Sport
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Volketswil VAR

Der Ort, wo genau hingeschaut wird. Bild: watson

So sieht's beim Schweizer VAR aus (der nicht im Keller sitzt)

Wenn am Freitag die neue Super-League-Saison beginnt, dann kommt erstmals im Schweizer Fussball auch der VAR zum Einsatz. Ein Besuch in den Räumlichkeiten, in denen künftig Penaltyszenen und Platzverweise ganz genau betrachtet werden.



Sitzt der VAR im Keller?

Nein. Aus der Bundesliga ist der «Kölner Keller» berühmt-berüchtigt. In der Schweiz ist der VOR des VAR – der Video Operation Room des Video Assistant Referees – im 2. Stock eines Bürogebäudes in Volketswil in der Agglomeration von Zürich.

Volketswil VAR

In diesem Gebäude hat sich der VAR einquartiert. Bild: watson

«Video Operation Room» ist ein gar sperriger Ausdruck und die Abkürzung VOR zu nahe an VAR. «Volketswiler Keller» geht nicht, weil die Zentrale eben nicht unter der Erde ist. Also wird sich der Boulevard etwas einfallen lassen müssen. «Volki-Verlies» vielleicht?

Wie sieht's drinnen aus?

Nun ja, eine grosse Überraschung ist der Raum nicht. Aber treten wir doch ein:

Volketswil VAR

Bild: watson

In der Video-Zentrale sind ein Arbeitsplatz für einen Supervisor und fünf jeweils identische Arbeitsplätze für den VAR, einen Assistenten und einen Techniker installiert. So sieht eine dieser Stationen aus:

Blick in die Raeumlichkeiten anlaesslich der Praesentation zur diesjaehrigen Einfuehrung des Video Assistant Referee, VAR, in der Raffeisen Super League, aufgenommen am Mittwoch, 17. Juli 2019 in Volketswil.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Immer gleich: Links der Assistent, in der Mitte der VAR und rechts ein Techniker. Bild: KEYSTONE

Wie läuft es ab?

Wir sehen auf diesem Bild in der rechten Hälfte die zwei Bildschirme des VAR, links jene beide seines Assistenten:

Blick in die Raeumlichkeiten anlaesslich der Praesentation zur diesjaehrigen Einfuehrung des Video Assistant Referee, VAR, in der Raffeisen Super League, aufgenommen am Mittwoch, 17. Juli 2019 in Volketswil.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Auf dem oberen Bildschirm schaut der VAR das Spiel, stets aus der Totalen, also aus der gleichen Kamerasicht. Bemerkt er nun einen möglichen Regelverstoss, drückt er den grünen Knopf und sagt seinem Assistenten und dem Operator, was er genau anschauen möchte, zum Beispiel «Check possible penalty».

Volketswil VAR

Bild: watson

In diesem Moment schaut der VAR auf die unteren vier Bildschirme. Dort läuft das Spiel mit drei Sekunden Verzögerung und der VAR sieht in Echtzeit aus verschiedenen Perspektiven die Szene, die ihn interessiert. Mit dem Kommando «Reset» signalisiert er, dass in der Szene kein Regelverstoss vorliegt. Andernfalls drückt er den roten Knopf, um direkt mit dem Schiedsrichter im Stadion zu kommunizieren.

Wieviele Kameras stehen im Einsatz?

Spiele, die von Teleclub übertragen werden, werden mit sechs Kameras gefilmt. Die Livespiele im Schweizer Fernsehen werden von zehn Kameras erfasst. Der VAR hat Zugriff auf alle diese Signale. Die Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass diese Anzahl Kameras ausreichend ist.

Was macht der Assistent?

Er ist primär dazu da, um das Spiel dann zu beobachten, wenn der VAR sich eine Szene genau anschaut. Sollte es in dieser Zeit eine weitere strittige Szene geben, meldet er dies. Dem VAR ist es auch erlaubt, seinen Assistenten um eine Zweitmeinung zu bitten. Vorgeschrieben ist eine Absprache aber nicht.

Blick in die Raeumlichkeiten anlaesslich der Praesentation zur diesjaehrigen Einfuehrung des Video Assistant Referee, VAR, in der Raffeisen Super League, aufgenommen am Mittwoch, 17. Juli 2019 in Volketswil.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Was macht der Techniker?

Er ist dafür zuständig, dass alles reibungslos funktioniert und dass der VAR (und gegebenenfalls der Schiedsrichter im Stadion) jene Einstellungen sieht, die ihm nützlich sein können. Erfahrung als Schiedsrichter wäre ein Vorteil, ist aber kein Muss.

Was macht der Supervisor?

Er überwacht den VAR. Wichtig: Er ist nicht dazu da, um in die Entscheidungsfindung einzugreifen. Er ist dazu da, um sicherzustellen, dass die Abläufe korrekt sind und dass nur das abgeklärt wird, was auch abgeklärt werden darf.

Volketswil VAR

Der Supervisor sitzt dem VAR-Team im Nacken. Bild: watson

Was darf denn abgeklärt werden?

