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EM 2024: Tschechien entgeht dank Schicks Slapstick-Tor einer Blamage

epa11430445 Patrik Schick (R) of the Czech Republic scores the 1-1 equalizer during the UEFA EURO 2024 group F soccer match between Georgia and Czech Republic, in Hamburg, Germany, 22 June 2024. EPA/R ...
Mit der Brust sichert Patrik Schick seinen Tschechen einen Punkt gegen Georgien.Bild: keystone

Schicks Slapstick-Tor sei Dank – Tschechien entgeht Blamage gegen Georgien

Georgien holt am zweiten Spieltag der Gruppe F seinen ersten EM-Punkt. In Hamburg erkämpft sich das Team von Willy Sagnol gegen Tschechien ein schmeichelhaftes 1:1.
22.06.2024, 14:1022.06.2024, 17:48

In einem temporeichen Spiel waren die Tschechen klar näher am Sieg. Am Ende standen 26:6 Torschüsse zugunsten des EM-Finalisten von 1996. Am Ende hätten nach einem Konter in der Nachspielzeit aber beinahe die Georgier gejubelt. Saba Lobjanidse vergab die goldene Chance jedoch kläglich.

Bis auf diese Szene war den Georgiern das Glück hold. Gleich zwei Mal war der Video Assistant Referee aufseiten des Aussenseiters. In der 23. Minute intervenierte er nach dem vermeintlichen Führungstreffer der Tschechen, da der Ball von Adam Hlozeks Hand ins Tor ging.

In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs griff er schliesslich ein, nachdem Robin Hranac – dem im ersten Spiel gegen Portugal bereits ein Eigentor unterlief – der Ball im eigenen Strafraum an die Hand prallte. Nach Konsultation der Videobilder entschied Schiedsrichter Daniel Siebert auf Penalty. Georges Mikautadse verwandelte souverän und stellte den Spielverlauf auf den Kopf.

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Tschechen tonangebend, ohne jedoch so zielstrebig zu agieren wie noch in der ersten Hälfte, als die beiden Leverkusener Adam Hlozek und Patrik Schick je zwei hochkarätige Chancen vergaben und am starken georgischen Goalie Giorgi Mamardaschwili scheiterten. Nach einer knappen Stunde war aber auch der 23-Jährige geschlagen. Schick war es, dem nach einer knappen Stunde und einem Corner der verdiente Ausgleich gelang. Zu mehr sollte es nicht reichen.

Dank dem Punkt haben beide Teams vor dem letzten Spieltag noch die Chance auf die Qualifikation für die Achtelfinals.

Das Telegramm:

Georgien - Tschechien 1:1 (1:0)
Hamburg. - 46'524. Zuschauer. - SR Siebert (GER).
Tore: 45. Mikautadse (Penalty) 1:0. 59. Schick 1:1.
Georgien: Mamardaschwili; Kwirkwelia (82. Gwelesiani), Kaschia, Dwali; Zitaischwili (62. Lotschoschwili); Dawitaschwili (62. Tschakwetadse), Mekwabischwili, Kotschoraschwili, Kakabadse; Mikautadse (88. Kwilitaia), Kwarazchelia (83. Lobjanidse).
Tschechien: Stanek; Holes, Hranac, Krejci; Coufal, Provod (82. Barak), Soucek, David Jurasek (82. Sevcik); Cerny (55. Matej Jurasek), Schick (68. Chytil), Hlozek (55. Lingr).
Bemerkungen: 23. Tor von Hlozek wegen Handspiel aberkannt. 59. Pfostenschuss Lingr. Verwarnungen: 18. Coufal. 36. Kaschia. 40. Provod, 47. Jurasek, 53. Holes, 81. Soucek, 82. Gwelesiani, 83. Mekwabischwili, 95. Kotschoraschwili. (pre/sda)

Die Tabelle:

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Auch Odermatt verliert eine Sekunde auf Braathen – kurioses Rennen in Bormio
Die letzte Chance für Marco Odermatt, 2026 Olympiasieger zu werden. Der beste Skirennfahrer der Gegenwart gewann bislang Silber in der Team-Kombination und Bronze im Super-G.
Die Startliste
6 Loïc Meillard SUI
7 Stefan Brennsteiner AUT
8 Zan Kranjec SLO
9 Thomas Tumler SUI
10 Léo Anguenot FRA
11 Timon Haugan NOR
12 Alex Vinatzer ITA
13 Filip Zubcic CRO
14 Luca Aerni SUI
15 River Radamus USA
16 Raphael Haaser AUT
17 Sam Maes BEL
18 Fabian Gratz GER
19 Patrick Feurstein AUT
20 Alban Elezi Cannaferina FRA
21 Luca de Aliprandini ITA
22 Anton Grammel GER
23 Joan Verdu AND
24 Alexander Schmid GER
25 Eirik Hystad Solberg NOR
26 Ryder Sarchett USA
27 Fabian Ax Swartz SWE
28 Tormis Laine EST
29 Andreas Zampa SVK
30 Tobias Kastlunger ITA
31 Giovanni Franzoni ITA
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