Sport
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Bundesliga, 28. Runde

Hertha – Düsseldorf 1:2 (1:1)

Schalke – Frankfurt 1:2 (1:1)

Leverkusen – Leipzig 2:4 (2:1)

Stuttgart – Nürnberg (1:1) 0:1

Wolfsburg – Hannover 3:1 (1:1)

Bayern – Dortmund 5:0 (4:0)

epa07489333 Bayern players David Alaba (L) and Leon Goretzka (R) celebrate after winning the German Bundesliga soccer match between FC Bayern Munich and Borussia Dortmund in Munich, Germany, 06 April 2019.  EPA/RONALD WITTEK CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Fünf Mal dürfen die Bayern im Spitzenkampf gegen den BVB jubeln. Bild: EPA/EPA

Bayern demütigen Dortmund: «Katastrophal gespielt, katastrophal verteidigt»



Bayern – Dortmund 5:0

Bayern München deklassiert Borussia Dortmund im Bundesliga-Spitzenspiel. Der Meister setzt sich gegen den entthronten Leader mit 5:0 durch.

Noch ist nichts verloren für Lucien Favres Dortmund. Das ist die gute Neuigkeit nach dem Gastspiel in München. Die Ausgangslage, um den Serienmeister nach sechs gewonnen Trophäen zu stoppen, ist weiterhin gut. Der Rückstand beträgt bei noch sechs ausstehenden Runden nur einen Punkt. Doch wenn man das 100. Duell zwischen den beiden Mannschaften als Massstab nimmt, heisst die Nummer 1 in Deutschland ohne Wenn und Aber Bayern München.

«Wir haben katastrophal gespielt, katastrophal verteidigt. Ich habe keine Erklärung dafür, wir hatten null Druck. Bayern war ganz klar besser, das müssen wir anerkennen. Aber wir müssen das Spiel auch knallhart analysieren, denn so dürfen wir uns in keinem Spiel anstellen. Dass sie Druck machen werden, war auch klar. Wir sind zu tief gestanden, dann war das Offensivspiel ein Ding der Unmöglichkeit. Wir dürfen uns über das Resultat nicht beschweren, so wie wir heute auftraten.»

Marco Reus

Wenige Tage nach dem mühevollen 5:4 im Cup-Viertelfinal gegen den Zweitligisten Heidenheim nahm Bayern München seinen gefährlichsten Konkurrenten nach allen Regeln der Kunst auseinander. Der 28-fache Meister war in allen Belangen besser als das fragile Dortmund. Die Münchner fuhren in der ersten Halbzeit einen Angriff nach dem anderen, erspielten sich Chance um Chance gegen den jungen BVB, der in der 6. Minute seine beste Aktion präsentiert. Mahmoud Dahoud traf nur den Pfosten.

Danach leiteten zwei ehemalige Dortmunder den Untergang der Gäste ein. Mats Hummels traf in der 10. Minute nach einem Eckball mit dem Kopf, und Robert Lewandowski doppelte nach einem Fehler von Dan-Axel Zagadou mit seinem 200. Bundesliga-Treffer in der 17. Minute nach. Dass die weiteren Treffer der ersten Halbzeit erst nach der 40. Minute fielen, lag an der Latte (beim Kopfball von Thomas Müller), an Goalie Roman Bürki (bei einer weiteren Chance von Hummels) und an der etwas gedrosselten Geschwindigkeit im Kombinationsspiel der Bayern. Javi Martinez und Serge Gnabry sorgten dann doch noch vor der Pause für die frühzeitige Entscheidung im Spitzenspiel. Lewandowski gelang in der 88. Minute mit seinem zweiten Treffer noch das 5:0.

Der Sieg wird nicht zuletzt Trainer Niko Kovac guttun. Ihm wird seit Monaten vorgeworfen, dass seine Mannschaft gegen die starken Widersacher nicht gewinnen kann. Nun hat der Kroate das Gegenteil bewiesen, ihm ist es gelungen, seine Spieler perfekt einzustellen. Die Kritik wird nun Favre treffen. Schon zur Pause wurden Fragen aufgeworfen, etwa wieso es Mario Götze nicht in die Startformation schaffte, oder Lukasz Piszczek nach seiner langen Verletzungspause zum Einsatz kam.

Die Tore im Video:

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Das 1:0 für die Bayern durch Hummels. Video: streamja

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Das 2:0 für die Bayern durch Lewandowski. Video: streamja

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Das 3:0 für die Bayern durch Martinez. Video: streamja

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Das 4:0 für die Bayern durch Gnabry. Video: streamja

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Das 5:0 für die Bayern durch Lewandowski. Video: streamja

Wolfsburg – Hannover 3:1

Nach einer halben Stunde und nur zwei Minuten nach der Führung von Hannover glich Renato Steffen für Wolfsburg aus. Der 1,70 grosse Aargauer stellte sich beim Kopfballduell im Strafraum geschickter an als sein 15 Zentimeter grösserer Gegenspieler Kevin Wimmer. Mit dem Hinterkopf beförderte Steffen den Ball ins Netz, worauf ein deutscher Reporter von einem «Hauch von Uwe Seeler» sprach.

Typischer für den sechsfachen Schweizer Internationale war dann der Siegtreffer in der 71. Minute: Ideal lanciert schloss Steffen allein vor dem Goalie sicher ab und feierte seinen ersten «Doppelpack» für Wolfsburg. Letztmals hatte er vor fast genau drei Jahren mehr als ein Tor in einem Spiel erzielt – bei einem 7:0-Sieg mit dem FC Basel in St. Gallen. Dank dem Pflichtsieg beim seit sieben Partien punktelosen Hannover liegt Wolfsburg nun zumindest bis Sonntag auf einem Europa-League-Platz.