Der VAR unterstützt den Schiedsrichter laut Regelbuch «bei einem klaren und offensichtlichen Fehler oder wenn er einen schwerwiegenden Vorfall übersehen hat.» Allerdings nicht immer, sondern nur in diesen vier Fällen:

Wer fällt den endgültigen Entscheid?

Stets der Schiedsrichter auf dem Platz. Allerdings ist es nicht nötig, dass er sich alles selber ansieht. Bei faktischen Entscheiden muss der Schiri dem VAR vertrauen, also in Situationen, die nicht interpretiert werden müssen: War der Ball draussen? War ein Spieler offside? War ein Foul inner- oder ausserhalb des Strafraums?

Bei subjektiven Entscheiden (z.B. Penalty oder nicht? Gelbe oder Rote Karte?) hat der Schiedsrichter die Möglichkeit, sich auf den Ratschlag des VAR hin die Szene selber am Bildschirm anzuschauen, um sie aus einem anderen Blickwinkel als auf dem Feld nochmals beurteilen zu können.

Wie lange dauert die Entscheidungsfindung?

Es gibt kein Zeitlimit. «Richtigkeit ist wichtiger als Schnelligkeit», sagt VAR-Projektleiter Hellmut Krug. «Aber ich hoffe, dass es deutlich weniger Zeit benötigt, als es zuletzt teilweise an der Frauen-WM der Fall war.» Krug wirft ein: Wenn man mehrere Minuten benötigt, um einen Entscheid zu prüfen – war es dann wirklich ein klarer, offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters? Nur diese dürfen ja überprüft werden. Die Schweizer Haltung ist, dass der VAR zurückhaltend eingesetzt werden soll: So wenig wie nötig, so nützlich wie möglich.

abspielen

So wird in der Video-Zentrale kommuniziert. Video: YouTube/Keystone-SDA-ATS

Was, wenn die Technik ausfällt?

Bei den Schulungen der Unparteiischen wurden verschiedene Szenarien durchgespielt. Sollte das System komplett ausfallen, werden Teams und Zuschauer darüber informiert.

Blick in die Raeumlichkeiten anlaesslich der Praesentation zur diesjaehrigen Einfuehrung des Video Assistant Referee, VAR, in der Raffeisen Super League, aufgenommen am Mittwoch, 17. Juli 2019 in Volketswil.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Gibt es Unterschiede zur Bundesliga oder Champions League?

Ja. In der Schweiz gibt es keine Torlinientechnologie und keine kalibrierte Abseitslinie, beides hauptsächlich aus Kostengründen. Der Abseitslinie, wie man sie aus der Bundesliga kennt, steht die Swiss Football Liga zudem kritisch gegenüber. Das «Millimeterlä» beim Offside widerspreche der generellen Haltung, nur klare Fehler des Schiedsrichters zu korrigieren.

Gibt es nun keine Fehlentscheide mehr?

Nein, damit muss – oder darf? – der Fussball weiterhin leben. Projektleiter Hellmut Krug gibt ein Beispiel: 92. Minute, es steht 0:0, der Schiedsrichter gibt einen Freistoss, 18 Meter vom Tor entfernt. Auf TV-Bildern sieht man, dass es ein klarer Fehlentscheid war. Der Ball geht rein, es ist das 1:0, das Spiel ist aus. Und das Tor zählt, obwohl der Freistosspfiff klar falsch war – weil Freistösse nicht vom VAR überprüft werden dürfen. Ganz egal, ob in der ersten oder letzten Minute.

Der VAR mache den Fussball fairer, transparenter und gerechter, so der Standpunkt der Liga, aber der VAR erreiche keine 100-prozentige Gerechtigkeit.

Dass es trotz VAR auch künftig Diskussionsstoff geben wird, bewies eine Szene des Testspiels zwischen Sion U21 und Bavois, das Medienvertreter in Volketswil mitverfolgen konnten. In einer Szene hätte es nach einem mit dem Arm abgelenkten Freistoss einen Penalty geben müssen. Obwohl das aus der Hintertorkamera deutlich zu sehen war, übersah es der VAR. Er bestätigte stattdessen den Entscheid des Schiedsrichters auf Eckball. Natürlich war es keine Absicht der Verantwortlichen, aber besser hätten sie es nicht verdeutlichen können, dass auch der VAR ein Mensch ist.

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • *sharky* 18.07.2019 08:51
    Highlight Highlight 'Keine Torlinientechnologie und keine kalibrierte Abseitslinie, beides hauptsächlich aus Kostengründen...'
    Kann uns RMeile da weiterhelfen?
    Was kostet VAR 'light' und was hätte, resp. wird wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt (gibt es Pläne?), VAR effektiv gekostet, resp. kosten wird?
    Ein Tor soll ja überprüft werden, was ja absolut ok ist, einfach mit einer 'normalen' Handgelenk-x-Pi Abseitslinie wie die CH-Sender sie schon heute einsetzen, anstatt mit einer Kalibrierten?
    Fragen über Fragen... ;)

    P.S: lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach... für den Moment... :)
    • c-bra 18.07.2019 12:01
      Highlight Highlight Die Einführung des VAR "light" hat 1.5 Mio gekostet, genau dieser Betrag liegt jedes Jahr ebenfalls für den Betrieb an. Hab ich mal irgendwo gelesen. Was ein Ausbau kosten würde weiss ich leider nicht.
  • Switch_on 18.07.2019 08:25
    Highlight Highlight Ich bin au jeden Fall pro VAR.
    Aber es wird auch seine Zeit brauchen bis sich alle darauf eingestellt haben.
    In den ersten Runden wird noch nicht alles top funktionieren, was dann sicher wieder die Nörgler auf den Plan ruft.
  • Guzmaniac 18.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Und alle heulen wieder herum. So schööön. Heult bitte leise!

