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St. Gallens Trainer Peter Zeidler reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 22. Juli 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Stets engagiert: Peter Zeidler gestern Abend in St.Gallens Partie gegen Basel. Bild: keystone

FCSG-Trainer Zeidler findet klare Worte zum Kampf um den Meistertitel



Autsch, das tut weh! Der FC St.Gallen hat das Verfolgerduell hinter Leader YB gegen den FC Basel gleich mit 0:5 verloren. Die Ostschweizer verpennten den Start, lagen schon nach fünf Minuten 0:2 hinten. Vielleicht hätte sie ein Penaltytor kurz vor der Pause ins Spiel zurückgebracht. Doch Schiedsrichter und VAR fällten den fragwürdigen Entscheid, keinen Elfmeter zu geben. Pech für den FCSG, der am Ende wie ein Kartenhaus zusammensackte.

Trainer Peter Zeidler fand im SRF klare Worte für den Rückschlag im Meisterrennen:

«Wir können doch nicht allen Ernstes, nachdem wir zum Schluss vorgeführt worden sind, von irgendwelchen Meisterschaften reden. Das wäre nicht nur verwegen, das wäre überheblich. Wir haben die Grenzen aufgezeigt bekommen, wir haben Lehrgeld bezahlt. Obwohl wir in vielen Phasen auch den FC Basel dominiert haben. Aber letztendlich entscheiden halt Tore und am Ende heisst es 0:5 und das geht auch in dieser Höhe in Ordnung.»

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Die Zusammenfassung des Spiels. Video: YouTube/SRF Sport

Nach der 1:2-Niederlage in Thun hat der FC St.Gallen zum zweiten Mal in Folge verloren. Damit bietet sich dem Titelverteidiger YB heute Abend die grosse Chance, seinen Vorsprung auf fünf Punkte auszubauen. Die Berner spielen gegen Schlusslicht Neuchâtel Xamax (20.30 Uhr im watson-Liveticker).

Drei Runden vor Schluss hat auch der FC Basel immer noch die klitzekleine Chance, Meister zu werden. Realistischer ist es für den FCB aber, noch St.Gallen abzufangen und sich wenigstens Rang 2 hinter YB zu sichern. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 23.07.2020 15:07
    Highlight Highlight Scheint mir das sich beim FCSG jetzt die vielen Spiele innert kurzer Zeit zeigen. Weniger Geld und deshalb ein weniger breites Kader und die Spieler können die wenigen Ruhetage auf Dauer nicht einfach so wegstecken. Am Schluss einfach ein Vorteil für die Vereine, die mit viel Kohle jede Position doppelt besetzen können. Was jetzt in der Super League von Spielern erwartet wird ist mehr als einem eine Komplette WM/EM zumutet.
    • rauchfrei 23.07.2020 15:41
      Highlight Highlight Weisst du, was auch krass ist? Mit mehr Geld hätte sich der FCSG auch bessere Spieler leisten können, z.B. solche die Thun oder Basel schlagen. Eine total neue Erkenntnis, dass mehr Geld = höhere Meisterschaftschancen bedeuten.
      Und unglaublich, was man den armen Spielern zumutet: zwei Spiele pro Woche, das ist wirklich ungeheuerlich!!!
  • Peterermohn 23.07.2020 14:53
    Highlight Highlight Defensiv ist vor allem Nummer 23 Fazliji als völlig schwach aufgefallen - jedesmal zu spät bei den Interventionen. Und dies gleich zu Beginn der Partie. Da kann auch nicht von fehlender Kraft gesprochen werden. Schade, das kann den Verein viel Geld kosten.
  • weissauchnicht 23.07.2020 11:57
    Highlight Highlight "Drei Runden vor Schluss hat auch der FC Basel immer noch die klitzekleine Chance, Meister zu werden."

    Das hiesse allerdings, dass YB noch höchstens ein Spiel gewinnen darf und Basel alles gewinnen muss. Wenn dem so ist, hat sogar St. Gallen immer noch ordentliche Chancen, Meister zu werden. Zwei Siege und ein Unentschieden würden dann nämlich reichen, um punktemässig noch vor FCB und YB abzuschliessen...;-)...
    • Kyle C. 23.07.2020 12:34
      Highlight Highlight Nun, wenn YB nur ein Spiel verliert und SG gewinnt, ist man wieder bei -2 vor der Direktbegegnung am 03.08.. Und YB hat 2 Auswärtsspiele gegen Abstiegskandidaten. Auf dem Papier lösbare Aufgaben, aber sowohl Sion als auch Xamax werden wohl bis zum letzten fighten. So unmöglich erscheint mir das Szenario somit nicht, dass am letzten Spieltag um den Titel gespielt wird. Dem FCB traue ich höchstens noch Rang 2 zu.