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Das 0:1 für Hannover durch Weydant. Video: streamja

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Das 1:1 für Wolfsburg durch Steffen. Video: streamja

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Das 2:1 für Wolfsburg durch Steffen. Video: streamja

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Das 3:1 für Wolfsburg durch Roussillon. Video: streamja

Schalke – Frankfurt 1:2

Breel Embolo gelang zwar kein Tor, doch er war am 1:1-Ausgleich gegen die Eintracht Frankfurt entscheidend beteiligt. Seinen Kopfball in der 21. Minute lenkte Goalie Kevin Trapp nur ungenügend ab, wovon Torschütze Suat Serdar profitierte. Die Frankfurter waren durch Ante Rebic in Führung gegangen und kamen dank dem 17. Saisontreffer von Luka Jovic zum Sieg. Der Serbe verwertete einen Handspenalty. Schalke hat nun noch fünf Zähler Vorsprung auf den Barrage-Platz, den Stuttgart (1:1 gegen Nürnberg) inne hat.

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Das 0:1 für Frankfurt durch Rebic. Video: streamja

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Das 1:1 für Schalke durch Serdar. Video: streamja

Leverkusen – Leipzig 2:4

Das drittplatzierte RB Leipzig gewann nach 1:2-Pausenrückstand in Leverkusen mit 4:2. Timo Werner, Emil Forsberg und der ehemalige Sittener Matheus Cunha trafen nach der Pause für die Sachsen, die seit 12 Partien ungeschlagen sind. Leverkusen waren dank zwei Toren von Kai Havertz mit dem Vorteil in die Pause gegangen und kurz nach dem Seitenwechsel vermeintlich mit 3:1 in Führung gegangen. Der Treffer von Leon Bailey wurde nachträglich wegen Abseits aberkannt.

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Das 1:0 für Leverkusen durch Havertz. Video: streamja

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Das 1:1 für Leipzig durch Sabitzer. Video: streamja

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Das 2:1 für Leverkusen durch Havertz. Video: streamja

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Das 2:2 für Leipzig durch Werner. Video: streamja

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Das 2:3 für Leipzig durch Werner. Video: streamja

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Das 2:4 für Leipzig durch Cunha. Video: streamable

Die Tabelle

Bild

Bild: screenshot srf

Die Telegramme

Bayern München - Dortmund 5:0 (4:0)
72'000 Zuschauer.
Tore: 10. Hummels 1:0. 17. Lewandowski 2:0. 41. Martinez 3:0. 43. Gnabry 4:0. 89. Lewandowski 5:0.
Bemerkungen: Dortmund mit Bürki und Akanji, ohne Hitz (Ersatz).

Schalke - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1)
61'842 Zuschauer.
Tore: 13. Rebic 0:1. 21. Serdar 1:1. 99. Jovic (Handspenalty) 1:2.
Bemerkungen: Schalke mit Embolo (bis 66.). Eintracht Frankfurt mit Fernandes. 94. Gelb-Rote Karte gegen Serdar (Schalke).

Leverkusen - Leipzig 2:4 (2:1)
28'845 Zuschauer.
Tore: 11. Havertz (Foulpenalty) 1:0. 17. Sabitzer 1:1. 23. Havertz 2:1. 64. Werner 2:2. 71. Forsberg 2:3. 83. Cunha 2:4.
Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz).

Wolfsburg - Hannover 3:1 (1:1)
23'512 Zuschauer.
Tore: 30. Weydandt 0:1. 32. Steffen 1:1. 71. Steffen 2:1. 78. Roussillon 3:1.
Bemerkungen: Wolfsburg mit Mehmedi (bis 85.) und Steffen (bis 77.). Hannover mit Schwegler.

Stuttgart - Nürnberg 1:1 (0:1)
58'757 Zuschauer.
Tore: 42. Pereira 0:1. 75. Kabak 1:1.
Bemerkungen: Stuttgart mit Zuber.

Hertha Berlin - Fortuna Düsseldorf 1:2 (1:1)
28'845 Zuschauer.
Tore: 35. Raman 0:1. 41. Grujic 1:1. 61. Raman 1:2.
Bemerkungen: Hertha Berlin ohne Lustenberger (verletzt). (abu/sda)

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7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hoi123 06.04.2019 22:08
    Highlight Highlight MIA SAN MIA
    • Mia_san_mia 07.04.2019 00:38
      Highlight Highlight 💪🏻💪🏻💪🏻
    • jellyshoot 07.04.2019 05:44
      Highlight Highlight aha. wenn der fcb verloren hätte stände das nicht hier
    • Mia_san_mia 07.04.2019 08:39
      Highlight Highlight @jellyshot: Sicher stände das hier. Das gilt auch bei Niederlagen 💪🏻
  • Sloping 06.04.2019 21:06
    Highlight Highlight Für ein Mal hat sich Taktikfuchs Favre massiv verzockt. Trotzdem verliert der BVB nicht heute die Meisterschaft sondern in den Partien gegen die Kellerteams wo nur Remis/Niederlagen rausschauten oder beim sicher geglaubten Spiel gegen Hoffenheim, wo man 3:0 führte und nur 1 Punkt gewann.
    • ybfreak 06.04.2019 21:35
      Highlight Highlight Was man auch nicht vergessen darf, der BVB hat zu Beginn der Saison keinen guten Fussball gespielt und hatte viel Spielglück. Danach kamen sie erst richtig in Fahrt, bevor sie Punkte liegen gelassen haben, die auf den ersten Blick die Meisterschaft kosten könnten. Alles in allem ist Bayern zu Recht vorne, aber das Rennen ist noch nicht beendet. Heja BVB 🖤💛
    • Michael Scott 06.04.2019 21:41
      Highlight Highlight Verzockt?! Weshalb?

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