nationalspieler Remo Freuler – seinen vierten Treffer. Dabei hatte er sich schon mit dem dritten Tor ins Geschichtsbuch geballert: Er ist nun der älteste Spieler, dem dies in einem Auswärtsspiel der Champions League gelang.

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3:4 Atalanta: Josip Ilicic (82.). Video: streamja

Zuvor war es in dieser Champions-League-Saison bereits den beiden Bayern-Angreifern Robert Lewandowski und Serge Gnabry gelungen, in einer Partie vier Tore zu erzielen. Der letzte Spieler, der dies in der «Königsklasse» für einen italienischen Klub bewerkstelligte, war ein Grosser: Andrei Schewtschenko schoss 2005 für Milan vier Tore gegen Fenerbahce. Der Ukrainer erzielte damals sämtliche Treffer der «Rossoneri» beim 4:0-Auswärtssieg. (ram)

Die Spieler widmen ihren Triumph der Bevölkerung Bergamos, die unter den Folgen des Coronavirus leidet.

Valencia - Atalanta Bergamo 3:4 (1:2)
SR Hategan (ROU).
Tore: 3. Ilicic (Foulpenalty) 0:1. 21. Gameiro 1:1. 43. Ilicic (Handspenalty) 1:2. 51. Gameiro 2:2. 67. Torres 3:2. 71. Ilicic 3:3. 82. Ilicic 3:4.
Valencia: Cillessen; Wass, Coquelin (74. Tscheryschew), Diakhaby (46. Guedes), Gaya; Torres, Parejo, Kondogbia, Soler; Gameiro, Rodrigo (79. Florenzi).
Atalanta Bergamo: Sportiello; Djimsiti, Caldara, Palomino; Hateboer, De Roon, Freuler, Gosens; Pasalic (83. Tameze); Ilicic, Alejandro Gomez (78. Malinowsky).
Bemerkungen: Valencia ohne Gabriel (gesperrt), Gray, Costa, Gomez, Piccini, Mangala und Vallejo (alle verletzt). Bergamo ohne Sutalo und Toloi (beide verletzt). Partie aufgrund des Coronavirus ohne Zuschauer ausgetragen.

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sloping 10.03.2020 23:55
    Highlight Highlight Die Entlassung Pochettinos war die unnötigste Trainerentlassung der gesamten Saison. Tottenham hätte besser im Sommer sämtliche abwanderungswilligen Stars verkauft, welche später für Unruhe sorgten und statt dessen noch mehr Talente verpflichtet. Denn es gibt wenige Trainer weltweit, die Talente besser entwickeln als Pochettino. Nun haben sie mit Mou das grösste Trainer Auslaufmodell, den grössten Schaumschläger überhaupt und wohl bald drei Trainer, die sie bezahlen können...
    • Army Neilstrong 11.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Tottenham hat höhere Absprüche als nur ein Ausbildungsverein zu sein. Im moment haben sie ganz einfach Pech. Wenn Son, Kane etc. fit gewesen wären, wäre die Partie gestern anders ausgegangen.
      Warten wir ab was Mo' im Sommer aus der Mannschaft macht. Er war schon immer ein Trainer, der ganz bestimmte Transfers gebraucht hat, um dann angreifen zu können.

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