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epa06284925 British television presenter Layla Anna Lee speaks to Portugal and Real Madrid forward Cristiano Ronaldo as Argentine international and Barcelona forward Lionel Messi (L) and his wife Antonella Roccuzzo (2nd L) look on before the start of the Best FIFA Football Awards 2017 at the London Palladium, London, Britain 23 October 2017.  EPA/ANDY RAIN

Heute werden mal wieder alle Augen auf Lionel Messi und Cristiano Ronaldo gerichtet sein. Oder auch auf Nebenschauplätze. Bild: EPA/EPA

Eine Milliarde Franken stehen heute auf dem Platz, aber eigentlich geht es nur um sie

Heute um 13 Uhr blickt die Welt nach Madrid. Der 270. Clásico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona steht auf dem Programm. Zusätzliche Brisanz verleiht dem Duell die aktuelle politische Lage – und trotzdem geht es am Ende nur um zwei Spieler.



>>> Wir tickern die Partie heute um 13 Uhr live.

Für Fussball-Fans ist Weihnachten dieses Jahr schon ein Tag früher. Wenn Real Madrid und Barcelona aufeinandertreffen, steht die Welt still. Kein Wunder, übertreffen sich die spanischen (Fussball-) Zeitungen schon im Vorfeld einmal mehr und liefern alles Wissens- und Unwissenswerte zu einem der berühmtesten Derbys der Welt.

Die wichtigsten Clásicos seit 2000

So dürfte sich der Marktwert der beiden Startaufstellungen auf rund 1,15 Milliarden (1'152'000'000) Franken belaufen. Real hat dabei die Nase mit 589 Millionen rund 24 Millionen vor Barcelona. Mehr «Geld» stand bei einem Fussball noch selten auf dem Platz. Die «Marca» hat zudem ihre Top 11 aller Zeiten der beiden Teams zusammengestellt (Bild unten) und zeigt, von welchen Fussballern die Kinder bei Real Madrid in den Jugendteams ausgebildet werden. 

Die «Marca» hat vor dem 270. Clásico (inkl. 33 Testspiele) seine zwei Top 11 aller Zeiten zusammengestellt. Einverstanden?

Die Königlichen stehen arg unter Zugzwang. Acht Verlustpunkte liegt Zinédine Zidanes Team hinter dem ewigen Rivalen. Alle wissen: Bleiben die drei Punkte nicht in Madrid, ist die Titelverteidigung dahin. Darum strebt Real mit aller Macht den 100. Clásico-Sieg an (Barça steht bei 111). 

Aktuell heizt auch die politische Lage mit den Regierungswahlen in Katalonien das Duell zusätzlich an. Zudem wird gegen Barça-Urgestein Pep Guardiola ermittelt, weil er im Sommer zur Rebellion gegen Spanien aufgerufen haben soll.

Und wir alle erinnern uns noch zu gut an zwei der drei Clásicos 2017: Im März traf Messi im Bernabéu in der 92. Minute zum 3:2 und verhöhnte danach die Real-Fans mit dem Trikotjubel, im August zahlte Cristiano Ronaldo Messi den Ausrutscher im Camp Nou mit der Kopie des Jubels zurück.

Erst zeigt Messi im Bernabéu den Real-Fans, wer die Hausherren gerade abschoss, vier Monate später erinnert Cristiano Ronaldo das Camp Nou daran, wer er ist.

Garniert wurden beide Partien mit Roten Karten, Schwalben und Blut. Es sind nur die letzten zwei aus unzähligen aufgeladenen Episoden zwischen den Erzrivalen.

Auch im ersten Clásico in dieser LaLiga-Saison werden wieder alle Augen auf die beiden Superstars gerichtet sein. Wird Messi seine Clásico-Rekordmarke von 16 Treffern in der Primera División ausbauen? Keiner traf bisher öfter im Bernabéu als «la pulga» (14 Tore). Die «Marca» bezeichnete ihn deshalb am Freitag als «schlimmster Albtraum». Ronaldo dagegen liegt nicht nur in absoluten Zahlen, sondern beispielsweise auch bei den Toren pro Partie im Clásico (Messi: 0,67 / Ronaldo: 0,6) knapp zurück.

Die Clásico-Bilanz der beiden Superstars:

Bild

Messi gibt sich vor dem Gigantentreffen cool und zeigt ein Video, in welchem er seinem ehemaligen Teamkollegen Neymar ein Geschenk überreicht, begleitet von gesalbten Worten.

abspielen

Video: streamable

Ronaldo auf der anderen Seite postet ein Bild von sich, wie wir ihn wohl erst selten sahen. Sein einziger Kommentar dazu: ♠️. Ein Pokerface halt.

Der Portugiese leide vor dem Knüller an Beschwerden am hinteren Oberschenkel, wie «Cope» vermeldet. Diese habe er sich im Klub-WM-Final zugezogen. Allerdings trainierte er am Freitag normal mit der Mannschaft. Vielleicht ist das also auch nur wieder eines von den vielen Spielchen vor dem Clásico. Sicher ist einzig: Es wird einmal mehr hitzig.

Wer gewinnt den 270. Clásico?

Hier machte Ronaldo im Dezember wieder einen Platz gut: Die 46 grössten Titel-Hamsterer im Weltfussball (22.12.17)

So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten

Video: Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 23.12.2017 13:13
    Highlight Highlight Eigenartig, alle Spiele die Leute mit einem Ball tun, werden die Besten abartig bezahlt. Ob Tischtennis, Tennis, Fussball und dieser "Eiball" Football. Kein einziger Zirkusjongleur kommt an deren Salär ran. Obwohl er sicher eben so oft trainiert und geschaut wird. Ob das daran liegt, dass dabei nicht gebrüllt und rumgeschlagen wird? Die obigen zwei Spieler können es gut mit dem Ball. Sind sie ihr Gehalt und Ansehen wirklich wert? Ich glaube nicht.
  • Bullet-Tooth-Joni 23.12.2017 09:14
    Highlight Highlight Einfach lächerlich das gehype um die zwei Idioten. Fussball ist Teamsport,keiner gewinnt was alleine. Mir geht das sowas von auf den Senkel.

    Deahalb kann mir das Spiel auch gestohlen bleiben. Da schau ich lieber Kilmarnock gegen die Rangers, da gehts immerhin um die Hauptsache, um Fussball und nicht nur zwei Egos.
    • Vorname Nachname 23.12.2017 10:01
      Highlight Highlight Hauptsache ist:

      Alessio gehts gut!
    • SilWayne 23.12.2017 12:34
      Highlight Highlight Inzwischen ausgelutschter als Siffredis Dödel...
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