Sport
Champions League

Champions League: Servette ringt Genk in der Quali ein 1:1 ab

Servette's defender Steve Rouiller, left, reacts during the UEFA Champions League Second qualifying round first leg soccer match between Switzerland's Servette FC and Belgium's KRC Genk ...
Torschütze Steve Rouiller (links) bedankt sich nach dem Spiel bei den Fans. Bild: keystone

1:1 gegen Genk: Starkes Servette hält Chancen in der Champions-League-Quali aufrecht

25.07.2023, 22:4425.07.2023, 23:02

Servette und Genk trennen sich im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League leistungsgerecht 1:1. Obwohl beide Mannschaften etliche Möglichkeiten aus dem Spiel hatten, fielen die Tore nach Standardsituationen.

Den Führungstreffer der Belgier durch den grossgewachsenen Tolu Arokodare (21.) nach einem Eckball egalisierten die Genfer eine knappe Viertelstunde vor Schluss durch einen Kopfball von Steve Rouiller. Die Freistossflanke kam von Timothé Cognat. Chancen auf den Sieg vergaben beide Teams. Obwohl die Genfer nach dem Ausgleich auf den Siegtreffer drückten, mussten sie am Ende mit dem Unentschieden zufrieden sein. Tief in der Nachspielzeit brannte es noch einmal lichterloh im Strafraum von Servette. Schliesslich rettete Enzo Crivelli für seinen geschlagenen Goalie Jérémy Frick auf der Linie.

Beide Teams sündigten im Abschluss

Über die gesamten 90 Minuten geht das Unentschieden in Ordnung. Die Belgier führten die etwas feinere Klinge und agierten zielstrebiger. Doch auch das Team von Trainer René Weiler hatte seine Möglichkeiten. Vor allem in der ersten Halbzeit sündigten die Genfer aber ein ums andere Mal. Entweder scheiterten sie am starken Maarten Vandevoordt im Tor der Belgier, am eigenen Unvermögen im Abschluss oder dann an der Torumrandung. So traf David Doulin praktisch mit dem Pausenpfiff mit seinem Weitschuss nur den Pfosten. Mitte der ersten Halbzeit spedierte Chris Bedia den Ball nach feiner Vorarbeit von Cognat aus aussichtsreicher Position nur Zentimeter am Pfosten vorbei.

Die Genfer bekundeten in der Defensive aber auch das Glück des Tüchtigen. In der zweiten Halbzeit und mit dem Rücken zur Wand riskierten sie mehr, was den Gästen Räume für Konter bot. Über ihre schnellen Flügelspieler kamen die Belgier immer wieder gefährlich vors Tor. Eine solche Aktion führte denn auch zum vermeintlichen 0:2. Joseph Paintsil traf den Pfosten, der zurückgeeilte Keigo Tsunemoto spedierte den Ball unglücklich ins eigene Netz. Da Painstil zuvor aber im Abseits stand, zählte der Treffer nicht.

Alles offen für das Rückspiel

Für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Genk ist alles offen. Drehen die Genfer das Skore aus dem Hinspiel, treffen sie in der dritten Qualifikationsrunde auf den schottischen Traditionsklub Glasgow Rangers. Ziehen sie gegen die Belgier den Kürzeren, geht es in der Europa-League-Qualifikation weiter. Dort träfen sie auf Olympiakos Piräus aus Griechenland.

Servette - Genk 1:1 (0:1)
18'026 Zuschauer. - SR Vad (HUN).
Tore: 21. Arokodare 0:1. 77. Rouiller 1:1.
Servette: Frick; Tsunemoto, Rouiller, Severin, Mazikou; Antunes (72. Guillemenot), Cognat, Douline (80. Ondoua), Kutesa (72. Boubacar); Crivelli, Bedia (80. Rodelin).
Bemerkungen: 45. Pfostenschuss Douline. Verwarnungen: 28. Douline. 39. Antunes. 52. Muñoz. 80. Paintsil. 91. Guillemenot.

(dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
FC Servette 1967/68
1 / 15
FC Servette 1967/68
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Hund weigert sich, bei einem Fussballspiel den Ball loszulassen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Diese Statistik bringt den spanischen Knorz gegen Kap Verde perfekt auf den Punkt
Es ist die grösste Sensation der noch jungen Fussball-WM: Spanien spielt gegen Kap Verde zum Auftakt nur 0:0. Die Mühen der Furia Roja waren offensichtlich.
Der Spitzname der spanischen Fussball-Nationalmannschaft lautet «Furia Roja» – die rote Furie. Der erste Auftritt der Spanier an dieser WM war aber alles andere als furios. Gegen den krassen Aussenseiter Kap Verde (Weltnummer 63) kommt der amtierende Europameister nicht über ein klägliches 0:0 hinaus. Der Plan von Nationaltrainer Luis de la Fuente, die beiden angeschlagenen Flügelstars Lamien Yamal und Nico Williams zu Beginn noch zu schonen, geht gründlich schief.
Zur Story