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Sportchef Salihamidzic gibt nach Bayern-Dusel im DFB-Pokal denkwürdiges Interview



An dieses Spiel wird man sich in München nicht lange erinnern. 2:1 gewinnen die Bayern im Sechzehntelfinal des DFB-Pokals beim VfL Bochum. Lange blieb der deutsche Rekordmeister dabei hinter den Erwartungen zurück, nur dank viel Dusel und zwei späten Toren durch Serge Gnabry und Thomas Müller konnten die Bayern die Partie noch drehen.

Einen denkwürdigen Auftritt legte nach dem Spiel dafür Bayern-Sportchef Hasan Salihamidzic in der Mixed Zone hin. «Brazzo» versuchte bei «Sport1» erst gar nicht, die schwache Bayern-Leistung zu analysieren, sondern strotzte nur so vor Ironie und Sarkasmus.

Das lustige Interview im Wortlaut:

Herr Salihamidzic, sind Sie erleichtert, frustriert oder böse?
Top Abend. Top. Wir haben die Mannschaft hergespielt. Das war gut.

Ohne Ironie?
Geht nicht. Kann ich heute nicht. Ohne Ironie geht es nicht.

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Das skurrile Interview mit Bayern-Sportchef Salihamidzic. Video: YouTube/SPORT1

Jetzt reden wir wieder über die gleichen Probleme.
Nein, nein, nein. Lass mal. Heute Abend kann man nicht analysieren, das werden wir auch nicht tun. Das ist einfach – schnell abhaken und ich bin froh, dass wir wieder nach München fahren.

Ist es damit getan, dass man es nicht analysiert?
Ach, komm, bitte.

Aber man muss es ja analysieren.
Nein, geht nicht. Wir haben ein Riesenspiel gemacht.

Man kann es ja mal versuchen: Die 80 Minuten – woran liegt denn so was gegen einen Zweitligisten?
Nee, lass mal. Zehn Minuten waren gut, wir haben Druck gemacht und haben zwei Tore geschossen. Damit muss es auch erledigt sein. Jetzt konzentrieren wir uns auf Frankfurt.

Leon Goretzka hat eben gesagt, man hätte das Gefühl, dass die Freude, der Spass darauf, hier rauszugehen, in einem geilen Stadion einen geilen Pokalabend zu spielen, nicht so spürbar war in der Mannschaft. Das muss ja schon zu denken geben.
Ja. Es ist die Freude, jetzt wieder in den Bus zu steigen und in der nächsten Runde zu sein.

Wie kann man Sie denn heute noch locken?
Ich bin einfach aus Freundlichkeit rausgekommen. Und jetzt könnt ihr mich auch wieder nach Hause gehen lassen. Okay?

Nein, Herr Salihamidzic. Zwei Minuten noch.
Ja!

Was muss denn in Frankfurt besser werden?
Wir werden am Freitag nach Frankfurt reisen und werden uns für das Spiel vorbereiten, werden versuchen – ach, komm, bitte. Also, das … (lacht)

Wenn wir Sie schon mal hier haben, wir müssen ja …
Ja, ich bin da, aber einfach nur, um da zu sein. Weil das war einfach ein Spiel, das wir schnell abhaken müssen, aber Gott sei Dank gibt es erneut ein Spiel in vier Tagen. (pre)

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