    Ich freue mich auf den VAR, auch wenn ich diesen natürlich am liebsten mit Torlinientechnologie und Abseitslinie hätte.

    ABER am wichtigsten ist für mich, dass es nun den Arschl****** an den Kragen geht:

    Schwalbenkönige und Prügelknaben werden nicht mehr durchkommen. Also ist es bereits eine massive Verbesserung!

    Und so viele extrem knappe Abseits- und Torlinienentscheide gibts auch nicht. 8 von 10 sind klar ohne diese Technologien zu erkennen.

    Also alle schön die Füsse stillhalten.
    • hektor7 18.07.2019 11:52
      Highlight Highlight fair point
  • Jong & Hässig 18.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich bin wirklich froh fehlt die Abseitslinie.

    Ein richtiges Abseits sieht man auf dem Bildschirm auch ohne Linie. So fallen dann glücklicherweise diese 3 cm Abseitsentscheidungen weg, die komplett unnötig sind, denn niemals könnte ein Linienrichter ein solches Abseits erkennen und da es eigentlich gleiche höhe ist, hat es auch keinen Einfluss auf das Spiel.

    Wenn nun in der Superleague nur Abseits gepfiffen wird, wenn man es auch von blossem Auge erkennt, empfände ich das als grosse Verbesserung.
  • hektor7 18.07.2019 08:05
    Highlight Highlight Das wird ein Desaster. Ich freu mich schon auf die erste Runde. Endlich wieder etwas Zirkus in der Super Leage :D
  • Staedy 17.07.2019 23:29
    Highlight Highlight Bis jetzt fehlt noch die Genehmigung des IFAB für den VAR. Hoffen wir mal, dass diese bis Freitag eintrifft. Man stelle sich vor....alle sind bereit, aber die Bewilligung fehlt....es wäre CH Profifussball in Reinkultur.
    • Ralf Meile 18.07.2019 06:38
      Highlight Highlight Die traf laut SFL am Mittwoch ein, also alles gut.
  • Grave 17.07.2019 22:46
    Highlight Highlight Frage: wiso zur hölle macht man das so unnötig kompliziert ?
  • Looney 17.07.2019 22:15
    Highlight Highlight Na toll, die einzigen zwei einigermassen sinnvollen (da fast zu 100% sicher) VAR Instrumente Torlinientechnik sowie kalibrierte Abseitslinie fehlen in der Schweiz.
    Das ist doch eine sinnlose Alibi-Übung, hauptsache man macht (halbpatzig) irgendwas.

    Das Argument die CH-Schiris bräuchten VAR um international konkurrenzfähig zu bleiben zählt für mich nicht. Man würde dieses Geld besser in die Schiedsrichterausbildung oder gar in Profischiris investieren. VAR alleine wird die CH-Schiris international nicht wieder konkurrenzfähig machen.
    • fczzsc 18.07.2019 06:59
      Highlight Highlight Gurkenliga eben...
  • w'ever 17.07.2019 22:06
    Highlight Highlight "keine Torlinientechnologie und keine kalibrierte Abseitslinie", weil "aus kostengründen".
    doch. guet gmacht. momol
    • gunner 17.07.2019 22:56
      Highlight Highlight Dann hätte man das ganze gleich weglassen können. Ich bin absolut der meinung: "ganz oder gar nöd!"
    • satyros 18.07.2019 01:56
      Highlight Highlight Mich überzeugt das Argument, dass, was mit blossem Auge nicht zu sehen ist, kein klarer Fehlentscheid ist.
  • SomeoneElse 17.07.2019 21:52
    Highlight Highlight Dann lasst es doch einfach sein! Aber DAS, das ist doch wischiwaschi brunz gugus.
    • Mia_san_mia 18.07.2019 09:32
      Highlight Highlight Wischiwaschi brunz gugus 😂🤣👍🏻 den merk ich mir...

Del Curto klärt auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

19. Oktober 1996: Arno Del Curto hat in seiner Karriere schon die unglaublichsten Szenen erlebt. Doch dass er in seiner ersten Saison in Davos den Spielern gar erklären muss, dass man dem Schiedsrichter nicht mehr «Fuck you» sagen dürfe, übertrifft wohl alles.

Was Arno Del Curto schon alles mitmachen musste, kann man teilweise kaum glauben. Aber in fast 40 Jahren als Trainer läppert sich da einiges zusammen. So auch diese Anekdote:

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