Sport
Fussball

Nach Attacke gegen den Schiedsrichter: Acht Spielsperren für FCL-Stürmer Dario Lezcano

Nach Attacke gegen den Schiedsrichter: Acht Spielsperren für FCL-Stürmer Dario Lezcano

Dario Lezcano ist von der Disziplinarkommission der Swiss Football League für acht Spiele gesperrt worden. Der Stürmer des FC Luzern hat davon bereits zwei verbüsst. Am 8. November gegen den FC Sion ist der Topskorer der Liga wieder spielberechtigt.
24.09.2015, 14:4024.09.2015, 15:57

Lezcano war im Super-League-Spiel vom 13. September gegen die Grasshoppers in der 88. Minute von Schiedsrichter Fedayi San wegen Reklamierens und einer Unsportlichkeit mit der Gelb-roten Karte des Feldes verwiesen worden. Im Anschluss versetzte der Paraguayer dem Unparteiischen einen leichten Kopfstoss und schubste in gegen die Brust.

Animiertes GIFGIF abspielen
gif: watson/srf

Die Disziplinarkommission taxiert Lezcanos Handlungen als inakzeptabel und den Kopfstoss als Tätlichkeit gegen den Referee. «Der Respekt gegenüber dem Schiedsrichter ist ein fundamentales Element des Spieles. Eine Tätlichkeit gegenüber einem Schiedsrichter ist somit ungleich höher zu sanktionieren als eine Tätlichkeit gegenüber einem Mitspieler», begründete die Disziplinarkommission das Strafmass.

Das Urteil kann innert fünf Tage beim Rekursgericht angefochten werden. Eine aufschiebende Wirkung gibt es im Fall eines Rekurses nicht. (si/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Formschwächstes Team und keine Leader – momentan passt bei Zürich nichts zusammen
Chancenlos verliert der FC Zürich gegen YB und steckt nicht zum ersten Mal in dieser Saison in einer Krise. Eine Besserung ist nicht in Sicht und während die Championship Group in weite Ferne rückt, kommen die Abstiegsplätze langsam aber sicher näher.
Der Europacup sei das Ziel, erklärte Ancillo Canepa vor eineinhalb Wochen an einer Medienkonferenz, stellte aber auch gleich klar: «Schwierig ist es so oder so, jeder schlägt dieses Jahr in dieser Liga jeden.» Aktuell wird besonders der FC Zürich von fast jedem geschlagen und ist seit sechs Spielen sieglos.
Zur Story