«Eines der brutalsten Fouls»: Dennoch blieb diese Aktion von Rüdiger ungestraft
Zum zweiten Mal nacheinander verliert Real Madrid in der spanischen Meisterschaft. Nach einem enttäuschenden Auftritt verlieren die Königlichen mit 0:1 im heimischen Bernabéu gegen Getafe. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Martin Satriano in der 39. Minute. Die Aktion, die für die grössten Diskussionen sorgte, geschah allerdings eine knappe Viertelstunde zuvor.
Real-Verteidiger Antonio Rüdiger fiel nach einem harten Kampf um den Ball mit dem Knie voll auf den am Boden liegenden Diego Rico und traf ihn mit voller Wucht am Kopf. Der Spanier blieb danach auf dem Platz liegen, aber die Partie lief weiter. Erst nach einigen Sekunden unterbrach der Schiedsrichter Alejandro Muniz die Partie.
Antonio Rüdiger is such a dirty player and I wonder how he always goes unpunished. What’s the purpose of VAR when they can’t check this?
— WelBeast (@WelBeast) March 2, 2026
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Die Spieler von Getafe forderten deutlich eine Rote Karte, aber der Unparteiische blieb bei seinem Entscheid und auch der VAR blieb stumm. Ob die Aktion des deutschen Nationalspielers noch ein Nachspiel haben wird, ist bisher unbekannt.
Die strittige Szene wurde auch nach dem Spiel diskutiert. So sagte beispielsweise Schiedsrichterexperte Pérez Burrull gegenüber Radio Marca: «Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden müssen, denn meiner Ansicht nach hätte der Real-Madrid-Verteidiger vom Platz gestellt werden müssen, weil er Ricos Gesicht mit dem Knie getroffen hat.» Juanma Castano, welcher als Moderator bei «Tiempo de Juego» arbeitet, sagte sogar: «Es ist eines der brutalsten Fouls, die wir je gesehen haben.»
Für Real Madrid geht es am kommenden Freitag weiter. Dann sind die Königlichen bei Celta Vigo zu Gast, bevor es in der nächsten Woche zum Hinspiel im Champions-League-Achtelfinal gegen Manchester City kommt. (riz)