      Aber um ehrlich zu sein, wirklich optimistisch darf man als SGler nicht mehr sein.
  • koks 23.07.2020 11:55
    Highlight Highlight "Doch Schiedsrichter und VAR fällten den fragwürdigen Entscheid, keinen Elfmeter zu geben."

    Finde es immer lustig, wenn Journalisten die Schiedsrichter geben. Genau für solche Fälle wurde VAR eingeführt, damit man strittige Fälle in Ruhe beurteilen kann. Der Entscheid ist gut und gut vertretbar, wie er gefällt wurde.
  • Elpampa 23.07.2020 10:54
    Highlight Highlight Mal eine Frage in die Runde:

    Warum bekommt Tosin für Gesten zum Publikum beim jubeln gelb, Herr Stocker gestern aber nicht..?

    • Flo231 23.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Damit du dich nerven kannst ;)
    • Neunauge 23.07.2020 15:16
      Highlight Highlight Echt. Wenn Frankreich und Deutschland das nächste Mal einen Krieg austragen, muss der Verlierer zur Strafe Basel anektieren.
  • Noblesse 23.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Ein Meisterkandidat kann auch mal Unentschieden spielen, kennt also nebst dem offensiven Spiel auch defensive Spielkontrolle. Also sorry, dass ist doch ziemlich naiv, zu glauben, alles mit den gleichen Spielern ein Jahr lang zu überrollen. Oder nie Fussball selber gespielt?
    • Parkwächter 23.07.2020 10:58
      Highlight Highlight Wenn du eine solch junge und günstige Mannschaft hast, dann kannst du ihr nunmal einfacher dieses System einimpfen. Ausserdem erwartet das St. Galler Publikum auch keine Perfektion oder Titel, sondern Leidenschaft und Emotion. Und das haben sie mehr als genug geliefert. Irgendwann werden einige dieser Spieler dann auf dem nächsten Level sein und hoffentlich Karriere in einer grossen
      Liga machen.
    • Noblesse 23.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Ja, ja aber im heutigen Raumfussball muss man Spielkontrolle können. Das hat nichts mit jung zu tun. Sondern mit dem Trainer, der sie bei diesem 0:5 reinlaufen liess. Dann schau mal in die Ausbildungsprogramme bei SFV. Diees Team könnte locker auch ein Plan B spielen. Ob das der Trainer kann??
    • Parkwächter 23.07.2020 12:03
      Highlight Highlight Spielkontrolle hat sehr wohl was mit dem Alter und damit der Erfahrung zu tun. Aber dieses ständige angreifen hat das Team diese Saison auch erfolgreich gemacht. Ausserdem ist es in diesem Spiel schlussendlich egal, ob du 0:2 oder 0:5 verlierst. Die Tordifferenz ist eh längst nicht mehr aufzuholen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 23.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Würde mich nicht wundern, wenn Nuzzolo seinen Ex-Arbeitgeber heute abschiesst. Auch wenn bei St Gallen die Luft draussen ist, wäre eine YB Niederlage gut für ein bisschen Spannung.
    • FCZBVB180 23.07.2020 08:03
      Highlight Highlight Ich hoffe dass die Finalissima eine Finalissima bleibt! 🙌
    • Glenn Quagmire 23.07.2020 08:09
      Highlight Highlight Ich würde Koller den Titel gönnen, vorallem weil dann noch mehr Chaos herrscht rund um Burgener.
    • Helios 23.07.2020 09:22
      Highlight Highlight @ Glenn Quagmire

      Murphy's Law at it's finest! 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Viktor Olsen 23.07.2020 07:05
    Highlight Highlight Realistische Einschätzung von Zeidler. Wie immer. Weshalb dieser Elfer nicht gegeben wurde, bleibt zwar ein Rätsel und dieser hätte dem Spiel eine neue Wendung geben können, aber unter dem Strich war das doch zu wenig. Jetzt wenigstens noch den 2. Platz verteidigen. Dieser wäre Aufgrund der gesamten Saison verdient. Und dann im nächsten Jahr gereift neu angreifen. Die Perspektiven sind gut. Alles kein Weltuntergang.
    • Bravo 23.07.2020 07:24
      Highlight Highlight Die Saison ist ja sowieso speziell mit der Intensität jetzt. Für kleinere Teams mit weniger breitem Kader bestimmt kein Vorteil. Und gibt's dann noch Verletzte, dann schauts noch schlimmer aus (siehe FCL).
    • Raembe 23.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Die gleiche Situation gab es im FA Cup zwischen Man Utd und Chelsea, da wurde der Elfer auch nicht gegeben. Liegt vlt an den Regeln.
    • nickmiller 23.07.2020 09:56
      Highlight Highlight Der St.Galler geht ja mit offener Sohle in den Zweikampf und der Basler trifft ihn genau dort. Also kann man auf Foul auf beide Seiten entscheiden. Ergo kein klarer Fehlentscheid, kein Entscheidungsumstoss vom VAR.
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