Crystal Palace gewinnt die Conference League – Glasner mit Happy End
Die erste nennenswerte Torchance der Engländer war sogleich die entscheidende Aktion der lange zähen Partie zwischen dem 15. der Premier League und dem 9. der spanischen Meisterschaft, die beide ihren ersten internationalen Titel anpeilten. Jean-Philippe Mateta war in der 51. Minute bei einem Abpraller zur Stelle, als Vallecanos Torhüter Augusto Batalla einen strammen Weitschuss von Adam Wharton ungenügend parierte. Weitere Treffer sahen die knapp 40'000 Zuschauer im Leipziger Stadion nicht.
Für Oliver Glasner war es das erhoffte Happy End. Der Abgang des 51-jährigen Österreichers, der 2022 mit Eintracht Frankfurt die Europa League gewonnen hatte und Crystal Palace im ersten seiner zwei Jahre zum Gewinn des FA-Cups führte, stand schon seit geraumer Zeit fest.
Der Triumph des Premier-League-Klubs aus London war verdient. Zu lange war Rayo Vallecano auf eine stabile Defensive bedacht und agierte entsprechend passiv. Erst das Gegentor zwang die Madrilenen zu einer offensiveren Spielweise. Richtig gefährlich wurden sie gleichwohl nicht.
Vielmehr hätte Crystal Palace, bei dem der ehemalige Lausanner Evann Guessand in der Schlussphase eingewechselt wurde, zeitnah den zweiten Treffer erzielen können. Unter anderem prallte ein Freistoss von Yeremi Pino via Doppelpfosten wieder nach vorne (56.).
Crystal Palace ist im fünften Jahr des Wettbewerbs der dritte englische Sieger. Im Vorjahr hatte Chelsea triumphiert, 2023 West Ham. Für Crystal Palace ist es der erste internationale Titel in der 121-jährigen Vereinshistorie.
Crystal Palace - Rayo Vallecano 1:0
Leipzig. 39'176 Zuschauer. SR Mariani (ITA).
Tor: 51. Mateta 1:0.
Crystal Palace: Henderson; Riad, Lacroix, Canvot; Muñoz, Wharton, Kamada, Mitchell; Sarr, Mateta (76. Larsen), Pino (80. Guessand).
Rayo Vallecano: Batalla; Ratiu, Ciss, Lejeune, Chavarria; Lopez (63. Diaz), Valentin (62. Mendy); De Frutos (70. Camello), Palazon (77. Akhomach), Garcia (70. Pacha); Alemão.
Verwarnungen: 20. Ciss, 23. Palazon, 42. Wharton, 48. Lopez, 62. Garcia, 74. Pino, 82. Riad, 85. Mendy, 92. Pacha. (car/sda)
- Belinda Bencic: «Wahrscheinlich hätte ich lieber Eishockey spielen sollen»
- Itten hat es auf den letzten Drücker zur WM geschafft – aber seine Zukunft ist unklar
- 5 Gründe, warum Schweden endlich besiegt wird – und worauf die Hockey-Nati achten muss
- Letzter Sieg vor 13 Jahren – so schlecht ist die Schweizer Bilanz gegen Schweden
